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Motto: Aus Fehlern lernt man

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21

Freitag, 2. September 2011, 22:21

Ich behaupte keines falls, dass alle Ausländer so sind. Und wenn ich meinen Opa frag,der sagt, dass das früher ganz anders war.
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By MinekTerra

22

Freitag, 2. September 2011, 22:41

genau das meine ich! jede Generation behauptet das von der nachfolgenden.. und manche eben schon von der in der sie gerade leben, wobei das natürlich blödsinn ist, weil diejenigen das "früher" gar nicht kannten, oder wollt ihr behaupten es hätte sich alles in 6-7 Jahren so verändert bei eurem Alter?

sorata

Champion

Motto: Eines Tages werden auch Schildkröten fliegen, jawohl! Und wenn es nur wie bei Gamera ist! °^°

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23

Samstag, 3. September 2011, 00:43

Die vorhergehende Generationen klagen doch schon seit der Antike über die nachfolgenden (wie Lexi schön mit Sokrates Zitat illustrierte xD).
Das Problem sehe ich - wie General - im gesellschaftlichen Umgang mit Freiheit, Regeln und Autorität. Und so wichtig und befreiend die 68er waren, jetzt haben wir die damaligen anti-autoritär erzogenen Kinder als einflussreiche Personen in politischen Ämtern u.a.
Und die entsprechenden Entscheidungen und Regelungen, die die Jugend betreffen, illustrieren eigentlich schön, dass die irgendwie nicht so die Peilung von haben, was Kinder und Jugendliche brauchen. Das führt dann besonders aufgrund des Förderalismus u.a. zu verschwurbelten Lern- und Schulkonzepten, die echt mal keinerlei Sinn machen.

Als Beispiel: An einer Grundschule bei mir in Erfurt wurde ein Konzept für's Lesen und Schreiben-Lernen angewandt, das beinhaltete, dass die Kinder die Sachen so schreiben, wie sie sie hören, damit auch ja die individuellen Freiheiten der Kinder gewahrt bleiben. Wer nun allerdings vielleicht der deutschen Sprache mächtig ist, wird erkennen, dass das gerade bei Deutsch der falsche Ansatz ist. Und Voila! Diverse Grundschüler hatten dann Probleme mit dem Schreiben und Lesen. Also schon mal ein weiterer Jahrgang "ideal" vorbereitet...
Da selbst ich als Laie mir denken kann, dass allein der Gedankengang dieses Konzepts nen einziger Unfall ist, bleibt mir nur die Mutmaßung, dass das Konzept von irgendeiner Nase stammte, der im Geiste der 68er aufwuchs und nun voll individuell und freiheitlich sein musste... oÔ

Wozu erzähle ich das nun?
Ganz einfach: Unser Bildunssystem verhunzt echt dermaßen viel und stopft die Kinder schon frühzeitig mit soviel Zeug voll (versucht es zumindest), dass es da einfach kein Wunder ist, wenn die Kinder und Jugendlichen irgendwann frustriert und genervt ein Ventil suchen (besonders wenn man Opfer solcher super-duper Neu-Konzepte wird und die dann nen einziger Unfall sind). Und da, wie General schon ausführte, man ja den Kindern kaum Grenzen setzen will, hält ja auch niemand die Kinder auf, irgendwelche Scheiße zu bauen.
Das läuft im direkten Umfeld natürlich meist nach "Meh, eh nicht meine Kinder...", aber ich finde, man sollte und MUSS den Kindern dann einfach zeigen, wann es zuviel ist, was sie da machen. Das wird im ersten Moment schockieren und Unverständnis hervorrufen, aber wenn man alles nur stillschweigend abnickt, kommt es auch zu keinem Hinterfragen der eigenen Handlungen. Allerdings darf man dann auch selber nicht über die Stränge schlagen. Selbst wenn nen Giftzwerg mich beleidigen oder mit Müll bewerfen würde, wäre ein "festes Anpacken" am Arm oder dergleichen eher erst bei "heftigeren Vergehen" eine Möglichkeit. Anblaffen sollte in der Regel reichen. oÔ

Kinder brauchen ganz klare Grenzen! Das heißt nicht, dass man ihnen alles verbieten sollte, aber man muss als Elternteil auch konsequente Grenzen setzen und wenn es nur unterschwellig durch eigenes Vorleben geschieht (Eltern=Vorbilder(zumindest in den ersten Lebensjahren)!).
Das setzt eben ein intensiveres Auseinandersetzen mit den eigenen Kindern voraus. Wenn zahlreiche der heutigen Eltern damit versagen, sollten wenigstens wir das bei unseren Kindern besser machen ;)
Und selbst wenn das Kind manche Grenzen überschreitet (das gehört dazu), weiß es idealerweise ja dann zumindest "Uh, was ich gerade mache ist eigentlich doch nicht so cool für die Allgemeinheit, hoffentlich erfähren das meine Eltern nicht! D: "

Für nicht leibliche Kinder halte ich die Devise "Sag den Kiddies offen und ehrlich deine Meinung zu ihren Tätigkeiten", für die beste Lösung. Wenn das nämlich dann mehr Erwachsene (und ältere Jugendliche) machen, kommt das Kind schon selber ins Grübeln, ob die Aktion "Müllweitwurf" vielleicht doch nicht so dufte war.
Und wenn es dann bei seinen Eltern flennen geht, kann man denen auch nur ruhig sagen, was man selber (und evt. viele andere) dazu zu sagen hat. Wenn die dann unbedingt ihrem kleinen Engel alles glauben wollen, wird es bei der Beweisführung irgendwann etwas knapp ;)

So, das waren meine schwafeligen Gedanken dazu! °^°

MfG Sorata
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Motto: Aus Fehlern lernt man

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24

Samstag, 3. September 2011, 04:47

Hey sorata!

Ich muss dir da auch wieder zustimmen. Viel Schuld hat unsere Regierung selbst an der Sache.
Aber langsam glaub ich, dass das denen eh egal ist. Schon mal was von der "New World Order" gehört?
Das ist zwar eine verschwörungstheorie im übelsten Maße, jedoch glaub ich da auch dran.
Da meint man, das hat nicht viel mit dem Thema hier zu tun, aber das gehört auch dazu!
Diese Order handelt von der bevorstehenden Zukunft. In dieser Zukunft soll es EINE Nation,
EINE Sprache und EINE Gesellschaft geben. Wenn es jedoch nur noch eine Nation gibt, was passiert?
Es gibt immer Leute, denen das nicht passt, und das nicht wenigen. Also gibt es Kriege Unternander, Bürgerkriege.
Es beginnt ja schon seit ewig langer Zeit diese neue Weltordnung. Schaut euch Griechenland doch mal an.
Wir schicken denen immer wieder Geld, als ob WIR uns das Leisten könnten. Griechenland bekommt es und nach kurzer Zeit ist es weg.
Und was passiert, wenn die Nationen an der kippe stehen? Eines Tage schließen sie sich zu einer zusammen. Und mit Amerika gehts
ja auch schon los... Ich hab da zahltreiche Dokus drüber gesehen, un ich glaub der ganzen Sache, so übel wie sich das anhört!

Endspiel - Blaupause für die globale Versklavung - Doku
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mfg
MinekTerra
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sorata

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25

Samstag, 3. September 2011, 08:35

Du gibst selbst zu, dass es eine Verschwörungstheorie ist, glaubst dem Schmarrn aber vollen Ernstes? oÔ
Unsere Regierung handelt nicht so, weil es ihnen egal ist, sondern weil sie schlicht nicht den Mumm hat, einen selbstständigen Kurs zu fahren, weil man damit ja die lieben Bündnispartner verärgern könnte oder sich einfach "schuldigen Gefallen" und Gruppenverpflichtungen nachgehen muss. Und damit man halt in der kurzen Regierungszeit zumindest versuchsweise was brauchbares zustande gebracht hat, werden irgendwelche voll wichtig aussehenden Entscheidungen und "Umwälzungen" (oder was danach aussieht) auf den Weg gebracht. Dieser traurige Umstand in Deutschland wird aber nicht dazu führen, dass sich plötzlich alle Nationen zusammenschließen. Dafür sind die Individual-Interessen einfach viel zu groß. Und wenn Griechenland als EU-Mitglied schwächelt, wird man sicher nicht mit denen einen gemeinsamen Staat aufmachen, nur um deren Schulden und Probleme dann direkt im eigenen Land zu habe... oÔ
Außerdem mal die ganz schlichte Frage: Wenn das so die urst glaubwürdige und wahrhaftige Verschwörungstheorie ist, warum haben die erst über 3000 Leute angesehen?
Wenn sich Sachen bewahrheitet hätten, weil sie "sich so übel anhören", dann wäre die Welt ja schon mehrfacht explodiert, verstrahlt oder in einem schwarzen Loch versunken...
Die reale Weltpolitik ist sicherlich ein ziemlich verzwickter und korrupter Ort, aber weltweite Verschwörungen von Super-Organisationen scheitern ja schon daran, dass nicht mal
das komplette Internet kontrolliert werden kann. Wer anderes behauptet, muss schon arg paranoid sein ^^; Die Menschen brauchen immer irgendwie ein Feindbild, eine Bedrohung. Und wenn halt zur Zeit keine Kommunisten-Nazis eine politischen Macht-Pol bilden, müssen irgendwelche fiktiven Verschwörungen als ultimative Bedrohung her... oÔ

Naja, aber bleiben wir mal beim Thema Jugend und so ;)

MfG Sorata
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26

Samstag, 3. September 2011, 08:36

Es ist auch immer viel leichter, die eigene Verantwortung abzugeben und alle Schuld in einer allumfassenden Weltverschwörung zu sehen. Kinder werden ja schließlich nicht von ihren Eltern und Lehrern, sondern vom bösen bösen Staat erzogen. Und der schickt dann undercover getarnte Indoktrinationskräfte in die Kindergärten und Schulen, vergiftet die Milchkartons mit Beruhigungsmitteln und leuchtet den armen Heranewachsenden mit Hirnzerstörungsstrahlen auf die Rübe, bis sie blöd wie Brot und williges Volksmaterial sind.

Na, auf jeden.

Ich gebe Sorata insofern recht, dass einige "neue Lernkonzepte" fürs Klo sind und nur aus dem Wunsch entstehen, doch um Gottes Willen eine moderne Form von Bildung irgendwie in die Kinder hineinzubekommen, weil Frontalunterricht ja die Wurzel allen Übels ist. Aber man sollte die "Schuld" an schwierigen Jugendlichen nicht an irgendeine Instanz verteilen und dann sagen: "Die haben Schuld."

Und hier noch ein Zitat, das mir zu denken gab:

Zitat

Nehmen Jugendkriminalität und vor allem Jugendgewalt ständig zu? [...] Es ist aber bei den Wissenschaftlern in den letzten Jahren gelegentlich der Eindruck entstanden, dass differenzierte Erkenntnisse bei den Bürgern und Politikern gar nicht mehr so sehr gefragt sind, weil alle die Antwort anscheinend schon kennen:
In der Regel wird angenommen, dass die Kriminalität kontinuierlich ansteigt. In einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ergab sich, dass mehr
als vier Fünftel der Befragten von einer „massiven, teilweise sogar dramatischen“ Zunahme der Kriminalität zwischen 1993 und 2003 ausgingen.
Hier gefunden

sorata

Champion

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27

Samstag, 3. September 2011, 08:52

Wohl wahr, Lexi. :3

Ich meinte mit meiner Ausführung allerdings nicht, dass alleine die oberen Instanzen schuld an den "doofen Jugendlichen" sind, sondern, dass man sicherlich einen Teil der oft verbreiteten Frustration und Perspektivlosigkeit in der mitunter doch massiven Anforderung beim Lernen etc. finden kann.
Das Gesamtverhalten ist aber leider ein kompliziertes Gemisch aus jeglichen Umweltfaktoren, ob privater oder gesellschaftlicher Natur. Da müsste halt Elternhaus UND Bildungssystem zusammenarbeiten.

MfG Sorata
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Motto: Aus Fehlern lernt man

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28

Samstag, 3. September 2011, 09:56

Ich meine damit, ihr seht es als Verschwörungstheorie. Ihr versteht nicht, was ich meine, aber lassen wir dass, bevor hier noch
ernsthaftere posts folgen ^^
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By MinekTerra

Kaliba

Rekrut

Motto: Wer glaubt etwas besonderes zu sein, hat aufgehört etwas besonderes zu werden.

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29

Samstag, 3. September 2011, 14:27

Ich glaube wir sind nicht in der Lage herauszufinden was oder wer der Ursprung dieser verdorbenen Generation bewirkt hat ...
Fakt ist meine Partnerinn hat eine jüngere Schwester, zählen wir sie auch zu "dieser" heutigen Jugend.
Nicht nur das sie noch nicht mal 15 ist, alk trinkt (auch hartes Wodka und co.), raucht, nicht für die Schule lernt und jedes 2. Wort: ALTER, WAS LOUS, BOAH ICH SCHWÖAA ... ist nein ... sie hat nicht mal respekt vor Mutter und Schwester. Bei ihr war es der falsche Umgang da ich sie als kleines Mädchen brav und richtig goldig war. Meine Freundin und ich schaffen es auch nicht sie auf den richtigen weg zu bringen. Trotz härtesten Strafen, best ausgedachtesten Vorschlägen und und und ... bleibt sie wie sie ist. Was mich auch schockt das diese Jugendlichen überhaupt keine Allgemeinbildung haben. Als wir ihr Hals- und Beinbruch gewünscht haben hat sie nur gemeint: Ihr wollt das ich mir was breche??? Früher hat man sich noch die Sprüche seiner Eltern und Urgroßeltern angehört und wir sind was geworden.

Es ist echt schlimm

Gruß K.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen.

Wissen ist begrenzt, die Phantasie unendlich."


Motto: Aus Fehlern lernt man

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30

Samstag, 3. September 2011, 17:59

Tja, aber bei vielen legt sich das in den höheren Altern wieder. Wie sagt man: das ist die Pubertät :D
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By MinekTerra

31

Sonntag, 4. September 2011, 11:37

Ich hab mir so ziemlich das meiste durchgelesen, und muss irgendwie Kaliba am meisten recht geben (lol),
nun ich geb dazu auch mal mein Kommentar ab:


@Kratos ich kann sehr gut nachvollziehen was du meinst, mir gings auch nicht besser als ich in meiner Abizeit mitansehen musste wie 5. und 6. Klässler immer vor unserem etwas abseits liegenden Oberstufenzimmer ständig rumhingen und sich aufgeführt haben wie nochmal was, ich vor 7 Jahren hätte mich nicht mal in die Nähe von dem Klassenzimmer getraut, genausowenig wie einer von meinen damaligen Klassenkameraden.

Ansonsten ist es aber schon immer so gewesen, wenn ich zurückdenke, was meine "Kolegen" mit ihren jungen Jahren angestellt haben, zwar weniger auf Ältere bezogen, aber eher insgesamt an den Wahnsinn den sie fabriziert haben... t.t
=> Jugend war schon immer etwas verdorben und unautoritär, wie schon meine Vorreder/schreiber bestätigt haben.

Zur Gesellschaft, das sie den Bach runtergeht:
Ja. Es ist traurig, wenn man merkt was in unserer Gesellschaft schief läuft, und jeder der nicht perfekt dazu passt sofort wegestempelt wird.
Vorallem was man in Zeitungen ließt, wo Überfälle passieren und niemand von den Pasanten hilft, außer einem/einer Mutigen manchmal die dann dafür auch in die Zeitung kommt oder anderweitig besonders erwähnt wird (ich erwische mich wie ich früher dachte "oh toll, jetzt werden der/die wieder so besonders dargestellt", aber in letzter Zeit ist das meiner Meinung nach auch richtig ist => Man wird zum Held des Tages, und das soll andere ansporen ihren Schweinehund zu besiegen und auch einzugreifen.)
Spoiler
Mal ein kleines Beispiel:
Nehmen wir an ihr würdet einen 17 Jährigen mit einen Arztmantel draußen rumlaufen sehen.
Warum ist das nicht in Ordnung? Wer sagt das sowas nicht erlaubt ist (solange er ihn nicht geklaut hat)?
zum Lesen den Text mit der Maus markieren



@MinekTerra lol. Deine Posts musste ich zweimal durchlesen um nichts falsch zu verstehen. Das es nur deine Meinung ist mir bewusst.
Erstmal vorweg, ich wurde in der Grundschule (auch?) von "ausländischen" Kindern öfters gemobbt, dennoch muss ich sie verteidigen.

Dort wo die jetzt sind (im Sinne der schulischen Ausbildung), darüber kann ich leider nur lachen und heulen.
Wenn ich so zurückdenke, wird wohl kein Mensch, egal welcher Nationalität ohne Grund jemanden in Kindesalter mobben.
(Wenn die ganze Klasse auf einen ausländischen Miesepeter rumhackt, der dann als Reaktion immer ein/zwei bestimmte Schüler ärgert, kann ich mich irgendwie hineinversetzen. Was aber natürlich nicht sein Verhalten rechtfertigt.)

Ich beschuldige dich nicht, viele Menschen denken so.
Würde gerne auch noch Sarazin etc aufführen, aber das is jetzt eine andere Geschichte.

Und zur Verschwörungstheorie... :jagen:

Edit:

Zitat

Tja, aber bei vielen legt sich das in den höheren Altern wieder. Wie sagt man: das ist die Pubertät :D

Oh und das. Aus eigener Erfahrung kann ich dir da zustimmen ^^

32

Sonntag, 4. September 2011, 12:01

Natürlich war die Jugend schon immer frech ihren Bezugspersonen, sei es heute, vor 10, 20 oder 500 Jahren. Das liegt in der Natur des Menschen. Ein Mittel um sich von den Eltern abzukapseln, auf eigenen Beinen zu stehen. (Erziehungspsychologisch gesehen)

Aaaaaaber:
(Ja mit 6 As)
Noch nie war die Jugend dermaßen ignorant wie heute. Ich erinnere mich an meine Jugend: Die Lehrer beispielsweise waren für uns so etwas wie Halbgötter. Wenn die etwas sagten, waren wir still und hörten zu. In heutigen Klassenzimmern läuft alles anders ab. Schon in der Grundschule wird den Kindern bewusst ERLAUBT, im Unterricht zu reden, herumzutoben und so weiter! Jedoch werden ihnen so keine Grenzen aufgezeigt. Den Kindern wird durch dieses Modell doch schon früh bewusst, dass sie tun und lassen können was sie wollen. Und - ja ich bin Anhänger des Behavourismus (einfach mal googlen, findet ihr unter Psychologie) - die Kinder nehmen es so hin und wenden es auch in späteren Jahren so an. Sie meinen, egal was Eltern, Lehrer oder sonst welche Autoritätsperson sagt, die Jugendlichen selbst brauch es nicht zu kümmern. Denn "sie wären ja frei und können alles genauso tun, wie zur damaligen Kindheit".
Ich wurde als Kind nicht geschlagen, aber ich weiß noch, dass ich öfter mal nen Klaps auf den Hintern bekam, wenn ich etwas angestellt habe. Jeden den ich kenne, ebenso. Ich bin jetzt 25 und sehe das nicht als Körperverletzung. Bei mir hat es gefruchtet. Soll nicht heißen, dass wir jetzt Gewalt an Kindern anwenden sollten, nein - aber wir sollten ansetzen mit ihnen zu reden, BEVOR sie etwas dämliches anstellen. Die meisten Autoritätspersonen setzen ihre Schützlinge vor den Fernseher. Und da kann ehrlich gesagt nichts gutes bei rauskommen. Da kann Galileo sonst was von irgendwelchen, fiktive Studien erzählen, von wegen "Fernsehen sei harmlos". Tja wenn ich ein TV-Sender wäre, der nur Schwachsinn, wie "Die Alm" oder "Taff" bringt, würde ich das Selbe behaupten.

Aber zurück zum Thema (Gott, in 10 Minuten muss ich zum Bahnhof, sollte mich beeilen XD)

Auch ich wurde in der Schule gemobbt und das bleib nicht nur beim verbalen. Es kam zu Sachbeschädigung und Körperverletzung und bla. Aber das ist nichtmal das schlimmste. Das schrecklichste war, dass niemand glaubt, dass Jugendliche so ungeheuer grausam sein können. Weder Eltern, noch Ärzte, die einen das psychosomatisch untersuchen sollten. Vor allem aber gibt es Lehrer, die scheinheilig tun, aber bewusst mitmachen. Meist bekommen ausgegrenzte Schüler schlechte Noten.

Wenn ich jetzt zum Bahnhof gehe, werde ich garantiert wieder irgendwelche Jugendlichen treffen, die laute Musik hören. Aber ich bin ihnen nicht böse. Denn sie haben es einfach nicht beigebracht bekommen, wie man sich rücksichtsvoll zu verhalten hat. Sie wissen es einfach nicht. Und wenn Autoritäten sich nicht um sie kümmern, dann bleibt ihnen nur noch ihr Freundeskreis. Eltern, wie Lehrer, sollten sich schon sehr früh darum bemühen, mit ihren Kindern Klartext zu reden, a la "Dieses und jenes macht man nicht". Dazu zählt auch das Drohen von Fernseh- oder Computerentzug. Auf keinen Fall sollten aber Kinder eingesperrt werden!
Zusätzlich sollten Eltern und Lehrer die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes fordern und fördern, damit die Kinder und Jugendlichen erkennen, dass sie zu etwas fähig sind. Diese Rücksichtslosigkeit entsteht nur, weil man ihnen gegenüber auch rücksichtslos ist/war.

Motto: Das Leben ist ein Scheiß Game aber die Grafik ist geil.

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33

Montag, 5. September 2011, 13:14

@MinekTerra : Das mit den Ausländern ist hier in Österreich auch nicht besser und mitlerweile ignorier ich es nur noch

weil man kann dagegen eh nichts tun, sie nehmen sich eben alle freiheiten wie es ihnen beliebt damit muss man sich quasi schon abfinden.

Und unsere Jugend hier ist auch nicht das gelbe vom ei um es mal so zu sagen am besten einfach ignorieren weil ändern wird sich anscheinend eh

nichts mehr weil weder Eltern noch Politiker richtig durchgreifen.



Mfg Nemo :D
:lol: Letz Fetz sprach der Spatz und flog in den Ventilator :lol:

Motto: Aus Fehlern lernt man

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34

Montag, 5. September 2011, 17:46

Ausländer und die Jugend ignorieren .. Kratos, ich verstehe, was du meinst und das diese Möglichkeit ist eigentlich am besten um Ärger aus dem Weg zu gehen,
aber wo soll denn das Enden, wenn keiner ne Linie zieht? Kratos du hast recht, da wird man schäütz ich nicht viel machen können, aber es ist schade, das Handeln rein
denen zu überlassen. Aber vermutlich wird sich tatsächlich nichts daran ändern und es bleibt beim Alten und wird noch schlimmer.

mfg
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Warkurus

Ankömmling

Motto: Shit happens.

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35

Dienstag, 6. September 2011, 08:44

An diesen Schulen sind 70% Ausländer. Ich habe so nichts gegen Ausländer, blos
ürgendwie is es komisch, dass, wenn was ist, es meistens Ausländer sind. Und dann beschweren sie sich, das
ihre Kultur nicht eingeführt und akzeptiert wird, was aber wird, zu viel meinermeinung nach!

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber Mehrheiten haben schon immer auf Minderheiten verbal und/oder körperlich eingedroschen. Das ist auch wohl oder übel Teil des menschlichen Wesens und hat nichts mit ausländischer Kultur zu tun.
Nochdazu kann ich von einem Ausländer (meinem Meister/Sensei) berichten, der ein viel besserer Mensch war, als alle anderen, die ich gesehen habe. Wäre es allein deswegen nicht möglich einiges von "ihnen" zu lernen?

Was mir weiterhin auffällt ist, dass hier nur Forderungen nach mehr Gesprächen kommen. Denen kann ich mich momentan noch nicht anschließen, weil viele Kinder und Jugendliche nun mal viel Energie haben. Desshalb bin ich dafür, dass man solche "Problemfälle" näher an den Sport bringt, z.B. indem der Staat Sport an den Schulen stärker unterstützt. Wenn diese Jugendlichen dadurch ein Ventil für ihre überschüssige Energie gefunden haben, lässt es sich auch leichter mit ihnen reden, finde ich. Weiterhin will hier keiner, dass die Jugendlichen zu lange vor dem Fernseher oder Computer sitzen, aber des Jugendlichen schlimmster Feind ist, finde ich, Langeweile und Monotonie. Desshalb müssen wir die Alternativen zu Fernseher und Computer wie Sport, Lesen, Kunst,... stärker fördern. Wie wäre es mit Autorenkursen oder generell mehr Raum für Kreativität in der Schule? Vielleicht als AG, die etwas öfter als 45 min pro Woche stattfindet?

Zu dem Thema Lehrer, das hier immer angesprochen wird, muss ich sagen, dass dieser Beruf einer der psychisch belastesten ist, was man sich an dem Beispiel der, von Schülern gemobbten Lehrer verdeutlichen kann. Ich finde daher, dass der Staat die Lehrer zwingen sollte regelmäßig zum Psychologen zu gehen, dafür aber auch einen erheblichen Teil der Kosten übernimmt, sodass es den Lehrern nicht zu sehr aufs Budgett schlägt. Dadurch müssten die Lehrer auch mehr Autorität in der Schule zeigen können.
Und ein weiterer Angriffspunkt der Schüler sind die wenigen Rechte, die ein Lehrer hat. Ich habe mir sagen lassen, dass im äußerstem Fall (also eine gerichtliche Auseinandersetzung) der Lehrer immer verliert bzw. verlieren würde. Vielleicht kennt sich damit jemand besser aus und vielleicht wäre es auch ratsam den Lehrern mehr Rechte zu geben.

Weitere Vorschläge hat auch Georg Schramm mal gennant, aber leider finde ich sie nicht mehr wieder.

Ich weiß nicht, was die Eltern solcher Jugendlicher machen, aber nehmen wir an, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um ihren Lebensstandart garantieren zu können. Ist es denn da ein Wunder, dass die Eltern zu wenig Zeit haben, um sich ums Kind zu kümmern? Wahrscheinlich sind beide nach der Arbeit so erschöpft, dass sie dem Kind nicht mal richtig zuhören können. Aber was kann man da machen? Etwa eine finanzielle Unterstützung vom Staat für solche Grenzfälle, wenn nur der Vater arbeitet?
Meine persönliche Meinung ist, dass man Harmonie braucht, aber in zumindest der jetzigen Wirtschaft es weder Harmonie gibt, noch geben kann, da der Mechanismus der Wirtschaft eher maschienen- als menschennah ist und lediglich Geld über das Leben entscheidet. Desshalb denken vielleicht auch viele Eltern, dass das Kind glücklich ist, wenn man als Familie viel Geld hat.

Letzten endes wirds es aber immer eine Gruppe geben, die nicht ins System passt, was meiner Meinung nach am System selbst liegt. Vielleicht muss man einfach flexibler auf Jugendliche eingehen und sie nicht in Schablonen stecken. Weil unsere Logik nun mal Abstrahieren und Kategorisieren muss, kann ich mir gut vorstellen, dass sich einige dadurch eingeengt fühlen oder sich benutzt vorkommen können.

Motto: Aus Fehlern lernt man

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36

Dienstag, 6. September 2011, 09:56

Hmm ich muss dir größtenteils zustimmen. Das Lehrer wenig Rechte haben, um
sich bei den Schülern durchzusetzen stimmt. hierbei kann der Staat wirklich aushelfen, wie du ja schon sagstest.
Vielleicht sollten sportliche Aktivitäten wirklich gefordert werden(was ich persönlich Klasse finden würde :D) um ihre
Aggressivität abzubauen, da hättest du recht.

mfg
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By MinekTerra

37

Dienstag, 6. September 2011, 13:49

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Sokrates 469 vChr bis 399 vChr ;)

Motto: Aus Fehlern lernt man

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38

Mittwoch, 7. September 2011, 12:00

das hab ich glaub ich schon mal ürgendwo gehört :D
Aber es stimmt, ja.

mfg
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By MinekTerra

39

Donnerstag, 8. September 2011, 08:22

Hallo,
Hier wurde ja schon fließig diskutiert ^~^

Ok, fangen wir mal an.
Ich weiß ja nicht, ob ich noch in dein Altersschema der Jugendlichen falle, denn ich werde in wenigen Tagen gerade einmal 16 :D,
aber ich trinke weder Alkohol, ja ich finde es sogar abstoßend, Leuten zuzusehen, wie sie betrunken, nichtswissen, was um sie herum vorgeht, in ihrer eigenen Kotze liegen (Ok das finden wahrscheinlich die meisten hier abstoßend, aber ich sage es nur mal dazu, da in meiner Klasse, 10. Klasse GYMNASIUM [!], ca 20% der Klasse so drauf sind, dass sie stolz sind am nächsten Tag in der Schule herumzuposaunen wie cool der Abend war, an dem sie sogar mal kotzen mussten vor lauter Alkohol) >.>
Wo war ich stehengeblieben...achja -noch rauche oder kiffe ich, und habe es, nebenbei einmal erwähnt, auch nicht vor.
Ich finde, und das höre ich auch oft von anderen, dass ich ein relativ netter, auch von Fremden ansprechbarer (also kein "4uF$ m@uL mAnN" ;) ), höflicher Junge bin.

Und all diese aufgezählten Punkte treffen auch bei meinem engeren Freundeskreis zu.

Klar, auch bei uns in der Gegend ist Alkohol / Zigaretten / Shisha / Mainstream-Musik cool, aber ich wollte das hier nur mal posten, um dir ein Gegenbeispiel zu liefern^^, damit du siehst, dass nicht allen Eltern ihre Kinder egal sind ^-^

PS: Neuer Punkt: Mir ist in den letzten Jahren so ein Trend aufgefallen, Atheistisch zu sein. Ich spreche hier aus nächster Nähe, da ich ja mit solchen Fällen zum Beispiel in der Klasse leben muss. Und mir ist aufgefallen, dass es neuerdings cool ist, seine Religion zu verleugnen, beziehungsweise Atheist zu werden.
Gläubig sein ist also uncool. (Ich bin btw ein recht gläubiger Evangelist)

PPS: Ich muss an dieser Stelle allerdings ein Vorurteil widerlegen.
Zumindest bei mir an der Schule ist es so, dass die, die gemobbt werden, nicht deswegen gemobbt werden, weil sie gute Noten haben, noch weil hässlich sind, etc.
Gute Noten bekommen hier, selbst von solch missratenen Exemplaren eines Jugendlichen, Anerkennung. Wobei man sagen muss, dass schlechte Noten auch nicht als uncool gelten.
Die Gründe zu mobben sind viel primitiver: "den da haben wir bisher noch nicht gemobbt, jetzt ist der mal dran. sags allen weiter" So in etwa läuft das...Fast schon traurig.

@Alexis: Zu deinem ersten Post: Das Zitat von Sokrates wollte ich auch bringen XD

Liebe Grüße, ~Byaku
Am Grund der Seele, in meinen Träumen
Ist Schönheit Stille, nichts als Wind in alten Bäumen.
Über den Lärm der Städte, das weite Land
Gewinnt das Lied der Blätter die Oberhand.

40

Sonntag, 11. September 2011, 08:43

Als ich 12 war habe ich zum Makern angefangen.
Ist 1000mal gesünder und mach auch viel mehr Spaß. :)

Vorallem mit so einer tollen Community. :3

Zitat

das ist der Gruppenzwang. Wenn du sowas nicht machst/hast, bist du der Außenseiter.


Deswegen war ich immer der Aussenseiter. :'(

Zitat

Als ich noch ein kleines Leenchen war, so etwa von 4-12 oder auch 13,14...iwie sowas, hatte ich richtig Angst vor diesen typischen Jugendlichen. Alleine weil es von solchen ziemlich viele in meinem damaligen WOhnbereich gab
....typischen Jugendlichen. Gelungen Ausgedrückt.

Zitat

aber was ich am härtesten fand als ich noch zur schule ging, ich weiß noch in der 6< klasse hatten wir immer voll denn Respekt vor denn 9 klässlern bzw 10.
und ich und ein paar freunde dachten wenn wir mal in der abschluss klasse sind wäre das genau so .... weit daneben die frechen unerzogenen gören haben uns verbal angemacht und bespuckt und egal was war die leherer standen immer hinter dennen selbst wenn die nur etwas erfunden hatten um uns reinzureiten
Das ist das Problem.




Ich muss aber natürlich auch zugeben das meine Computersucht die ich seid Teenager/Kinderalter habe weder okay noch normal ist.
Aber ohne diese wäre ich vielleicht nicht hier, und nicht so wie ich bin.
Ich würde nicht das selbe machen wie heute.

Die Welt ist chaotisch, das steht fest. Aber was will ein RPGForum da schon dagegen unternehmen!? (Witz verstanden? Gut.)
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