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  • »Jerome Denis Andre« ist der Autor dieses Themas

Motto: "Ein trauriges Gesicht, ziemt sich für einen Christenmenschen nicht." - Franz von Assisi

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Dienstag, 2. März 2010, 22:40

[Gedicht] Die gelben Krähen ...

Hoch die gelben Krähen fliegen;
attackier'n ein fremdes Nest.
Noch behütet Eier liegen,
die sie stoßen - grausam - fest.

"Tötet des Rotkehlchens Kinder!",
ruft die Oberkrähe laut,
"Sie sind schuld am kalten Winter;
stören was wir aufgebaut."

Lügend krächzt sie ihre Worte:
Wahrheiten, die halbwahr sind.
Fliegt zurück zu ihrem Horte:
Im Schnabel ein totes Kind.

Dieses Kind aus Unrecht tot ist;
entgegen Löwen Beschluss,
der den Krähen dreist egal ist.
Ebenso wie Tränenfluss.

Doch bald rote Vögel singen,
streiten und begehren auf.
Bald schon freie Lieder klingen;
Volk vereinigt sich zuhauf.

Und dann schwarze Adler fallen,
die der Krähen Herren sind.
Und auch Krähen werden sterben.
Rache für ein totes Kind.

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Samstag, 3. September 2011, 01:12

Sehr interessant, auch wenn es schwer ist es gleich am anfang es zu vetstehen.

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