Velsarbor

Aus Scientia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Velsarbor
Vsb titel.png
Plattform: RPG Maker 2000
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Klassik/Adventure
Status: Demo 1
Entwickler: Lachsen


Story

Velsarbor spielt zu einem Zeitpunkt, den man am ehersten mit dem unseres späten Mittelalters vergleichen kann. Früher herrschte Krieg auf dem Kontinenten Tora: Die beiden Nationen Brigantia und Korzojeno führten Krieg gegeneinander, einen Krieg den Bringatia trotz anderer Erwartungen, nach denen die beiden Länder sich ebenbürtig sein sollten, nach nur kurzer Zeit gewinnt. Neun Jahre später beendet Kento Daikon, der Sohn des Genyu Daikon, seine Grundausbildung zum Soldaten des Briganten-Orden, der Armee Brigantias. Obwohl sein Vater ein berühmter Kriegsgeneral war und aufgrund seiner Taten im Krieg der Länder als Held gefeiert wird, hegt Kento mit unglaublicher Sturheit Hass gegen Genyu, der damals im Krieg fiel. Nach seiner Ausbildung bekommt Kento zusammen mit seinem besten Kumpel Cibon Tirunel und der exzentrischen Jungsoldatin Soko Filaja einen Auftrag zugewiesen, dessen Bedeutung für solche unerfahrene Soldaten unangemessen hoch erscheint: Die Drei sollen als Eskorte für einen Politiker dienen und ihn über die Grenze der beiden Länder bringen, damit dieser Gespräche mit dem Faranischen Adelsbund, der Regierung Korzojenos, aufnehmen kann. Doch selbstverständlich verläuft dieser brisante Auftrag ganz anders als erwartet...

Charaktere

Kento.gif Kento Daikon: Der Sohn von Genyu Daikon, dessen Hass auf seinen Vater so weit geht, dass er bei jedem Wort über ihn, und wenn es nur sein Name ist, komplett abblockt oder sogar in Rage gerät. Aufgrund dieser Verschlossenheit weiß niemand die genauen Gründe für diesen Hass. Soll der Grund etwa allein die Trauer um das Ableben seines Vaters sein?

Abgesehen von diesem Komplex ist Kento eine recht ruhige Persönlichkeit, die vor allem in Auseinandersetzungen immer einen kühlen Kopf behält. Obwohl sein Vater denselben Weg ging, wurde er Soldat des Briganten-Ordens und machte seine Ausbildung in der Kaserne Nomereas.

Cibon.gif Cibon Tirunel: Eine sehr lebensfrohe und oft ziemlich freche Person. Er ist ebenfalls ein Soldat des Briganten-Ordens aus Nomerea und der einzige, der sich weiterhin mit Kento befasst hat, nachdem dieser einen öffentlichen Wutausbruch aufgrund seines Vater-Komplexes hatte.

So wurde er ein guter Freund von Kento und gemeinsam überstehen sie jeden Auftrag, den sie aufgezwungen bekommen. Dass diese Freundschaft zu Beginn für Cibon aufgrund eines Hintergedanken geschlossen wurde, ein Thema über das Cibon nie mit Kento reden konnte, spielt nach all den Jahren für Cibon keine Rolle mehr.

Soko.gif Soko Filaja: Soko, ebenfalls ein Soldat des Briganten-Ordens, wurde im Gegensatz zu Kento und Cibon in der Kaserne Buronias ausgebildet. Da sie ein weiblicher Soldat ist, was für den Briganten-Orden zu einer Seltenheit gehört, hat sie es nicht leicht unter ihren männlichen Kollegen.

Diese Tatsache muss sich stark auf ihr Verhalten ausgewirkt haben, da sie eine sehr ungewöhnliche Umgangsweise gegenüber ihren Kollegen an den Tag legt, auch gegenüber Kento und Cibon, was sich vor allem Anfangs als recht problematisch für die beiden herausstellen sollte.

Features

Das Kampfsystem Velsarbor hat ein eigenes Kampfsystem, dass das Standard-System komplett ersetzt.

Das Zeitsystem ist CTB (Conditional Turn Based/Charge Turn Based), das aus Spielen wie Final Fantasy X oder Final Fantasy Tactics bekannt sein sollte. Es gibt keine sichtbare Zeitleiste wie bei ATB-Kampfsystemen, stattdessen wird direkt in einer Leiste angezeigt, welche Kampfteilnehmer in den nächsten zehn Zügen an der Reihe sind. Dabei werden sowohl die Kämpfer der eigenen Seite als auch die Gegner abgebildet. Da man so als Spieler weiß, wann welcher Gegner genau dran ist, fällt es leichter, sich gezielt auf den Zug des Gegners vorzubereiten. Allerdings gibt es auch Aktionen, die die abgebildete Reihenfolge verändern. Entweder, weil sie eine länger oder kürzer Wartezeit nach sich zieht als im Normalfall oder weil sie die Geschwindigkeit eines Kampfteilnehmers erhöht oder verringert. Sollte ein Charakter solch eine Aktion ausführen, aktualisiert sich die Zeitleiste meistens bereits bei der Auswahl der Technik oder bei der Wahl des Ziels, damit der Spieler vor Bestätigung die genauen Folgen betrachten kann.

Im Kampf werden viele verschiedene Techniken verwendet, die so genannten Signum-Techniken. Es gibt Element-Signum-Techniken (zum Beispiel Feuer-Zauber), die besonders effektiv sind, wenn das Ziel eine Schwäche gegen das Element hat, oder Zustand-Techniken, die das Ziel zum Beispiel blenden, vergiften oder verwirren. Auch defensive Signum-Techniken können genutzt werden, zum Beispiel um die Verteidigung oder die Angriffskraft der Party zu erhöhen oder beim Gegner zu senken. Obligatorische Heil-Zauber dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Abgesehen von den Signum-Techniken haben Charaktere und Gegner auch individuelle Spezial-Techniken, die viel Schaden anrichten oder besondere Wirkungen haben. Während Signum-Techniken bei Anwendung MP verbrauchen, benötigt man für Spezial-Techniken SP, die man für jeden offensiven Treffer erhält. Im Gegensatz zu MP halten SP nur während des Kampfes. Das heißt nach dem Kampf werden die SP wieder auf 0 gesetzt. Deswegen können Spezial-Techniken nie direkt zu Beginn des Kampfes angewendet werden, da man die nötigen SP erst während des Kampfes sammeln muss.


Das Random-Encounter-System Die Kämpfe im Velsarbor starten meist zufällig wenn man sich durch bestimmte Ortschaften bewegt, eben nach dem klassischen Random-Encounter-Prinzip. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, den Kämpfen auszuweichen. Kurz bevor ein Kampf eintritt erscheint ein Ausrufezeichen über den Helden. Schafft man es in dem Moment rechtzeitig stehen zu bleiben, muss man nur warten bis das Ausrufezeichen verschwindet und man ist dem Kampf ausgewichen.


Das Menü Auch das Standard-Menü wird in Velsarbor komplett ersetzt. Das eigene Menü enthält so gut wie alle Funktionen die auch das Standard-Menü vom RPG-Maker 2000 besitzt und bietet darüber hinaus eine Status-Ansicht zu jedem Charakter, einen Options-Menüpunkt, eine in Kategorien eingeteilte Item-Ansicht und nicht zuletzt das Kopplungs-Menü zum Element-System.


Das Elementsystem Das Element-System von Velsarbor mag Anfangs an das Koppel-System von Final Fantasy 7 erinnern, doch der Sinn dahinter ist ein Anderer. Man hat die Möglichkeit Element-Kugeln in die Wölbungen der Waffen und Armbänder eines jeden Charakters fest zu koppeln. Tut man dies, steigert man nach jedem Kampf die Angriff- und Abwehr-Element-Level der Charaktere. Zum Beispiel erhöht eine Feuer-Kugel in der Waffe das Feuer-Angriffslevel, eine Wasser-Kugel im Armband hingegen das Wasser-Abwehrlevel. Durch das Erhöhen der Element-Level erlernen die Charaktere neue Signum-Techniken und verbessern den Umgang mit diesen.


Das Kaufsystem Sogar das Standard-Kaufsystem vom RPG-Maker wurde durch ein neues ersetzt. Dies bietet bei Rüstungsteilen immer einen direkten Überblick über die Wertesteigerungen und -senkungen und ermöglicht außerdem variierende Preise zu gleichen Gütern.


Das Handelssystem In Velsarbor kann man wie in Secret of Evermore an verschiedenen Stellen bei Händlern Items eintauschen, um an besonders wertvolle Gegenstände zu kommen. Dies wird über ein kleines Handels-Menü geregelt, das Informationen zu allen im Handel miteinbegriffenen Gegenständen zeigt.


Das Rennsystem Der Spieler hat die Möglichkeit den Helden beim Bewegen durch Ortschaften gehen oder rennen zu lassen. Dies bewerkstelligt er, indem er den Bestätigungs-Knopf (z.B. Enter) gedrückt hält oder loslässt. Ob der Held bei gedrücktem Bestätigungs-Knopf läuft oder geht lässt sich im Options-Menü einstellen.


Das Sprungsystem Ähnlich wie im Spiel Tara's Adventure kann man in Velsarbor in der Umgebung viel herumspringen. Alle Stellen wo dies möglich ist, werden durch so genannte "Sprungpunkte" angezeigt. Neu ist dabei die Tatsache, dass es zwei verschiedene Sprungpunkte gibt: Bei orangen muss man sich auf den Punkt stellen und bestätigen, damit man springt; bei blauen hingegen muss man in die richtige Richtung schauend auf den Punkt zu rennen, damit man einen weiten Sprung ausführt.