Storyschnipsel/Träume
Vorlage:Ideenpool Links Sanft umspülten die Wellen seinen Körper. Eine leichte Brise strich sein Haar und er roch die salzige Luft. Langsam öffnete er die Augen und wurde durch die untergehende Sonne geblendet, welche das Wasser in einem tiefen Orange erstrahlen ließ. Die Hand schützend vor die Augen hebend, richtete er sich auf und nahm allmählich seine Umgebung wahr. Er saß mitten an einem Strand und sah hinaus auf das Meer. Hinter ihm verlief wenige Meter von ihm entfernt ein tropischer Wald. Was war dies für ein Ort? Und wie war er hierher geraten? Fragend schaute er sich seine verschmutze Kleidung an. Seine Hose war nass vom Wasser und der Sand klebte überall an ihm. Er ließ sich zurückfallen und sah hinauf in den Himmel. Die ersten Sterne glitzerten auf und kurz darauf war die Sonne vollends verschwunden. Nun erleuchtete nur noch der Vollmond den mysteriösen Ort. Aus irgendeinem Grund wollte er nicht aufstehen und sich umsehen. Mit einem Mal verspürte er einen Sog an seinem Körper. Er wusste nicht, was los war, es schien als ob sein Körper sich auflösen würde. Er wollte sich losreißen und wegrennen doch er hatte keine Kraft um sich zu bewegen. Mit einem Mal fuhr er hoch, wurde aber von einer Hand sanft wieder auf die Matte gedrückt. „Nicht bewegen, sonst öffnen sich deine Wunden wieder.“ Er verstand nicht, eben hatte er noch auf dem Strand gelegen. „Du hast Glück, dass ich dich hier im Wald gefunden habe, die Verletzungen sind ziemlich schwer gewesen und es hat lange gedauert, die Blutung zu stillen.“ Neben ihm kniete eine junge Frau, welche sich an einem Verband um seine Brust kümmerte.
Reyon ist auf der Suche nach der Welt, die er in seinen Träumen sieht. In den Aufzeichnungen seines Vaters und in Ruinen findet er immer wieder Hinweise auf die Existenz dieser Welt. Wird er diese jemals finden? Hilfe findet er in dem geheimen Bund der Kakame, eine verbotene Gruppe von Archäologen. Sie wird gejagt von den Oberhäuptern der hohen Kirche, da diese in dem Wissen über die Vergangenheit eine Bedrohung ihrer Macht sehen.