Storyschnipsel/Piratenstoryanfang
Story: Piratenstory
In den 4 Weltmeeren herrscht ein erbitterter Kampf zwischen Piraten, die hilflose Handelsschiffe überfallen und der Marine, die versucht, ebendies zu verhindern. Rohstoffe sind knapp in Alusia, da die Menschheit sich im Aufschwung befindet. Neue Maschinen und Waffen werden gebaut und Eisen ist wichtiger denn je. Der König Alusias befürchtet in naher Zukunft einen Krieg mit dem Volk der Kampos. Diese auf dem Meeresgrund lebende Rasse ist den Menschen feindlich gesonnen. Sie behaupten, die Menschen zerstören mit ihren neuen Technologien die Natur und damit ihren Lebensraum. In dieser chaotische Welt regiert fast überall das Gesetz des Stärkeren. Da Alusia hauptsächlich aus vielen einzelnen Inseln besteht, ist es sehr schwer für den König, seine Herrschaft über dieses zerrüttete Land aufrecht zu halten. Jede Insel hat ihre eigenen Gesetze und Gesetzgeber. Mal sind es Piraten, mal sind es Marineoffiziere oder auch nur mächtige Händler mit viel Geld. Frigor ist ein Pirat. Er hat sein eigenes Schiff und seine eigene Crew. Leider zählt Frigor nicht gerade zu den gefürchtetsten Piraten, da er es verabscheut, Menschen zu töten oder zu quälen. Frigor verachtet Gewalt, dafür fühlt er sich zu dem anderen Geschlecht umso mehr hingezogen. Und wenn er auch als Pirat ein Verlierer ist, so ist er doch ein geschickter Weiberheld. Der Spruch „in jedem Hafen eine andere Braut“ beschreibt ihn wohl am besten. Doch auf einen Schlag änderte sich sein Verhalten. Majona, eine Magd von der Insel Golion, wird von Frigor schwanger. Aus dem freiheitsliebenden Piraten und Draufgänger wird von heute auf morgen ein fürsorglicher Ehemann und 6 Monate, nachdem er von der Schwangerschaft erfuhr, auch ein stolzer Vater. Frigors Sohn trägt den Namen Fuy [sprich: fai]. Frigor wünscht sich immer, mit seinem Sohn auf Kaperfahrt zu gehen und ihn zu einem Piraten zu machen - genauso ein Pirat, wie er selbst einer war. Doch Fuys Mutter ist dagegen. Sie fürchtet um ihren Sohn noch mehr als um ihren Mann. Doch das Schicksal will es so, dass Majona, die Frau, die sich ihr Leben lang vor Piraten fürchtete und sie für gefährlich hielt, von einer Piratenbande vergewaltigt und ermordet wird, als Frigor und Fuy gerade am Hafen sind um sich Schiffe anzusehen. Fuy ist über den Tod seiner Mutter so geschockt, dass er für eine Zeit komplett aufhört zu sprechen. Doch nach drei Jahren fängt er wieder an, ein paar Worte zu sagen. Als er sich gerade auf dem Weg befindet, seine psychischen Probleme in den Griff zu kriegen, wird sein Vater Frigor von der Marine aufgegriffen und wegen Piratentums zum Tode verurteilt. Bei der Hinrichtung seines Vaters ist Fuy dabei. Seit diesem Tag schwor er sich ein Pirat zu werden, wie es sein Vater immer wollte. In einer Welt, in der alle Menschen nur Schwarz und Weiß kennen, nämlich entweder Piraten oder Marinesoldaten hassen, ist Fuy etwas besonderes, denn er hasst beide Parteien gleichermaßen. Als Pirat ist er unabhängig. Er schart in kurzer Zeit eine mehr oder weniger fähige Crew um sich und kauft sich von dem Erbe seines Vaters ein Segelschiff. Heute steht sein Schiff im Hafen von Merisia, einer verschlafenen Insel im Westen Alusias. Fuys Crew ist beschäftigt Proviant für bevorstehende Reisen zu kaufen, während Fuy selbst sich lieber in der Hafengegend umschaut. Dort trifft er ein Mädchen, zierlich gebaut, blond und wunderschön. Sie erinnert ihn in einer positiven Art und Weise an seine Mutter, er spürt die selbe Wärme in seinem Herzen, die er seit ihrem Tod so schmerzlich vermisst. Doch während Fuy noch träumt, ist die Fremde schon in ein Schiff gestiegen, welches unmittelbar danach in See sticht. Fuy hat keine Chance, auch nur ein Wort mit ihr zu wechseln. Doch er hat den brennenden Wunsch in seinem Herzen, diese Frau wiederzusehen. So schnell er nur kann, sammelt Fuy seine Crew zusammen und sticht in See…