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  • stardust

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Schwertkunst, „oh mein Gott wo ist meine Charakterisierung hin“, Fanservice und ein MMORPG

Bewertung:

Von stardust, Sonntag, 3. Februar 2013, 18:02

Tja, meine Lieben. Dust wollte sich in Ruhe mal wieder einen etwas längeren Anime gönnen, doch dann kam alles anders und jetzt schreibe ich ein Review darüber. D: Die Rede ist von Sword Art Online!
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Ratet mal anhand dieses Bildes wer von den Blagen der badass, draufgängerische Lonewolf ist.

Bei Schwertgedöns Online geht es um ein brandneues MMORPG mit dem Titel, den es sich von der Serie selber geklaut hat. Das Besondere daran ist, dass die Spieler das Spielgeschehen über eine Art Helm sehr authentisch vermittelt bekommen, so als wären sie wirklich in der virtuellen Welt. Das kann doch nur schiefgehen! °^° Und das tut es natürlich auch. Die Spieler können sich nicht mehr ausloggen und wenn sie im Spiel selber sterben, gehen sie in der echten Welt auch drauf, weil der vermeintlich tolle Helm ihr Gehirn zu ner lauwarmen 5-Minuten Terrine verarbeitet (also im Grunde dieselbe Konsistenz wie der Plot erreichen!) Sie kommen aus der Sache nur lebend raus, wenn sie das finale Levels des Spiels erreichen. DÖNDÖNDÖÖÖÖÖÖÖN.

Was die Prämisse angeht also nichts weltbewegend neues, was man nicht schon gesehen hat. Allerdings wirkt das Werk in der Aufmachung schon zu Beginn sehr, sehr vielversprechend:
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Und was das angeht enttäuscht der Anime auch in späteren Folgen nicht. Schwertkunst Online überzeugt visuell sehr. Die Hintergründe der virtuellen Welt sind sehr detailliert und fantasievoll gezeichnet. Ähnliches auch bei den Figuren, deren Klamotten sich auch mal verändern, bedingt durch das Aufsammeln neuer Ausrüstung, wie man es aus RPGs kennt. Allerdings weiß der Anime auch anders, leider. Wo wir bei sehr aufdringlichem Fanservice wären, der ganz abrupt ab der dritten Folge einsetzt:
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Mädchen, die wie 9-Jährige aussehen werden halbnackig gezeigt, werden von Tentakeln ergriffen (was auch sehr detailliert gezeigt wird) und man fragt sich plötzlich, ob man nicht aus Versehen einen Hentai-Film von H-Art Online erwischt hat. Noch grenzwertiger wird es im finalen Kampf, in dem Frau Loveinterest beinahe vergewaltigt wird, auch wenn Herr Gegenspieler sie nur ausgiebig zu befummeln scheint...Während sie angekettet ist. Mhmmm...

Soweit zum Oberflächlichen. Kommen wir zu der sehr unschönen Seite von Schrott Art Online: Teh Plot. Unser Protagonist Kirito ist ein Kerl voller Widersprüche. Und das meine ich auf seinen Charakter bezogen. In der ersten Folge kriegt man kurz einen Ausblick auf dieses Ding Namens Real Life, in dem Kirito im Grunde 24/7 vor seinem Rechner sitzt. Zu Beginn der Handlung hat man auch den Eindruck, dass er eher ein Einzelgänger ist, da er sich auch eher zurückhaltend gibt und auch größere Gruppen meidet. *Schnitt*, zweite Folge. Nach einem durchaus actionreichen und gut inszeniertem Kampf passiert es: Kirito macht eine gefühlte 999°-Drehung und mutiert zum Oberarschloch, der sich ganz entgegen seines bisherigen Verhalten allen anderen widersetzt, die Beute für sich beansprucht und sich dann alleine aus dem Staub macht. Es wirkt gerade in der Szene mehr als konstruiert und vor allem überdramatisch inszeniert und das alles nur, um zu etablieren, dass wir es hier mit einem echt kuhlen Typen zu tun haben, der sich von niemandem was sagen lässt. Oh, hatte ich bereits erwähnt, dass er ein echter Weibermagnet ist?
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Apropos *Schnitt*, hatte ich erwähnt, dass sehr viele Folgen so beginnen, dass man das Gefühl hat eine Folge verpasst zu haben? Zwischen vielen Folgen existiert überhaupt kein Übergang. Nach dem erwähnten Kampf oben ist Kerlito plötzlich mit einer anderen Gruppe unterwegs und betrinkt sich in einem Gasthaus. Es wird nie erklärt, wie er dorthin kam. Und das geht mit jeder neuen Folge ganz schön auf die Nerven v_v“
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Folge 2: Boah, was für'n Arsch o_O" Hmm... los Asuka, äh Asuna. Lauf ihm hinterher! - Folge 3: Dafuq o_O" Wer sind die Leute? Wie...Wo...WAAS? >-<

Aber es kommt noch toller: Die Let's-Besauf-Truppe wird vor Kiritos Augen von einer Horde Monster getötet, was ihm für den Rest der Folge zu schaffen macht (also immer schön Powerleveln, Kids D: Es zahlt sich aus!) . Eine Folge später döst der Kerl in der Sonne vor sich hin, während seine anderen Gruppenmitgliedern im Dungeon schuften und Monster bekämpfen. Kirito macht das, weil es ihn wie ein badass Charakter wirken lässt. Erst recht, wenn Frau Loveinteresst ihn dann noch dazu bewegen will doch mitzuhelfen. Das sieht mir nicht nach einem Kerl aus, der kurz zuvor gute Freunde durch die eigene Unachtsamkeit verloren hat.
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Von inkonsistenten Charakteren abgesehen scheint der Plot auch nicht immer so genau zu wissen, was er eigentlich will. Während die erste Folge im Grunde etabliert, dass es um Leben und Tod geht scheint das bereits ein paar Folgen später keine allzu große Rolle mehr zu spielen, als bereits die ersten Filler-Folgen zum Mitnehmen eingestreut werden. In den Momenten, in denen der Plot von Merde Art Online weiß, wo’s langgeht sieht man das als Zuschauer meistens auch schon meilenweit voraus.

Fazit: Sword Art Online besticht zwar visuell und bietet auch die eine oder andere, spannende Kampfsszene. Allerdings wird der Plot sehr stumpfsinnig, die Charaktere wirken aufgesetzt und leider nimmt sich der Anime in der Hinsicht auch viel zu ernst, was teilweise etwas lächerliche, überdramatisierte Momente zur Folge hat. Da ist die Zeit meiner Meinung nach besser investiert, wenn man sich ein paar Screens des Scenery Porns ansieht, den der Anime zu bieten hat ;) Es gibt weitaus schlimmeres, aber auch viel besseres.

Dieser Artikel wurde bereits 2 946 mal gelesen.

Tags: animation, autotile, battleback, charset, Katzenpfote, Katzenpfote, Kouta, Kouta, Nariakei, Nariakei, Reviews, Sword Art Online, Tileset, XP

Kategorien: Review


Kommentare (7)

  • 7

    Von stardust (Sonntag, 24. Februar 2013, 00:33)

    "das spiel klingt nach nem .hack abklatsch ._." <= Mit "das spiel" assoziiere ich Sword Art Online und das Review handelt von dem Anime davon, daher meine Anmerkung ;)

  • 6

    Von Avery (Samstag, 23. Februar 2013, 17:15)

    Ich glaube es ist das in .hack behandelte Spiel gemeint , nich .hack selber ;o
    Aber tolles Review, klingt wirklich ... interessant xD

  • 5

    Von Yenzear (Freitag, 22. Februar 2013, 22:39)

    /hack gibt es auch als Anime ^^

  • 4

    Von stardust (Montag, 18. Februar 2013, 20:41)

    *hüstel* es ist ein Anime, kein Spiel ;O

  • 3

    Von Strubbel (Sonntag, 17. Februar 2013, 22:21)

    das spiel klingt nach nem .hack abklatsch ._. aber das bildmaterial ist teilweise knuffig xD

  • 2

    Von stardust (Dienstag, 5. Februar 2013, 11:03)

    Es freut mich, dass das Review dir trotzdem gefallen hat! Ich finde den Anime wie gesagt nicht schlecht, aber er hätte so viel mehr aus sich machen können, wären da nicht diese störenden Punkte.
    Wegen weiteren Reviews...Mal sehen wie es sich ergibt ;)

  • 1

    Von Zircon-Golem (Sonntag, 3. Februar 2013, 19:56)

    Ein interessanter Review von dem Anime. Du solltest sowas öfter machen. Mir persönlich gefällt der Anime zwar, aber wie du schon sagtest, hat er auch ne menge Schwachpunkte (Folge 3 - Kuro Neko - Alle sterben - Leader begeht Suizid...).
    Interessant und direkt geschrieben, so wie mans machen sollte.

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