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Krankes Kind

Schlitzohr

Motto: Kreativität ist die Rettung der Welt

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41

Sonntag, 28. Dezember 2008, 11:02

Songtexte sind was echt geniales. Sie drücken mehr aus ein Gedicht, da man das ganze noch mit Musik und Stimme unterschreiben kann.
Hier mal ein Songtext den ich echt gut find:

Link

Gruß, Krankes Kind
  • Forentreff :3

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  • Wisse dies...

    "Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken Sie sich einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde; stecken Sie sich zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert."
    Pearl S. Buck

Mustamakkara

Blutwurst der Verdammnis

Motto: Zuhause ist da, wo du deine Schuhe ausziehen kannst.

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42

Montag, 29. Dezember 2008, 15:49

Joah, das is cool. Sowohl das Lied als auch der Text.

Ich hab auch mal wieder was geschrieben:

Spoiler
Don't you know that there is nothing
that could keep me here?
You better know that you have lost
the war against your own fear!

Have you seen the smile
of every single one who tried to satisfie you?
Can't you hear the cries
of your own family, they can't rely on you!

Cause you're chimera is fed
by your own dread
of the chimera itself...

Hear their cries, hear my voice
trying to explain
your fear is in vain
Hear the sound screaming loud
we just try to tell
your head's a ringing bell

Can you even see
that your angels of love are dying?
Listen to your inner voice,
to the only one that's crying!

Cause you're chimera is fed
by your own dread
of the chimera itself...

Hear their cries, hear my voice
trying to explain
your fear is in vain
Hear the sound screaming loud
we just try to tell
your head's a ringing bell


Hear their cries, hear my voice
trying to explain
your fear is in vain
Hear the sound screaming loud
we just try to tell
your head's a ringing bell
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Ich hab net wirklich drüber nachgedacht, einfach mal en Textdokument geöffnet und geschrieben^^
:musta:
Bild

43

Freitag, 20. März 2009, 20:28

Der wilde Stier

Des Tages wacht des Bauers Frau
Das Gras war grün, der Himmel blau
auf einem Baum im Sonnenschein
bis dass der Bauer kam dann heim

Mein Friederich, ich warte hier
auch wenn es kommt ein wilder Stier
Dann werde ich gefangen sein
Bis dass du kommst, mich zu befrei'n

Es ward des Bauers Tag sehr lang
Die Frau bekam schon Angst und Bang
dass doch der wilde Stier noch kam
und sie auf seine Hörner nahm

Und plötzlich sprang über die Mauer
Der wilde Stier mit ihrem Bauer
Der Bäurin Herz war dann gebrochen
Es ward der Bauer aufgestochen
Spoiler: Sachen
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44

Freitag, 20. März 2009, 20:44

Schön!
Ich finds gut, auch so vom Stil her^^

Ich selbst kann Gedichte nur lesen, vllt gibts irgendwann mal ne Kurzgeschichte zu lesen, aber Gedichte kann ich einfach net^^'
  • sig.main

  • sig.wtf

    (22:42:42) epic: kuma: der schwimmt auch in muschis. ist nur witziger "penis" zu sagen.
    (22:42:43) epic: gnihihi
    (22:42:46) epic: penis
    (22:42:50) epic: hihi
  • sig.frpg.ethwen

    Name: Ethwen
    Rasse: Waldelf
    Alter: 23
    Beruf: Jäger

    Level: 1
    Quest: -
    Party: -

    Inventar:
    Umhängetasche (2/4)
    • 1x Proviant (Wildbret)
    • 1x toter Hase
    • 1x Heiltrank

    Kleine Kräutertasche (1/10)
    • Estragon
    Kupfer: 0

    Ausrüstung:
    • Altes Leinenhemd
    • Zerrissene Leinenhose
    • Großer Köcher (24/30)
    • Langbogen (In der Hand)
    • Messer (Lederscheide)

    Fähigkeiten:
    Aktiv
    Passiv
    Völkerbonus
    Instinkt
    Pfeil vergiften
    Heilkunde
    Schnitzen
    Tarnen
    Kräuterkunde
    Jagd

45

Freitag, 20. März 2009, 20:49

Zitat

Schön!
Ich finds gut, auch so vom Stil her^^


danke :D

Zitat

Ich selbst kann Gedichte nur lesen, vllt gibts irgendwann mal ne Kurzgeschichte zu lesen, aber Gedichte kann ich einfach net^^'


Lies Wilhelm Tell, oder andere, ähnliche Geschichten, oder Gedichte ;)
Ich kann dafür nicht gut Stories schreiben

cow
Spoiler: Sachen
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46

Freitag, 20. März 2009, 20:54

Zitat

Ich kann dafür nicht gut Stories schreiben
Ich aber xD

So Geschichten, auch mehrere Seiten, schreib ich problemlos und auch gerne, aber Gedichte is irgendwie net^^'
  • sig.main

  • sig.wtf

    (22:42:42) epic: kuma: der schwimmt auch in muschis. ist nur witziger "penis" zu sagen.
    (22:42:43) epic: gnihihi
    (22:42:46) epic: penis
    (22:42:50) epic: hihi
  • sig.frpg.ethwen

    Name: Ethwen
    Rasse: Waldelf
    Alter: 23
    Beruf: Jäger

    Level: 1
    Quest: -
    Party: -

    Inventar:
    Umhängetasche (2/4)
    • 1x Proviant (Wildbret)
    • 1x toter Hase
    • 1x Heiltrank

    Kleine Kräutertasche (1/10)
    • Estragon
    Kupfer: 0

    Ausrüstung:
    • Altes Leinenhemd
    • Zerrissene Leinenhose
    • Großer Köcher (24/30)
    • Langbogen (In der Hand)
    • Messer (Lederscheide)

    Fähigkeiten:
    Aktiv
    Passiv
    Völkerbonus
    Instinkt
    Pfeil vergiften
    Heilkunde
    Schnitzen
    Tarnen
    Kräuterkunde
    Jagd

47

Freitag, 20. März 2009, 21:00

Zitat

Zitat


Bild
Zitat




Ich kann dafür nicht gut Stories schreiben
Ich aber xD
Das ist wohl auch leider einer der Gründe, warums von mir noch nie ne ordentliche Spielevorstellung gab, oder ein Spiel. Zugegeben hab ich auch noch nie ernsthaft versucht, eine richtige Story zu schreiben. Genug Fantasie hab ich ja, aber sobald die ausartet, wird die Story schlecht. Naja, ich denk ich werds trotzdem irgendwann mal probieren.

Ich schreib auch viele Songtexte, meistens auf Englisch, und mach auch Musik dazu.
Und meine Songtexte und Gedichte sind sowieso immer Geschichten, Fantasien oder Träume, ich hab glaube ich bisher noch nie allein an einem Text gesessen, der andere Themen wie gesellschaftliche Probleme o.Ä. befasst.
Das Gedicht war übrigens in 10 min fertig.
Spoiler: Sachen
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48

Samstag, 21. März 2009, 11:22

---------
3

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gnap« (16. März 2012, 23:20)


49

Samstag, 21. März 2009, 17:11

Hey,


ich hab dein Gedicht gelesen, und ich wollte immer anfangen zu rappen während dem lesen ;)
dabei kann ich garnicht rappen und hab auch nicht viel mit hiphop am hut
Das Ding wär glaub ich echt ein ordentlicher Rap

cow
Spoiler: Sachen
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50

Samstag, 21. März 2009, 18:10

@cow:
nee ich hab das gedicht nicht gerappt(ich mag kein hip hop)
war eigentlich auch nicht als rap gedacht aber wär mal ne idee
danke

lg Gnap
3

51

Donnerstag, 2. April 2009, 17:34

Ok Weihnachten is vorbei aber Lustig find ich's noch immer :D

Spoiler
Alle Jahre wieder,
kommt das Spamkind
auf die Erde nieder,
wo wir Spammer sind.

Kehrt mit seinem Spam
ein in jedes Board,
geht auf allen Seiten
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


52

Freitag, 3. April 2009, 20:52

Mondseele

ein LoH Gedicht


Gebannt bin ich von deinem Schein,
schenkst mir Kraft ins Herz hinein.
Gibst mir Mut und Seelenfrieden,
schenkst mir Hoffnung,
das auch ich kann lieben.
Zeigst mir meines Lebens Fehler auf,
verweile hier im Lichte deines Lebenslaufs.

So ziehst du von Dannen jede Nacht,
sammelst Kraft, saugst Weltenmacht.
Schiebst die Nacht, machst sie zum Tage,
wohlgleich ich nun, deine Seele in mir trage.
There was a Cave,
below a Silent's Grave.
Tunnels, extending far, running wide,
going deep into the World on the other Side.
Poor little Child, that was to brave,
died painfully deep down, in the Devil's Cave.

Krankes Kind

Schlitzohr

Motto: Kreativität ist die Rettung der Welt

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53

Dienstag, 7. April 2009, 19:05

@Esper: Das Gedicht ist interessant, kann aber kein festes Thema zuordnen. Dennoch, das Gedicht aht etwas. Aber was bedeutet "ein LoH Gedicht" ???

So nun mal was nicht sonderlich ernsthaftes ^^

Wenn der Knechte vom Dache piselt,
denkt der Bauer: Huch, es nieselt.

Ist nicht viel, aber immerhin ganz amüsant ^^
  • Forentreff :3

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    "Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken Sie sich einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde; stecken Sie sich zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert."
    Pearl S. Buck

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Krankes Kind« (8. April 2009, 15:41)


54

Dienstag, 7. April 2009, 19:28

also,
Loh = legends of hispheria

Also mein 3D Spiel

Da werden in den ladescreens, passend zu den Bildern Gedichte angezeigt..
Das iss eins davon ^^
There was a Cave,
below a Silent's Grave.
Tunnels, extending far, running wide,
going deep into the World on the other Side.
Poor little Child, that was to brave,
died painfully deep down, in the Devil's Cave.

Krankes Kind

Schlitzohr

Motto: Kreativität ist die Rettung der Welt

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55

Mittwoch, 8. April 2009, 15:41

achso,
na dann danke für die "auskunft"
^^
  • Forentreff :3

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    "Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken Sie sich einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde; stecken Sie sich zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert."
    Pearl S. Buck

56

Dienstag, 28. Juli 2009, 20:09

Ich hab mal was neues geschrieben. Leider weiß ich nicht ob es "Gedicht" genannt werden kann, da sich nichts reimt. Aber ich glaube mich zu entsinnen im Deutschunterricht gelernt zu haben, dass es auch Gedichte gibt die sich nicht reimen.
Egal - Hier einfach mal schöne Worte aneinander gereit (hoffentlich schöne).

Spoiler: Schöne Worte aneinander gereit.
Das Grün biegt sich unter der Last
durch den Tropfen schimmert das gebrochene Licht
wunderbar
und wunderschön
ein Moment
so unvergesslich.
Ein roter Käfer
mit schwarzen Punkten kommt geflogen
setzt sich auf den Halm
der Tropfen
erzittert
und
fällt
auf den Boden
zerplatzt
verschwindet.
Nun
ein Marienkäfer auf einem Halm
ein Srahl
direkt neben dem Käfer
wunderschön
unvergesslich
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Ich hab's mal in nen Spoiler getan. Ich bin für Kritik, Anregungen und Meinungen offen.

lg
Gnap
3

57

Montag, 21. September 2009, 22:45

Random Babbling aus der Kiste der alten Emotionen, nachts gepostet, bevor ich es doch lösche... (vorsicht, es ist durchweg depressives Gelaber...)

wenn
Spoiler


oh wenn ich könnte
ich würde
ich würde

alles tun

oh wenn ich könnte
ich würde
ich würde

neu anfangen

oh wenn ich könnte

aber ich kann nicht
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Abschluss

Spoiler
Vergiss mich, Mutter, denn ich bin jetzt siebzehn.
Vergiss mich, Mutter, denn ich bin schon groß.
Vergiss mich, denn ich kann dir nicht genügen.
Vergiss mich, denn mein Platz ist nicht dein Schoß

Vergiss mich, Vater, denn besonders war ich niemals.
Vergiss mich, denn mich drückt dein Ideal.
Vergiss mich, denn ich bin nicht wie du dachtest.
Vergiss mich, die Erwartung wird zur Qual.

Vergiss mich, Mutter, denn ich brauche Freiraum.
Vergiss mich, denn du glaubst, dass du verstehst.
Vergiss mich, Schuldgefühle sind so drückend.
Vergiss mich, und ich wünsche, dass du gehst.

Vergiss mich, Vater, denn ich kann dir nicht genügen.
Vergiss mich, ich ertrink im freien Raum.
Vergiss mich, denn ich will dich nicht belügen.
Vergiss mich, deine Wege brauch ich kaum.

Vergesst mich doch, ich kann es nicht ertragen.
Vergesst mich doch, ich bin es ja so leid.
Vergesst mich, vielleicht könnt ihr dann erlernen

wie man das Anderssein verzeiht.
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Stern (im Gedenken an meine Liebe Oma)
Spoiler
Dein Leuchten wird nun stündlich schwächer,
Und eh ich mich verseh erlischts,
Und möcht ich beten, dass er dich verschone,
den Grund erfragen, sagte Er doch nichts.

Die Sterne, die er hat, sie sind so zahlreich,
hat jeder einen Platz in dieser Welt,
du kennst sie, Ihren Namen, und die Seele,
ich weiss, dass auch du weinst, wenn Einer fällt.

Doch dieser eine, aus dem Firmament gerissen,
das schmerzt uns sehr, ist er auch jetzt bei dir,
und könnten wir den Stern zurückbefehlen,
ich würde es, und würdet nicht auch ihr?

Dein Licht, es war schon da als ich geboren,
und Elend hat es sicher viel gesehn,
und dennoch, dürfte ich sein Licht benennen,
es würde Frohsinn in dem Namen stehn.

Und Liebe zu den Menschen, die du kanntest,
und Mut zu Scheinen, bis das Licht vergeht,
dass deiner Seele Flamme uns gesendet,
auch wenn der Flamme Asche nun verweht.

Gesegnet deine Augen, die uns oft betrachtet,
und wurden sie auch schließlich stumpf und blind,
gesegnet deine Worte, Trost und Zuspruch,
Denn du hast uns genommen wie wir sind.

Ich würde dich gern halten, ihm befehlen,
dass er dich hier lässt, nur ein Stück des Wegs,
doch Wege bist du schon so lang gegangen,
dass du den letzten nun mit Freude gehst.

Ich möchte deiner Denken, bis ich schließlich,
zum Herren heimkehr, und dich wiederseh,
die Tage, die wir als Geschenke nehmen,
bis dann auch wir verlöschen und vergehn.

Dein Leuchten wird nun stündlich schwächer,
dein Licht verlässt nun diese Welt,
doch die Erinnrung an dein Hiersein,
ist das, was unser Herz erhellt.
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Motto: wer nicht wagt der nicht gewinnt ^^

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58

Donnerstag, 24. September 2009, 02:07

naja ich bin hingegen etwas düster

Ein schnitt so tief so unentlich tief
es brennt es schmerzt
schmerz den ich selbst hervorrief
Liebevol feige und beherzt
es schneidet tief in das fleisch
eine klinge so engelsgleich
mein herz schlägt mein kopf wird weich
ich schwinde schon vom erdenreich
ins utopia voll schmerz
schwindet auch mein reines herz

rein rein wieder raus
ich spüre den schmerz und mir wird ganz gaus
der schmerz ist süß es tut nicht weh
weil ich nicht meh auf erde steh
und jetzt schon helle lichter seh
ich falle wieder auf den boden nicht der aufschlag ist hart
mein herz zu zart der spiegel bricht
der schmerz sticht ins gesicht


B L U T
R O T
W U T
T O T


Wege in den Tod

Leben in Dunkelheit
Verlassen von jeder Wirklichkeit
Keinen Ausweg sehen
Wortlos gehen

Gedanken kreisen
Tabletten speisen
Von Hochhaus fliegen wie ein Fink
Im eigenen Blute ich ertrink

Mich selbst in Grund und Boden hassen
Vor einen Zug mich fallen lassen
In meine Ader des Pulses ritzen
Schweigend mit Kopfschuss dazusitzen

Eine Vergiftung mir einfangen
Im Zimmer heimlich aufgehangen
Ein Baum, für andere ich zu spät sah
Mit 180 gegen fahr

Ersticken mit einem großen Kissen
Wer von Euch würd mich vermissen
Wer wird mir eine Träne schenken
Auch Jahre danach noch an mich denken

Wer wird mein Grabe nie besuchen
Und mich in die Hölle fluchen
Wer im Kopf seiner selbst mich radieren
Ohne mich auch im Sommer nicht frieren

Ich stelle mir noch weitere Fragen
Unter anderem: Werd ich es wagen
Kann man sich selber so sehr hassen
Und diese Welt ganz leis verlassen...

Alles ist von sinnloser Leere erfüllt
Gedanken sind von Nebeln umhüllt
Die Augen sind, von Tränen gefüllt
Depression, meine Seele die brüllt

Steh hier und schreie, in die Nacht
Einsam, um den Schlaf gebracht
Ziehe leise Kreise, in meinem Feld
In mir versunken, vergess die Welt

Alles ist grau, einfach Monoton
Die Sonne erwacht, voller Hohn
Blick ins dunkle, es tut so sehr weh
Friere, auf der Seele liegt Schnee

Mein rufen, das verhallt im Wind
Bin verloren, wie ein kleines Kind
Blicke dorthin, wo sonst Sterne sind
Sehe nichts, Tränen machen Blind


Leben


Bewertet durch Zahlen
durch eiserne Regeln
geformt durch die Qualen
begonnen zu segeln

durch die Wüste des Lebens
durch die Feuer der Seele
durch die Asche des Strebens
durch die blutende Kehle

in der die Tränen sich sammeln
die Schreie verkrampfen
die Wörter sich rammeln
und die Töne zerstampfen

ein heiseres Gurgeln
ist das, was bleibt

ein Blick
in die Unendlichkeit


Finsterer Besuch


Heiß ersehnt, erfleht so oft
Aus tiefster Seele stark erhofft
In die Nacht hinausgebrüllt
Betend, das sie sich erfüllt
Die Sehnsucht nach dem dunklen Kuss
Die ich Dir wohl erfüllen muss
Zu sehr berührt Dein großer Schmerz
Mein verstehend dunkles Herz
So öffne nachts das Fenster
Und lasse mich zu Dir hinein
Ein kalter Hauch weht Dir entgegen
Wenn ich mich werde zu Dir legen
Eiskalte Lippen küssen Dich
Erwartungsvoll schaust Du auf mich
Mein Blick sinkt tief in Dich hinein
Findet die Furcht, den Schmerz, die Pein
Wischt sie mit einem Blinzeln fort
Verschließt sie fest in sichrem Hort
Deine Lippen zittern sacht
Als ein lächeln Dir erwacht
Dein Traum erfüllt sich diese Nacht
Hast Du Dir glücklich gedacht
Ich roch dein Blut, fühlte dein Glück
Und wusste: Es gibt kein zurück
In mir brannte so heiß die gier
Der durst ward übergroß in mir
Erbebend wandte ich mich ab
Wollte zurück ins finstre Grab
Doch feste hielt mich Deine Hand
Du wolltest nicht, dass ich verschwand
Die Ewigkeit wolltest Du haben
Am Blut der Andern Dich erlaben
Solch dunkle Kraft
Spürt ich in Dir
Dass ein Damm zerbrach in mir
Ich wandte mich nicht länger ab
Vergaß die Nacht, vergaß das Grab
Meine Lippen fanden die Deinen wieder
Ganz sachte löste ich Dein Mieder
Dein Lachen klang ein wenig schrill
Als Du schriest: Ich will, Ich will
Und leise flüsterte Dein Blut
Mir zu in seiner süßen Glut:
„Nimm mich und gib mir Deine Gabe“




Weil sonst im Leben ich nichts habe
Nimm mich mit in Deine Welt
Da meine mir nicht mehr gefällt
Wie Du, will ewiglich ich leben
Den Blutkuss musst Du mir nun geben
Bist du bereit? Ich bin’s schon lang
Und nun ist mir auch nicht mehr bang
Oh bitte lass mich nicht im Stich
Nur um dies eine bitt ich Dich
Deinen Schmerz fühlt ich in mir
Und näher rückte ich zu Dir
Ich leckte über Deine Haut
Und Du, Du lachtest dabei laut
Vor lauter Glück am Ziel zu sein
Das zu bekommen, was war mein
Mit mir zu jagen durch die Nacht
Du hattest es endlich vollbracht
Du warst so glücklich, nah bei mir
Ich würd dich wandeln zum Vampir
Das war es was Du hast gedacht
Doch dann kam über Dich die Nacht
Hart biss ich zu, durchdrang die Haut
Dein Schmerzensschrei erklang so laut
Dass ich den Mund Dir schnell verschloss
Während Dein Blut süß in mich floss
Zurück gab ich Dir deinen Schmerz
Und laut pochte Dein sterbend Herz
Vor Pein wollte es schier zerspringen
Als meine Lippen Dir am Halse hingen
Und saugten aus Dein größtes Gut
Dein süßes, warmes, rotes Blut
Dann ward es schwächer dieses Klopfen
Und ich saugt aus den letzten Tropfen
Du starbst allein in meinen Armen
Mit Dir hatte ich kein erbarmen
Doch einen gefallen tat ich Dir
Dich nicht zu wandeln zum Vampir
Denn was du nicht hattest in Deinem Leben
Kann die Ewigkeit Dir auch nicht geben
Und jede Nacht erschaudre ich
Wenn ich auf jemand trefft, wie Dich
Der auch vor lauter Glück laut lacht
Der auch die Tür mir aufgemacht
Und ich zu ihm gekommen bin
Und er gibt mir sein Leben hin.


Verbannter Engel


hre Flügel sind gebrochen
Jede Feder ist geknickt
Das weise Kleid hängt in Fetzten von ihren zierlichen Schultern
Samt und Seide, durchlöschert und zerstört
Schwarz sind ihre Augen
grosse Fenster zu ihrer dunklen, Seele
geschunden von Peitschen der Verzweifflung
Die einst so zarte Haut,
verbrannt in Höllenfeuern
Der Gestank ihrer Schmerzen liegt noch in der Luft
beissend, dichter Qualm
aufgestiegen aus den versengten Poren
schwache Rauchschwaden sind geblieben
Ihr noch gesundes Herz, wehrlos
bald zerfressen von Erinnerungen
an das Leben im Himmel...


In uns

Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?
Welchen Glauben sollen wir führen?
Sollen wir überhaupt an etwas glauben?
Oder können wir uns alls erlauben?

Dürfen wir wirklich alles zerstören?
Und brauchen wir nicht auf andere hören?
Dürfen wir wirklich Menschen belügen?
Dürfen wir wirklich den Staat betrügen?

Oder können wir auch anderen trauen,
auch mal auf anderer Meinung bauen?
Uns auf andere verlassen,
Oder müssen wir uns wirklich immer hassen?

Ich glaube nicht an das Böse das uns besiegt,
Sondern das es unserem Glauben zu Grunde liegt.
Man braucht Freunde und keine Diebe,
Ich glaube immernoch an die Liebe.


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59

Donnerstag, 24. September 2009, 02:09

part 2 :victory:

Der Zeiten Wind

Wo einst gestanden lieblich Blümlein,
Zeugt nunmehr kalter, staub'ger Bod'n
Von freud'gem Blühen und Erstrahlen
Und kummervollem Augenschein.

Vorbei ist schließlich all das Sehnen,
Nach warmer Sonne Strahlentanz.
Versickert schon die letzten Tränen -
Verlor'n ist auch der Rose Kranz.

Schon hat der Zeiten Wind genommen,
Was gestern noch das Herz erfreut',
Was gestern selbiges beschweret
Wird nimmermehr zurückekomm'n.


"Oh trage mich im Herzen dein,
Solang es in dir lebet
Um dass im düst'ren Kerzenschein,
Es nur für miche bebet,
Um dass im letzten Abendrot,
Mein Dasein dich beflügelt
Und dich errettend aus der Not,
In meine Seele führet."


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60

Donnerstag, 24. September 2009, 02:42

meine kleinigkeiten ^^

part 2 :victory:

Der Zeiten Wind

Wo einst gestanden lieblich Blümlein,
Zeugt nunmehr kalter, staub'ger Bod'n
Von freud'gem Blühen und Erstrahlen
Und kummervollem Augenschein.

Vorbei ist schließlich all das Sehnen,
Nach warmer Sonne Strahlentanz.
Versickert schon die letzten Tränen -
Verlor'n ist auch der Rose Kranz.

Schon hat der Zeiten Wind genommen,
Was gestern noch das Herz erfreut',
Was gestern selbiges beschweret
Wird nimmermehr zurückekomm'n.


"Oh trage mich im Herzen dein,
Solang es in dir lebet
Um dass im düst'ren Kerzenschein,
Es nur für miche bebet,
Um dass im letzten Abendrot,
Mein Dasein dich beflügelt
Und dich errettend aus der Not,
In meine Seele führet."


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