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Josey

Storyteller

  • »Josey« ist der Autor dieses Themas

Motto: "Was du nicht willst, das man dir tu', füge keinem And'ren zu!"

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1

Samstag, 28. Dezember 2013, 21:25

The Story

Willkommen bei "The Story"!

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Dieses Forenspiel erfordert nicht viel- nur ein wenig aufmerksames Lesen und eure Entscheidungen.
Im weitesten Sinne ist das hier ein Spielbuch- ich erzähle ein Stück Geschichte und ihr könnt per Umfrage entscheiden, was der Protagonist macht :)
Ich bemühe mich, alles dazwischen logisch und unterhaltsam zu füllen- selbstverständlich mithilfe meines Assistenten (mein Ehemann). ;D


Regeln
  • Hier in diesem Post unter "Story" findet ihr alle bis dahin veröffentlichten und entschiedenen Textfragmente
  • Jedes neue Textfragment, bis zur neuen Entscheidung wird durch einen neuen Post mit einer neuen Umfrage in diesen Threadt gesetzt
  • Die Umfragen werden mindestens eine Woche stehen bleiben (damit genug Leute mitmachen können und ich keinen Druck habe :P), es wird keinen Maximalzeitraum geben (vor allem, damit ich keinen Druck habe XD)
  • Ihr dürft natürlich hier eure Kommentare und Vermutungen aber gerne auch Kritiken posten, Disskutieren, darüber philosophieren, usw
  • Ideen und Wünsche können jederzeit im Threadt oder an mich per PN gesendet werden
  • So manche Entscheidung wird euch banal vorkommen, aber glaubt mir- jede ist wichtig
  • Bei Gleichstand von zweien oder mehreren Auswahlen, entscheidet eine Münze, Würfel, mein Ehemann, der dann zufällig eine Zahl aussuchen muss oder sonstwas, was ich gerade zur Hand habe



Was erwartet mich?
  • Mit jedem Spiel eine neue Welt (wenn wir über ein Spiel hinauskommen ;D)
  • Eine verschachtelte Geschichte mit Plottwists, teils unerwarteten Reaktionen und vielen NPCs
  • Je nachdem, welche Welt: Fantasietiere, Magie, Raumschiffe, Laserpistolen, Teleporter, Schwerter, Autos, usw
  • Geheimnisse, die ihr vielleicht nie erfahren werdet (;D)
  • Kämpfe (es sei denn, ihr vermeidet sie), die durch eure Entscheidungen gewonnen oder verloren werden (ohne würfeln wie beim Spielbuch sonst üblich)
  • Leben und Tod
  • Auf- und ausbauen der Fähigkeiten des Protagonisten
  • Berufe, Aufgaben und Rätsel
  • Spannung, Spiel, aber keine Schokolade
  • Freie Entscheidungen (natürlich nur eine bestimmte Menge, die pro Situation variieren)
  • Ein Ende, das ihr selbst herbeigeführt habt




Start!
Die erste Story wird in einer nicht so streng historischen, mittelalterlichen Welt, mit einigen Fantasyelementen spielen- ganz im Stil der meisten Spielbücher.
Es gibt hier Tiere, die es in unserer Welt nicht gibt, Ritter, Prinzessinnen, Könige, Magier und Heiler.
Tiefe, unerforschte Wälder, feuchte, von glibbrigen Wesen bewohnte Höhlen, kleine, abergläubige Dörfer, große, florierende Städte, alchemistische Akademien, Ritterfestspiele, Opferung von Jungfrauen und Gelehrte, die in all dem Chaos dazwischenstehen und sich fassungslos an den Kopf packen.



Zusammenfassungen
  • Erklärung

    Hier seht ihr die zusammengefassten Stories.
  • Story 1

    • Der Protagonist
      Name: Heinz-Günther (geschmeidiger Krieger)
      Rasse: Echsenmensch
      Alter: Unbekannt, scheint aber eben erst flügge geworden zu sein
      Charakter: Bisher scheint Hain ein souveränder, gelassener junger mann zu sein, der sich ab und an naiv gibt und überumpeln lässt. Überfordert von allem, ändert er oft seine Vorgehensweise (;D)
      Vergangenheit: Hain ist von zuhause ausgezogen, um die Welt zu erkunden. Er scheint eine normale Kindheit gehabt zu haben, aber seit er unterwegs ist, muss er sich wegen seines Namens viel anhören.

      Bilder:

      Umfrage 02
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      Umfrage 07 . Playm
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      Umfrage 17 - Playm
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      Umfrage 28 - Joseys Ehemann
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    • NPCs
      Der Söldner
      Name: Rutger "Hruod"
      Rasse: Mensch
      Alter: Unbekannt, vermutlich über 30
      Charakter: Etwas einfältig, offenbar ein Trunkenbolt, freundlich, im alkoholisierten zustand sehr temperamentvoll, lässt offenbar gerne auf sich herumtrampeln
      Vergangenheit: -
      Aktuell:
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      Sonst:
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      Der Greifenmensch
      Name: Kirrnal
      Rasse: Greifenmensch
      Alter: Unbekannt, wirkt erwachsen
      Charakter: Etwas distantziert, aber wenigstens höflich, Analytiker, sachlich
      Vergangenheit: -
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      Der Magier
      Name: Marrou
      Rasse: Unbekannt
      Alter: Unbekannt
      Charakter: fieß, gemein, sadistisch, zynisch, rücksichtslos
      Vergangenheit: -
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      Umfrage 30 - Playm
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      Der Dunkelelf
      Name: "Zirch"
      Rasse: Dunkelelf
      Alter: Unbekannt, wirkt schon älter
      Charakter: sehr still, offenbar nur an Geld interessiert, verlässlich, strebsam
      Vergangenheit: -
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      Die Nymphen
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      Das Mädchen
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      Die Mutter
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      Die Amazone
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      Die Unwirkliche
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      Das Kind
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      Der Mann
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    • Special
      Lieblings-Charakter?
      Hier voten!

      Minnigame statt würfeln
      Hier runterladen
    • Kapitel 1 - Die Taverne
      Du befindest dich in einer nicht streng historischen, mittelalterlichen Welt, mit einigen Fantasyelementen. Genauer gesagt, bis du nicht du. Sondern ein junger Echsenmensch, der beschlossen hat Schatzsucher zu werden.
      Du bist seit nunmehr zwei Monaten im Geschäft. Also noch ein Frischling. Bisher konntest du noch keinen Schatz heben und reist nur ziellos im Land umher. Deine Vorräte gehen zur neige und dein Geldbeutel beherbergt auch fast nur noch Luft. Deine Eltern haben dich sowieso nicht gehen lassen wollen. Gehst du jetzt zu ihnen zurück, heißt es nur wieder "Wir habens dir ja gesagt!"
      Gestern hast du in der Taverne "Zum roten Hund" übernachtet- hier ist es warm, stickig und voll- und den Tag hast du damit verbracht, dir die Stadt "Even" anzusehen, die ebenso warm, stickig und voll ist.
      Nach einem frustrierenden Tag voller unverrichteter Dinge sitzt du nun im Gaststättenbereich der Taverne, einsam an einem Tisch in der Ecke. Dein Schwanz peitscht leicht mürrisch auf und ab, deine Stimmung ist grießgrämig. Die karge Mahlzeit, bestehend aus etwas Maisbrei mit laschem Gemüse hast du zwar verschlungen, aber nicht genossen. Dein warmes Bier ist fast alle.
      Plötzliches Gegröle neben dir lässt dich aufsehen.
      Dort sitzen vier Männer- ein Dunkelelf, ein Greifenmensch, ein einäugiger Söldner und ein menschlicher Magier- an einem Tisch und spielen Poker.
      'Das sieht interessant aus.', denkst du dir, lässt dein ungenießbares Bier stehen und gesellst dich mit einem knappen Nicken- welches ebenso kurz angebunden, aber zustimmend erwidert wird- hinzu.
      Die Karten werden ausgeteilt, die Einsätze gemacht, die Runden laufen ganz gut für dich. Du hast gerade echt Glück.
      Du entspannst dich langsam, siehst wie dein vormals fast leerer Geldbeutel sich langsam füllt und überlegst schon aufzuhören- da knallt der Einäugige plötzlich die Faust auf den Tisch. "Du bescheißt doch!", beschuldigt er dich. Alle Augenpaare ruhen auf dir.
      Souverän bleibst du sitzen und siehst den fast zwei Meter großen, düsteren Kerl ruhig in sein eines, blutunterlaufenes Auge. "Das ist nicht wahr, ich hatte nur Glück.", antwortest du in sachlichem Ton und legst deine Karten verdeckt auf den Tisch. Der Typ spuckt wütend auf den Boden, deine ruhige Art scheint ihn nur noch rasender zu machen.
      "Schwachsinn!", zischt er und greift fahrig nach deinen Karten. Er starrt sie einige Sekunden lang an, der Alkohol in seinem Blutkreislauf scheint seine betäubende und enthemmende Wirkung zunehmend zu entfalten. Weiterhin entspannt siehst du ihm dabei zu.
      Dann scheint dem Söldner eine Idee zu kommen. Er schaut unter den Tisch.
      Als er sich wieder aufrichtet, hält er tatsächlich drei weitere Karten in der vormals freien Hand. "Ich habs doch gewusst. Du mießer Betrüger!", brüllt er und stößt dich mit einem Ruck vom Stuhl- du fällst hintenüber.
      Einen Moment lang fühlst du dich schummrig, durch das Einrollen deines Körpers konntest du aber verhindern, auf den Kopf zu fallen.
      Während der Söldner bedrohlich näher kommt, kannst du seine schweren Schritte regelrecht unter dir spüren. Anfeuerungsrufe erfüllen die Kneipe, Wetten werden bereits angenommen und die meisten haben sicher nicht auf dich gesetzt.
      Inzwischen bist du wieder klar, dennoch entscheidest du dich dafür, liegen zu bleiben.
      Du wartest bis er näherkommt. Dass du liegen bleibst scheint ihn sogar etwas zu irritieren, weswegen er kurz innehält und versucht mit seinem alkoholgedämpften Gehirn nachzudenken. Diesen Moment nutzt du aus und fegst ihn mit einem kräftigen Schlag deines Schweifes, seitlich gegen die Knie, von den Füßen. Seine Masse von gut 130kg trifft mit einem dumpfen Geräusch den Boden, welcher sogar leicht erzittert.
      Dem Söldner entfleucht ein "Ummpf!", dann bleibt dieser liegen- denn er konnte sich nicht so elegant einrollen, wie du und hat einige Kilo mehr auf den Rippen.
      Du nutzt deinen Schwung, mit dem du ihn eben umgeworfen hast und schwingst dich auf die Beine. Ohne zu zögern setzt du nach, rammst ihm dein Knie in den Magen, holst aus und schlägst ihm mit beiden Fäusten noch viermal so fest du kannst ins Gesicht. Du hörst nur auf, weil deine Knöchel wehtun, als hätte der Typ ein Kinn aus Stahl.
      Du springst auf und bringst einen gebührenden Abstand zwischen euch beide.
      Eine Sekunde lang tritt eine geschockte Stille ein.
      Einige wenige jubeln, viele fluchen und schimpfen- sie haben verloren.
      Ein dunkles Lachen ertönt. Es ist der Söldner, der sich bereits wieder aufrichtet. Er scheint amüsiert. "Du hast ja ''n bisschen was drauf!", dröhnt er offenbar erheitert, rafft sich auf und reicht dir die Hand.
      Einen Moment lang schaust du die dargebotene Hand an- diese Geste ist dir nicht ganz geläufig. Da du aber vermutest, dass es ein Friedensangebot ist, möchtest du darauf eingehen!
      Kurzerhand gehst du die wenigen Meter, die euch trennen, auf ihn zu, stellst dich auf deine Zehenspitzen und gibst ihm einen Versöhnungskuss.
      Auf die rechte Wange.
      Auf die Linke.
      Und schließlich- um eure neue Freundschaft zu besiegeln, schmatzt du ihm noch herzhaft auf den Mund.
      Einen Moment lang starrt der Söldner dich sehr irritiert an. Wer weiß, wie er reagieren würde, wäre er nicht noch immer völlig betrunken?
      Aber er lacht. Laut und schallend und klopft dir mit seiner prankenartigen Hand ordentlich von hinten gegen dein Schulterblatt. Du kippst beinahe vorne über und kannst dich- mit deinem Schwanz balancierend- eben noch auf den Füßen halten.
      Offenbar hält er es für eine Eigenwilligkeit deines Volkes!
      Der Söldner wendet sich nun an die anderen Männer, mit denen du vorhin noch Karten gespielt hast.
      "Also- wer von euch Flachpfeifen wars dann?", fragt er. Als sei mit dem Kampf völlig ausgeschlossen worden, dass du derjenige warst, der betrügt!
      Aber das ist ja zu deinem Besten.
      Dort stehen nun also der Dunkelelf, der Greifenmensch und der menschliche Magier.
      Alle schweigen und starren euch beide nur an.
      Keiner scheint etwas sagen zu wollen.
      Dein ''neuer Freund'' wendet sich nun überraschenderweise an dich. "Was meinst''n du? Haste was gesehen?", fragt er dich nun in einem etwas lalligerem Ton.
      Nervös lächelst du, siehst dir die drei finsteren Gestalten vor dir an und entscheidest, dass du lieber keinen von denen ins blaue hinein verdächtigen willst.
      Wenn es den Falschen erwischt, bist du dran. Und wenn du den Richtigen auswählst, auch.
      "Die Karten lagen sicher schon vorher drunter. Da spielen doch ständig Leute.", erklärst du deinem neuen ''Kumpel'' und der nickt tatsächlich gedankenverloren. "Lasst uns für heute aufhören, hm?", schlägst du vor und tatsächlich scheinen alle mehr oder minder erleichtert zu sein, die Gruppe löst sich auf und am Ende stehen nur noch du und der Söldner da.
      Auch sonst hat sich der Tumult in der Bar aufgelöst, ein allgemeines Gebrabbel hat wieder eingesetzt.
      Plötzlich landet mit einer Wucht, die dich in die Knie gehen lässt, eine prankenartige Hand auf deiner Schulter. "Hey!", brummt der Einäugige, "Was hastn jetz vor?"
      Einen Moment lang denkst du nach, siehst den Mann vor dir an und merkst, wie aufgewühlt du jetzt bist.
      Deine Augen schweifen zum Fenster. Draußen ist es dunkel, einzig beschienen von einem zart silbernen Halbmond. Als du den Blick etwas hebst, enthüllt sich dir ein wolkenloser Nachthimmel, der in schönstem, tiefsten Blau erstrahlt.
      "Möchtet...", fragst du zögernd und schaust wieder zu dem Söldner, "...Ihr Euch mit mir die Sterne ansehen?"
      Erneut hält der Einäugige inne, bevor er wieder in schallendes Gelächter ausbricht und dir mit seiner Pranke ein weiteres Mal auf die Schulter schlägt. "Du bist mir'n Spaßvogel!", brüllt er und wendet sich der Tür zu. "Machen wir!", willigt er ein und geht nach draußen- aber nicht, ohne ein Bier mitzunehmen.
      Tatsächlich- entgegen jeder Erwartung- liegst du nur wenige Minuten später mit dem angeheiterten, imposanten Söldner auf einem, mit zartem Gras überwachsenen, sanft geschwungenen Hügel, unweit von der Stadt "Even".
      Beide habt ihr eure Hände hinter eurem Kopf verschränkt, liegt Seite an Seite gemütlich auf dem Rücken und betrachtet das Sternenzelt.
      "Ey... wie heißt'n?", fragt der große Mann dich wie aus dem Nichts.
      Einen Moment lang gerätst du etwas aus dem Konzept- gerade hattest du dich völlig im unendlichen Nichts des dunklen Himmels verloren.
      Du blinzelst, blickst in ein grinsendes Gesicht. Etwas unruhig schaust du wieder hinauf. "Ich heiße Heinz-Günther.", erklärst du. Aus Erfahrung weißt du, dass dieser Name, der in deiner Sprache einfach nur geschmeidiger Krieger bedeutet, oftmals zu Gelächter oder zumindest zu breitem Grinsen führt. Zumindest ist dies so, seit du aus deinem sicheren Echsendorf ausgezogen bist und dich hier und da vorgestellt hast.
      Doch das Gekicher bleibt aus.
      Verwundert blickst du zu deinem neuen Freund, der noch immer dasselbe freundliche Grinsen aufgesetzt hat. "Ich heiß Hruod.", stellt er sich vor.
      Dann herrscht einige Minuten wieder Schweigen, der Söldner trinkt sein Bier leer und richtet sich wieder auf. "Hey, Hain. Genug für heute, gehen wir pennen.", beschließt er, rafft sich mit einem Ächzen hoch und zerrt dich anschließend auch mit einem Ruck auf die Beine.
      Während du überprüfst, ob deine Schulter ausgekugelt ist, geht er zurück zur Taverne und du folgst ihm. Du hast dort immerhin auch ein Zimmer gemietet und müde wirst du nun auch langsam.
      Drinnen ist es inzwischen viel ruhiger, die meisten Leute sind nach Hause gegangen, der Wirt steht noch hinter der Bar und wäscht auf. Das Licht ist gedimmt, die Luft noch immer neblig vom Rauch der Zigarren und Pfeifen. Die Stufen der knarrenden Holztreppe bewältigt du nur noch mit Mühe, der kräftige Hruod schwankt auch schon gefährlich und du machst dir tatsächlich etwas Sorgen, dass er nach hinten kippen könnte- dann würde er dich heute nämlich doch noch umbringen.
      Doch ihr kommt beide unbeschadet oben an.
      "Schlaf gut, Hain!", grinst deine Begleitung dich an und verschwindet in seinem Zimmer.
      Freundlich nickst du dem großen Mann noch zu, wendest dich aber nach einem kurzen Schwanken entschlossen ab. Auf der Treppe einzuschlafen- das wärs ja noch!
      Eigentlich möchtest du jetzt nur noch schlafen und verkriechst dich in dein Zimmer. Als du die Tür öffnest, huschen viele kleine Schatten davon- die Größe lässt auf kleine Ratten, große Mäuse oder riesige Kakerlaken schließen. Doch im Moment ist dir das egal. Du verstaust dein Sack und Pack möglichst sicher unter deinem Bett, wo man die Staubschicht man schon als Bodenbelag bezeichnen konnte, und krabbelst dann in eben jenes hinein. Die Matraze ist hart, der Lattenrost quietscht bei jeder Bewegung und das Laken stinkt nach altem Schweiß und Moder. Deine Nachbarn nebenan mögen das Quietschen des Bettes sogar offenbar so sehr, dass sie gar nicht aufhören können, zu zweit darauf herumzuhüpfen. Leises Trippeln lässt darauf schließen, dass die Ratten/Mäuse/Kakerlaken an ihre Posten zurückkehren, das Klappern von Geschirr dringt gedämpft in den Raum.
      Dennoch schläfst du mit einem glücklichen Seufzen ein- was für ein Tag!
    • Kapitel 2 - Der Aufbruch
      Der Morgen lässt nicht lange auf sich warten.
      Nicht nur, dass du einige äußerst merkwürdige und unruhige Träume hattest, du wirst sehr früh mit einigen lauten Rummsern geweckt!
      Einen Angriff erwartend, springst du auf, hüpfst ein Stück von der Tür weg- in einem kleinen Zimmmerchen wie deinem eine denkbar schlechte Idee- reißt dabei den Nachttisch um und hast auch schon die Wand im Rücken.
      Dein Herz wummert gegen deinen Brustkorb, dein Atem geht flach und schnell. Hättest du Schweißdrüsen, würdest du sicher schwitzen.
      Erneut die Rummser!
      ...die sich nun, bei genauer Betrachtung als missglücktes Türklopfen herausstellen.
      "Hain? Alles klar bir dir da drin?", fragt eine sehr bekannte Stimme. Es ist Hruod, der Söldner. "Wir wolln los, kommst du?"
      'Was? Schon so spät?', schießt dir durch den Kopf und beginnst deine Sachen zusammenzusuchen. Rasch kriechst du unter das Bett, versuchst den Nachttisch wieder aufzustellen und schaust, dass du auch nichts vergessen hast.
      Inzwischen öffnet Hruod die Tür von außen und schaut- nun offenbar etwas weniger angetrunken, aber sicher auch nicht ganz nüchtern- mit einem fragenden Gesichtsausdruck hinein. "Haste alles?", fragt er und du nickst erstmal treudoof. "Na dann komm.", fordert er dich auf und steigt die Treppen hinab, hinunter in die Taverne, wo inzwischen schon wieder das Leben tobt. Im Gegensatz zu gestern Abend jedoch, sind die Leute nicht in Feierstimmung, sondern schaufeln bedächtig ihr Mittagessen oder Frühstück in sich hinein oder sitzen bei einem Schwätzchen zusammen. Sogar Mütter mit Kindern trauen sich zu dieser Tageszeit hier herein. Dir fällt auf, dass du Hunger hast...
      Kaum unten an der Treppe angekommen, tritt dein breiter Freund zur Seite und lüftet dir den Blick in die Gaststube hinein. Dort steht bereits das 'wir' aus dem 'Wir müssen los'. Es handelt sich um den menschlichen Magier, den Greifenmann und den Dunkelelfen.
      Nun langsam dämmert dir, dass hier irgendetwas nicht stimmt. 'Wir müssen los', 'Wir müssen los', kreist dir im Kopf umher.
      Und plötzlich wird dir klar, dass du in diese Reisegruppe integriert worden bist.
      Die drei Männer starren dich finster an, nur der Greifenmensch ringt sich ein knappes Nicken ab. Kein Wunder, dass die drei nicht so gut auf dich zu sprechen sind. Du hast sie gestern Nacht regelrecht ausgenommen. Der dicke Goldbeutel an deinem Gürtel beinhaltet IHR Gold.
      Zumindest scheinen sie alle nüchtern, im Gegensatz zu Hruod, der aus seinem Trinkschlauch einen kräftigen Zug nimmt und dieses Zeug riecht nicht nach Wasser.
      Nervös schwingt dein Schwanz sachte hin und her, während du nun etwas unschlüssig dastehst und in Hruods grinsendes Gesicht blickst. "Alles klar, Hain?", fragt er dich und winkt dich mit sich.
      Einen Moment nur stutzt du, dann spürst du Freude in dir aufsteigen. "Klar!", grinst du und gehst beschwingt mit.
      Der Dunkelelf voran, dahinter Hruod und dann du- hinter dir die beiden anderen finsteren Gestalten- verlasst ihr die Gaststätte.
      Draußen scheint die Sonne und das Leben tobt. Es ist noch immer warm, stickig und voll. Du kannst dieser Großstadt mit ihren fast fünfzigtausend Einwohnern einfach nichts abgewinnen. So viele Wesen sollten einfach nicht auf einem Haufen leben- du bist nur Dörfer mit einigen hundert gewohnt. Doch ihr schlagt den Weg Richtung Stadtrand ein. Ob die vier ein Ziel haben?
      Der Magier, der direkt in deinem Rücken geht, zischt dir leise zu: "Kannst du wenigstens was?"
      Du bist tatsächlich leicht irritiert über den rüden Umgangston und dass er dich überhaupt anspricht. Doch statt ihm eine Antwort zu geben, wendest du dich nur kurz um, lächelst ihn wortlos an und gehst weiter. Ob deiner souveränen 'Antwort' schweigt der Magier nun- aus welchem Grund weißt du allerdings nicht.
      "Jetzt lasst ihn halt mal...", mahnt Hruod mit amüsiertem Unterton in der tiefen Stimme und verpasst wieder einmal dir (wieso nur dir und nicht dem Magier?) einen kräftigen Klapps gegen die Schulter. Du 'uffst' und stolperst leicht nach vorne, während der Rest der Truppe weiter vorranschreitet. Dir die Schulter reibend reihst du dich vorerst wieder ein und folgst deinem Freund weiter.
      Endlich verlasst ihr die Stadt, Natur breitet sich vor dir aus, du kannst das Vogelzwitschern und den Wind wieder hören, die Sonne scheint und so warm kommt es dir plötzlich nicht mehr vor. Zwar musst du darauf achtgeben, dass du nicht überhitzt, aber zum Glück bist du nicht vollkommen von der Sonnenwärme abhängig. Immerhin bist du ja keine richtige Echse, sondern nur ein Echsenmensch. Du fühlst dich mit externer Hitze aufgetankt einfach nur energievoller- wie als hättest du einen starken Kaffee getrunken. Und unter zuviel wird dir schwummrig.
      Deine Gruppe fächert sich etwas auf, wobei der Dunkelelf noch immer vorrangeht und alle scheinen genau zu wissen, wo es hin geht.
      Alle außer dir.
      Doch bevor du nachfragen kannst, geht der Greifenmann neben dir und blickt dich mit seinen harten, gelben Augen an. "Wir haben gestern einen Hinweis bekommen.", erläutert er dir aus dem Nichts. Seine Stimme klingt tief, leicht rauchig.
      Er scheint Hruods Charakter zu kennen und weiß dementsprechend, dass er dich nicht aufgeklärt hat- vielleicht hat er es aber auch anhand deines Gesichtsausdrucks erraten und erklärt mehr: "Wir sind Söldner, verdingen uns jedoch auch als Schatzsucher.", geht er ins Detail. "Mein Name ist Kirrnal.", stellt er sich vor und neigt höflich seinen befiederten Kopf etwas gen Boden. "Das sind Marrou...", er nickt zum Magier, "..und Zirch.", er deutet auf den Dunkelelf. Auf Hruods verhaltenes Kichern seufzt der Greifenmann resigniert. "Das ist eine Abkürzung für einen unaussprechlichen Namen.", klärt er dich über den Insider auf, woraufhin der stille Vordermann nur knapp schnaupt. "Rutger kennt Ihr ja schon.", dabei deutet er knapp mit seiner bekrallten Hand auf deinen Freund Hruod. Der seinen Namen dann offenbar auch aufgehübscht hat. "Ihr heißt Hain, richtig?", will der Vogelmensch eine Konversation beginnen, doch der einäugige Söldner fährt ihm dazwischen: "Er heißt Heinz-Günther."
      Das musst er jetzt allen auf die Nase binden... Deinen Blick nimmt dein einfältiger Freund aber nicht wahr, denn nach seinem frechen Grinsen wendet er sich bereits wieder nach vorn.
      Galant übergeht Kirrnal diesen Zwischenruf und schenkt Hruod nicht einmal einen Blick. "Einige Stunden westlich von Even entfernt, soll es einen See geben, auf seinem Grund ein Schatz, bewacht von Nymphen. Nymphen haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf... die Zurechnungsfähigkeit und Urteilsbereitschaft von Männern."
      Langsam nickst du.
      Wieder schaltet sich Hruod dazwischen: "Er meint, dass die so hübsch sind, die verdrehen jedem Kerl den Schädel.", grinst er. Kirrnal verdreht lediglich resigniert die Augen. "Und?", fragst du nach. Du verstehst das nicht. Was wollte er jetzt von dir?
      "Du hilfst uns!", zischt der Magier. "Du lenkst die Huren ab!" Der Greifenmensch seufzt schwer, fühlt er sich offenbar ständig von irgendwem unterbrochen. Noch einmal versucht er mit seinen Worten auszudrücken, was von dir verlangt wird. "Hain- deine Art ist weder männlich noch weiblich. Auf dich dürften diese Wesen kaum Einfluss haben." Kerrnal scheint zu lächeln, obwohl man das bei seinem Schnabel kaum erkennen konnte. "Du spielst den Lockvogel für uns."
      Jetzt liegt es an dir.
      Auf die Erklärung hin, machst du dir einen Moment lang deine eigenen Gedanken zu dem Thema. Du findest das Ganze gar nicht witzig und fühlst dich gerade ziemlich ausgenutzt von deinem neuen 'Freunden'.
      "Deswegen habt ihr mich also mitgenommen...", stellst du fest. "Einen anderen Dummen habt ihr dafür wohl nicht gefunden.", bemerkst du bissig.
      Als einen Moment Schweigen auftritt, erhebt der Söldner wieder das Word. "Tschuldige, Hain.", murmelt er und wirkt, so wie er dich anschaut und wie er in sich zusammensinkt, wie ein kleiner Schuljunge- was ganz schön skurril ist, wenn man beachtet, dass er zwei Meter groß ist. "Ich hätts dir vielleicht noch sagen sollen. Aber ich hätt dich auf jeden Fall mitgenommen!", beteuert er hastig. Du machst ein mürrisches Gesicht. Insgesamt bist du mit diesem Plan sehr unzufrieden. Lockvogel. Was denken die sich dabei?
      "Und wenn ihr mich schon nur benutzt, wer verspricht mir, dass ihr mich nicht im Stich lasst?"
      Weggeworfen zu werrden wie einen abgenagten Knochen- das willst du dir wirklich nicht antun. Wenn du dann überhaupt lebend davonkommst!
      Der Magier grinst breit- unter seiner Kaputze sieht man allerdings nicht mehr, als einige Schemen. "Mach dir mal darum keine Sorgen. Du kannst vielleicht noch öfter nützlich sein.", widerspricht er dir mit seiner rauen, zischenden Stimme. Diese Aussage allerdings schwächt deine Bedenken nicht gerade ab. Hruod gibt dem Kapuzenmann auch gleich einen Knuff und guckt ihn böse-funkelnd an. Auch das wirkt bei dem massigen Mann eher weniger bedrohlich. "Man- jetzt lass ihn halt mal in Ruhe!", warnt er und wendet sich wieder an dich. "Hain, man, ich würd' dich doch nie zurücklassen. Du bist doch mein Freund."
      Er schaut dich mit einem Blick an, den ein Hundewelpe nicht besser draufhaben könnte.
      Doch du bist noch nicht ganz überzeugt. Du beschließt, erst einige Informationen zu sammeln. Der Plan kommt dir deutlich zu lavede vor. "Sprechen wir das eben einmal durch.", legst du fest, bleibst stehen und machst dabei eine abwehrende Geste mit beiden Händen.
      "Zuerst will ich wissen, ob es noch weitere Gruppenmitglieder gibt.", verlangst du zu wissen. Etwas entrückt sehen dich der Greifenmensch und dein Söldnerfreund an und schütteln die Köpfe. "Nein, wie kommst du darauf?", fragt der Befiederte. Du winkst ab. "Ich wollte es nur gefragt haben.", erklärst du kurz und fährst fort: "Wie sieht der Plan genau aus? Ich meine- was macht ihr, während ich die Nymphen ablenke?", du siehst deine Gegenünber an. "Naja...", antwortet Hruod. "Einer von uns taucht, denke ich mal...?" Der Greifenmensch seufzt. "Ja, Zirch taucht, er ist dafür am Besten geeignet. Meine Federn würden sich nur mit Wasser vollsaugen, Rutger ist zu massig und nicht wendig genug und Marrou ist nicht der Fitteste. Dafür legt er einen Zauber über Zirch, der ihn unter Wasser atmen lässt.", erklärt er.
      Noch immer sind deine Arme verschränkt, "Und ihr beide?", harkst du nach und nickst zu ihnen rüber. "Ich beaufsichtige die Lage.", erklärt Kirrnal. Und als sich ein kurzes Schweigen ausbreitet, wirft (zischt) der Magier "Und Rutger steht einfach mal nicht im Weg." ein. Dieser sinkt leicht in sich zusammen. Offenbar war der große Söldner sich einer gewissen Schuld bewusst. Du beschließt, dass auf sich beruhen zu lassen (nämlich, dass die beiden GAR NICHTS tun würden) und lieber weiter Fakten zu sammeln: "Wann weiß ich, dass ihr fertig seid und ich gehen kann?"
      "Wenn Zirch aus dem Wasser steigt und den Schatz hat, natürlich.", Kirrnal scheint die Ruhe in Person zu sein und alles im Griff zu haben. "Hm... Das klingt ja zu schön, um ohne Haken zu sein. Was ist das für ein Schatz?", fragst du weiter. Doch diesmal können deine neuen 'Freunde' dir keine Auskunft geben. "So genau wissen wir das auch noch nicht. Er soll nur sehr wertvoll sein.", erklärt der Gefiederte, während Hruod ganz begeistert nickt. "Das ist ja das Schöne am Schatzsuchen.", bestätigt er begeistert. "Wobei ich eigentlich lieber söldnere.", gibt er zu. Das liegt ihm wohl mehr.
      "Wer von euch gibt mir Rückendeckung?", harkst du unbeeindruckt weiter nach. Der Gefiederte zuckt die Schultern. "Keiner von uns kann dir helfen.", gibt er zu, "Wenn wir in die Nähe der Nymphen kommen, sind wir in ihrem Bann. Es reicht schon, wenn sie uns ansehen. Oder wir sie. Also können wir dir auch nicht von weitem helfen."
      Der Magier scheint wieder zu grinsen. "Ich kann natürlich blind drauf los feuern.", bietet er an, doch du ahnst, dass das nur wieder eine seiner Gemeinheiten ist und wendest dich lieber Kirrnal zu. "Und was, wenn mich diese Dirnen doch aller Erwartungen entgegen in ihren Bann ziehen? Wer hilf dann mir?", willst du nun wissen. Doch der Greifenmensch schüttelt nur gelassen den Kopf. "Keine Sorge. Nymphen haben nur Einfluss auf richtige männliche Wesen. Bei deiner Art ist das anders, mit dem Geschlecht geregelt.", erklärt er. Du schaust ihn etwas beleidigt an und wendest dich ab. Als ob du das nicht selbst wüsstest! "Na gut...", lenkst du ein, "Aber was ist, wenn die Nymphen mich durchschauen und plötzlich angreifen? Kann ich dann auf eure Hilfe zählen?", fragst du weiter. "Wenn du deinen Part richtig machst-", zischt dein bester Freund, der Magier, "-wird auch nichts passieren!" Du schnaubst. "Und was, wenn doch was passiert?", bohrst du weiter. "Ich werde auf dich aufpassen!", sprang da Hruod in die Bresche. "Ich komme sofort!", verspricht er dir. Wieder schüttelt Kirrnal seinen Kopf. "Rutger, denk mal nach. Dann haben die Nymphen dich in ihrem Bann und du nützt deinem Freund gar nichts." Geknickt senkt der Riese seinen Blick. "'Tschuldige, Hain...", murmelt er. Ein tiefes Seufzen entrinnt deiner Kehle, deine Hand wandert an deine Stirn, als wolltest du deinen Kopf davon abhalten, von deinen Schultern zu rollen und dem Stress zu entfliehen.
      Inzwischen klingst du leicht resigniert. "Gibt es nicht eine Art Monster, das die Nymphen beschützt?", fragst du nun und massierst dir die Schläfe. "Nicht, dass ich wüsste.", steht dir Kirrnal mit einer seiner hilfreichen Antworten zur Verfügung.
      Ein erneutes Seufzen deinerseits. Diese ganzen Aussagen helfen dir kaum weiter. "Was habt ihr mit dem Schatz vor, wenn er aus dem Wasser raus ist?", hoffst du diesmal eine klare Antwort zu bekommen. "Wegbringen. Dann aufteilen.", knurrt nun ausnahmsweise der Dunkelelf Zirch, der sich die ganze Sache bisher stumm angehört hatte und die Arme verschränkend danebensteht. Seine Stimme klingt wie ein tiefer Bass, den man sogar leicht in der Brust vibrieren spürt. Außerdem hat er einen harten Akzent, der sein R rollen und die Stimme hohl und stimmlos klingen lässt. Sein finsterer Blick liegt auf einem unsichtbaren Punkt irgendwo fern am Horizont.
      Doch du bist noch nicht fertig und lässt dich so einfach nicht abspeisen!
      "Und wie teilen wir den Schatz auf?", willst du nun genauer wissen. Schließlich gehst du hier das größte Risiko ein!
      "Zu gleichen Teilen.", erklärt dir Kirrnal. "Jeder bekommt dasselbe." Du runzelst leicht die Stirn. "Aber mein Einsatz ist der Gefährlichste.", argumentierst du, "Eigentlich steh-" "Gleiche Teile!", faucht dir die akzentreiche Stimme des Dunkelelfen nun dazwischen und nun trifft dich auch ein funkelnd starrer Blick. Bei dieser neuen Wortgruppe enthüllt sich auch noch ein falsch ausgesprochenes 'ch', dass er offenbar eher wie in 'ach' (also im Stimmlosen uvularen Frikativ) ausspricht, als wie in diesem Wort üblich wie 'ich' (das wäre der stimmlose palatale Frikativ). Doch über seinen Sprachfehler willst du dich lieber nicht öffentlich lustig machen. Der Mann scheint keinen Spaß zu verstehen und öffnet seinen Mund bisher eh nur, wenn es um Geld geht. Du versuchst nicht erschrocken zu klingen, als du deine hoffnungsvolle, letzte Frage stellst: "Gibt es einen Plan B?"
      Wie aus der Armbrust geschossen kommt ein "Nein."
      ... Stille.
      Ein Positives hat es. Kirrnal spricht endlich mal Klartext.
      Tja. Jetzt hast du jede Menge Informationen, die dir nicht sehr viel weiterhelfen und dich schon gar nicht auf deine vor dir liegende Aufgabe vorbereiten.
      Aber bist du nicht Schatzsucher geworden, um Abenteuer zu bestehen? Ins Ungewisse zu reisen? Reich zu werden?
      Letzteres auf jeden Fall. Und vielleicht wolltest du auch einfach nur von deinen Eltern und deinem Dorf weg? Wer weiß? Bisher hast du das noch keinem verraten.
      Aber die Gründe sind ja eigentlich egal. Denn jetzt steckst du mitten drin! Dein erster Schatz wartet auf dich! Zwei Monate ohne auch nur einen winzigen Erfolg und jetzt vielleicht direkt etwas Großes! Das schaffst du! Trotz all der Gefahren. Trotz all dem Ungewissen. Trotz der... Verletzungen und... Schmerzen die auf dich lauern könnten...
      Trotz... deines... eventuellen... Todes...
      Deine Euphorie ist dahin.
      Du seufzt und gibst nach. "Okay... versuchen wirs."
      Als du nun endlich zugestimmt hast nickt die Truppe mehr oder weniger zufrieden und zieht los. Ein "Endlich.", kann sich Marrou wohl nicht verkneifen, bevor er sich mit wehendem Umhang umwendet, dir dann jedoch trotzdem den Vortritt lässt.
      Kirrnal zückt eine Karte, mit der er dich und die Anderen sicher durch die Wälder führt, in denen die Nymphen leben sollen.
    • Kapitel 3 - Die Nymphen
      Geräusche scheinen von überall her zu dir zu dringen, Vogelzwitschern, ein schwer arbeitender Specht, beschäftigte Insekten, leises Rascheln, knackende Zweige, huschende Schatten. Doch niemand scheint beunruhigt. Ihr folgt einige Zeit lang einem Pfad und weicht schließlich von diesem ab.
      Hruod wirkt etwas verunsichert und ist ungewohnt still, während der Dunkelelf Zirch direkt neben dem Greifenmenschen geht. Marrou bildet das Schlusslicht und nimmt keinen Anteil daran, was um ihn herum geschieht.
      Langsam wird es düsterer. Und je tiefer ihr in den Wald vordringt, desto stärker wird das Gefühl, angestarrt zu werden. Zudem verstummen die Geräusche mehr und mehr, bis schließlich nur noch eure Schritte durch die endlosen Zwischenräume der Bäume hallen. Das Licht dringt nur noch vereinzelt durch die dichten Äste.
      Schließlich werdet ihr langsamer. Der Greifenmann zieht seine Flügel eng an seinen Körper und duckt sich hinter dem im Schleichen offenbar begabten Zirch durch das Unterholz. Dieser schiebt völlig lautlos Äste, Zweige und andere Hindernisse auf dem Boden und vor sich zur Seite, so dass ein kleiner, niedriger Korridor entsteht, sogar breit genug für Hruod, durch den ihr alle ebenso lautlos kriechen könnt. Du folgst ihnen und hinter dir der Söldner und der Magier. Du bemerkst, wie Kirrnal auf seine tierischen Attribute achtet und konzentrierst dich nun vermehrt auf seinen Schweif, damit dieser nicht wie wild vor Aufregung hin und her schwingt und euch vielleicht noch verrät.
      Schließlich schiebt der Befiederte einige tiefhängende Äste zur Seite und winkt dich heran. Du spähst hindurch und erblickst einen See. Dieser scheint nicht einmal besonders groß, doch irgendwie wirkt er auf dich unendlich tief. Die Oberfläche ist spiegelglatt, nicht einmal ein Windhauch kräuselt das Wasser. Doch weht hier in diesem Waldabschnitt ja auch kein Lüftchen. Als wäre hier die Zeit angehalten und du und deine Kumpane seid nur störende Eindringlinge in dieser friedlichen Stille.
      Wortlos gestikuliert dir Kirrnal hier zu warten und in zehn Minuten zum See zu gehen. Dann tätschelt er deine Schulter und schleicht weiter- offenbar um den See herum. Zirch ist schon vorgegangen und der Magier scheint es nicht lassen zu können, dich noch einmal sehr herzlich anzugrinsen, bevor er den beiden anderen folgt. Nur Hurod bleibt noch einen Moment bei dir und sieht dich an. Dann grinst er dir zu und nimmt dich beherzt in den Arm. Als er unbeholfen davonkriecht (von Schleichen kann man bei ihm beim besten WIllen nicht sprechen), wendet er sich noch einmal zu dir um und hebt den Daumen.
      Dann verschwindet er im Unterholz.
      Während du dich von seiner Liebe erholst und hoffst, dass zu deiner fast ausgekugelten Schulter nicht auch noch eine gebrochene Rippe hinzukommt, vergehen nun die Minuten.
      Du zählst....
      Die Sekunden verstreichen. Zäh und langsam, wie vom Löffel tropfender Sirup.
      592... 593...
      Nichts regt sich.
      594... 595...
      Dir dreht sich der Magen um.
      596... 597...
      Die Anspannung lähmt deine Glieder und lässt deine Muskeln versteifen.
      598... 599...
      Du atmest tief ein...
      600.
      ...und gehst auf die Lichtung zu.
      Das Ufer fällt flach ab, die Böschung ist nicht sehr hoch, aber dicht und saftig. Und obwohl der See scheinbar auf einem Stück baumlosen Gebiet liegt, ist das Blätterdach darüber unnatürlich dicht. Die Bäume strecken einander ihre Äste aus und verflechten sich bis in die Mitte des Sees. Dadurch wird die Szene auch hier nur in dasselbe unwirklich bläuliche Licht getaucht. Kein Sonnenstrahl bricht hindurch.
      Erst einmal geschieht gar nichts. Alles bleibt gespenstisch ruhig, du siehst dich verwundert auf der Lichtung um. Das Wasser rührt sich nicht. Nicht einmal ein Fisch scheint darin zu leben. Keine Insekten zu sehen, kein Blatt bewegt sich. Du bekommst das Gefühl, dass die Luft im wahrsten Sinne des Wortes zum zerschneiden dick wird. Als müsstest du dich durch Gelatine kämpfen. Jeder Mensch mit Gripps wäre längst umgekehrt.
      Doch du gehst weiter auf den See zu. Deine Schritte, das leise Rascheln deiner Füße auf dem Gras kommt dir unwirklich und falsch vor, es hallt.
      Dann plötzlich- du stehst nur etwa zwei Meter vor dem See- regt sich das Wasser. Es sprudelt, rotiert, scheint eine Form anzunehmen. Sanft fließt die Flüssigkeit in die Höhe, umschlingt sich selbst, flirrt und glitzert, wie feiner Nebel wirbeln einzelne, zarteste Tröpfchen in die Luft. Und während du wie angewurzelt stehen bleibst, formt sich aus dem Wassergeflecht eine Gestalt.
      Langsam bewegt sich das schillernde Gebilde auf dich zu, verfestigt sich und schon berührt ein zarter Fuß das Ufer. Eine Nymphe steht vor dir. Unschuldige Augen blicken dich an, sie wirken wie glasklare Perlen und tief wie der See. Hellblaue Haut schimmert im unwirklich kühlen Licht des Waldes, seidiges, weißes Haar bewegt sich sachte, ohne dass der Wind sich rührt.
      Etwas verschreckt steht sie da, wirkt verletzlich, zerbrechlich. Anziehend. Unbekleidet.
      Doch auf dich hat ihre Erscheinung nicht dieselbe hypnotisierende Wirkung wie auf richtige andere Männer. Es mag sein, dass sie wunderschön ist, lieblich wirkt und unschuldig. Und völlig nackt ist. Doch du verlierst nicht deinen Kopf und kannst entscheiden, wie du dich verhälst.
      Du bist einen Moment unschlüssig, ob du einfach nur abwarten willst, doch wohler ist dir bei dem Gedanken, dass die Nymphe dich in ihrem Bann wähnt. Auch wenn du nicht sicher bist, ob das klappt und sie nicht bemerkt, dass du ein falsches Spiel treibst. Doch die Entscheidung muss jetzt fallen. Du hast keine Woche Zeit oder so- nein, innerhalb von Millisekunden triffst du deine Wahl.
      Also beginnst du sie wie hypnotisiert mit leicht geöffnetem Mund anzustarren.
      Es fällt dir schwer, spontan dasselbe zu empfinden (oder zumindest so zu tun), wie bei einem Wesen deiner Art. Wenn ihr euch kennen lernen könntet, oder du wenigstens sicher wärst, dass sie dir nichts antut, könntest du wenigstens Symphathie empfinden. Doch so bleibt dir nichts übrig, als ihr vorzugaukeln, wie entzückt du von ihr bist.
      Während das zarte Wesen sich in scheuen Schritten nähert, die Körperhaltung leicht geduckt, scheinbar vorsichtig, gehst du nun deinerseits etwas auf sie zu und streckst die Hand aus. Die Nymphe lächelt lieblich, gluckst leise, als hättest du ihr ein Kompliment gemacht. "Wer bist du?", fragt ihre weiche, mädchenhafte Stimme.
      Fällt sie darauf rein?, fragst du dich und stimmst dich auf eine schwierige Aufgabe ein.
      Bei deinem Schweif- und nun?
      Niemand hat dir irgendeine Information gegeben, wie genau richtige die anderen Männer auf die Nymphe reagieren. Fallen sie über die Frau her? Wollen sie sie heiraten? Oder nur ins Bett kriegen? Vergewaltigen? Oder auf die liebevolle Tour? Hängt das vom Individuum ab?
      Fragen über Fragen die du lieber mal gestellt hättest.
      Aber nun musst du etwas tun. Und du beschließt sie anzuflirten. Immerhin bist du ein echter Mann! Und so willst du dich verhalten.
      Du lächelst nun deinerseits und machst eine zugewandte Geste mit deiner rechten Hand.
      Du entschließt dich, es so zu machen, wie es letztens der grobe Soldat bei der vollbusigen Bardame gemacht hat. Natürlich kannst du nicht genau dieselben Formulierungen nutzen, immerhin ist diese Situation eine völlig andere. Aber du willst es auf dieselbe, sehr direkte Art versuchen.
      Ob das gut geht?
      "Gut, dass du schonmal nackt bist...", gurrst du die zarte Gestalt vor dir an und gehst einen Schritt auf sie zu. Enger Körperkontakt war Teil des Flirtversuchs des Soldaten gewesen. Du streckst deine Hand aus und legst sie dem Mädchen sanft um die Taille, dabei fällt dir auf, wie seidig und kühl ihre Haut ist. Im ersten Moment scheint es der Nymphe die Sprache verschlagen zu haben. Ihr scheues Lächeln verschwindet, ihre Körperhaltung wirkt eingeschüchtert.
      "Du siehst aus wie jemand, der auf ein wenig Spaß aus ist...", schnurrst du weiter, so tief wie du deine Stimme halten kannst, ohne es lächerlich klingen zu lassen. Dein Griff verfestigt sich, du ziehst die feengleiche Gestalt näher zu dir, deine andere Hand wandert zu ihrem Kinn hinauf und hebt ihren Kopf sachte an, so dass ihr Blick den deinen trifft. Deine echsengleichen Augen fesseln ihre silbernen, ihre weichen, schmalen Lippen sind leicht geöffnet, ihr Körper versteift sich unter deinem sicheren Griff, die Arme hat sie an sich gezogen, ihre Schultern wirken eingefallen. Inzwischen hat sich dein warmes Lächeln zu einem schmierigen Grinsen gewandelt. Dein fast unbedeckter und ihr nackter Leib liegen eng aneinander. Du kannst sie atmen spüren, sogar ihren Herzschlag erahnen.
      Ob du ihr Angst machst?
      Ihr Körper ist überraschend kühl. Ihr Gesichtsausdruck wirkt überfordert, ihre Seelenspiegel huschen zwischen deinen Augen hin und her. Irritiert steht sie da und lässt alles wortlos über sich ergehen. Da von ihr nichts kommt, setzt du noch einen oben drauf:
      "Wir beide werden eine unvergleichliche Nacht haben und ich zeige dir, was richtige Freuden bedeuten." Dein Grinsen nimmt an Intensität noch zu.
      Doch plötzlich lächelt auch sie wieder. Nur diesmal... anders. Ihr Augen funkeln und ihre Hände schmiegen sich an deine Schultern.
      Ein kalter Schauer rieselt dir den Rücken hinab, du schluckst.
      Gerade fällt dir ein, wie die Sache mit der Bardame und dem Soldaten ausgegangen war: Sie stapfte beleidigt davon und er hatte eine geschwollene Wange.
      Du kannst von Glück reden, wenn du mit so wenig davon kommst.
      Ein glockenhelles Kichern ertönt aus ihrer Kehle. "So~...?", haucht ihre betörend weiche Stimme. Wieder kichert sie. Und diesmal klingst es seltsam verzerrt. Du bist irritiert, doch dann fällt dir auf, wieso das Lachen dieses Mal anders klang.
      Hinter deiner beinahe-Eroberung tauchten weitere Gestalten auf, die ebenfalls synchron giggelten. Eine mit brünettem Haar. Ihre Haut elfenbeinfarben, die Hüften breit, die Brüste üppig, die Beine geradezu endlos lang, weicher Körper, sanfter, fürsorglicher Blick aus braunen Augen. Der Inbegriff einer Mutter.
      Eine zweite mit silberner Haut, platinblondem Haar, geradezu ewig lang und wallend, scheinbar in endloser Bewegung gefangen, die Augen blau. Mit dem tranierten Körper und dem unbeugsamen Gesichtsausdruck wirkt sie wie eine wilde Amazone.
      Die dritte Frau wirkt unwirklich, geradezu übermächtig. Ihre Ausstrahlung scheint dich zu erdrücken, ihr unnahbarer Blick aus violetten Augen liegt auf einem Punkt, irgendwo in der Ferne. Während die 'Mutter' mit sanften Schritten auf dich zukommt und die 'Amazone' sich mit harschen Bewegungen nähert, schreitet die 'Unwirkliche' nur vorran, ihrem eigenen Tempo folgend, als wäre sie nur zufällig auf dem Weg in deine Richtung.
      Dein Blick wandert wieder zu dem 'Mädchen'- dieses grinst dich frech an. "Also? Was ist nun mit dem Spaß?", haucht sie.
      Einen Moment erstarrst du, ob dieser Wendung. Du hattest wirklich gehofft, dass das klappt! Du hast es geglaubt!
      Aber das direkt-zugewandte Verhalten der Nymphe in deinem Arm und das Auftauchen der drei weiteren Frauen bringen dich aus dem Konzept. Du siehst dem Mädchen in die Augen, spürst ihre zarten, kühlen Hände auf deiner Schulter und weißt, dass es nicht die beste Entscheidung gewesen war, sie so direkt anzuflirten. Sanft greifst du nach ihren Handgelenken und schiebst das Mädchen ein Stück von dir weg. Ohne großen Druck hälst du sie fest und siehst sie an. Die drei anderen Frauen haben dich nach und nach erreicht und verbleiben in einem Abstand von etwa eineinhalb Metern. Dabei haben sie dich fast umzingelt. Die Amazone durchbohrt mit ihrem scharfen Blick deinen Hinterkopf, die Mutter blickt dich sanft lächelnd von der einen Seite an und die Unwirkliche schaut noch immer weit an dir vorbei, steht aber schräg vor dir. Der irritierte Blick des Mädchens trifft erneut deinen. Du lächelst nervös.
      "Es tut mir leid...", beginnst du. "Ich... ich weiß gar nicht, was ich da eigentlich gerade gesagt habe."
      "Wie meinst du das?", fragt ihre zerbrechliche Stimme, dabei klingt sie, als würdest du ihr gerade das kleine Herzchen brechen.
      Du seufzt. "Ich bin ein Echsenmensch. Meine Rasse pflanzt sich nicht auf die übliche Art fort.", gibst du zu. Nun legt sie ihren Kopf schief. Ein Seitenblick verrät dir, dass die Mutter noch immer sanft lächelt, dir sogar zunickt. Den Blick der Amazone hingegen kannst du deutlich in deinem Nacken brennen spüren. 'Wenn sie so weitermacht, habe ich bald ein zusätzliches Loch im Kopf...', schießt dir durch deine Gedanken. Dein Schweif wickelt sich wegen des Unwohlseins der ganzen Situation ein wenig um deine eigenen Beine, deine Körperhaltung sinkt ein Stück ein.
      "Aber... du hast gerade gesagt...!", begehrt sie auf. Doch du schüttelst nur den Kopf. Einen Moment schweigt sie, beißt sich auf ihre Unterlippe und schaut irritiert schräg nach unten, als suche sie dort nach einer Erklärung. Das Ganze scheint sie sichtlich zu verunsichern. "Was wolltest du denn dann hier?", will sie wissen und wirkt dabei wie ein junges Mädchen, deren erste Liebe ihr soeben einen Korb gegeben hat. Ihre zarten Fäuste ballen sich, kristallklare Tränen schießen in ihre Augen.
      Die Amazone kommt einen Schritt näher...
      Unmöglich kannst du ihr erzählen, dass dort hinten soeben deine temporären Gefährten in den See hinabtauchen, um irgendetwas zu bergen, von dem du nichtmal weißt, was es ist.
      "Nun... es ist so...", schindest du noch einen Moment Zeit, um deine Gedanken zu sortieren. "Ich habe mich in diesem Wald verirrt. Ich kam zufällig an diesen See und als ich dich sah, wusste ich, dass du eine Nymphe bist.", erklärst du ihr mit sanfter Stimme.
      Verunsichert sieht sie dich an, eine einzelne, zart-glitzernde Träne rollt ihre Wange hinab.
      "Ich habe schon einiges über Nymphen gehört und hatte Angst bekommen. Dass sie... naja...", einen Augenblick stockst du. Du solltest sie lieber nicht auf Ideen bringen! "Jedenfalls wollte ich dir nicht wehtun.", einfühlsam blickst du zu der kleinen Gestalt vor dir, deren Tränen nun beidseitig hinabrinnen. "Verzeih... das lag nicht in meiner Absicht.", du lächelst ihr sanft zu. Das Mädchen jedoch senkt den Blick.
      Deine Hoffnung sinkt.
      Die Amazone kommt einen weiteren Schritt näher.
      Du kannst ihren kalten Atem spüren, ihren heißen Blick in deinem Rücken, du kannst fast schon fühlen, beinahe vor deinem inneren Auge sehen, wie sie mit emotionslosem Blick ihre Hand nach dir ausstreckt. Ihre Fingerspitzen berühren deine Schulter, du schauderst, versteifst dich...
      Da schiebt sich dir das Mädchen wieder etwas entgegen und schmiegt ihren kühlen und weichen Körper wieder an deinen. "Okay...", haucht das filigrane Wesen. "Ist schon gut...", murmelt sie. "Ich verzeihe dir."
      Die Amazone stoppt augenblicklich. Und zieht ihre Hand ein Stück zurück. Die Mutter lächelt noch immer sanft und gütig.
      Das Mädchen hebt ihren Blick und lächelt dich schüchtern an. "Ein bisschen Spaß haben, können wir aber doch trotzdem, oder?" Ihre Stimme klingt voller Hoffnung, in ihren Augen glitzert ein leichter Schimmer, sie sind noch ganz feucht vom Weinen.
      'Wann sind die endlich fertig?', fragst du dich. 'Wenn Zirch aus dem Wasser steigt'- witzig. Du kannst sie nichtmal sehen!
      Du lächelst sie unsicher an. Wie das wohl gemeint ist? Was wäre jetzt wohl die lebensrettende Antwort? Solltest du sie besser einfach angreifen und versuchen zu siegen? Allein gegen vier? Das wäre doch reichlich dumm. Du könntest auch einfach zustimmen. Und mal schauen, was die Nymphen unter Spaß verstehen...
      Doch ehrlich gesagt, sind deine Hosen gerade schon ziemlich voll.
      Das Mädchen vor dir kichert und deutet dein Lächeln als Zustimmung. Doch bevor sie irgendetwas tun oder sagen kann, legst du all deine Kraft in deine nächsten Handlungen:
      Mit beiden Händen gegen ihre Schulter gepresst, stößt du sie von dir, der Mutter entgegen, die Amazone fegst du mit einem sicheren und festen Schlag gegen ihre Knie von den Füßen und ohne dich um die Unwirkliche zu kümmern, drehst du dich gleichzeitig um und sprintest davon.
      Hinter dir hörst du die Nymphe mit dem langen platinblonden Haar wütend aufkreischen, das Mädchen fietschend weinen und die Mutter schimpfen.
      Du tauchst ins Unterholz ein. Äste schlagen dir ins Gesicht, Dornen ritzen dir deine schuppenbewährte Haut ein, immer wieder bleibst du irgendwo hängen oder stolperst. Der Weg den du gekommen bist, ist verloren. Du hast keine Ahnung, wo du bist, keine Orientierung, völlig auf dich allein gestellt in einem düsteren Wald, in dem tausende Augen dich zu verfolgen scheinen. Dein Atem geht flach, du rennst was du kannst.
      Dann wirst du langsamer. Niemand scheint dich zu verfolgen.
      Rasch hebt und senkt sich deine Brust, vorsichtig, als könntest du damit Schlimmeres verhindern, drehst du dich um und blickst hinter dich.
      Nichts. Absolute Leere, dieselbe drückende Stille, wie die, bevor du zu den Nymphen gegangen bist.
    • Kapitel 4 - Irrweg
      Einen Moment bleibst du unschlüssig stehen.
      Was wäre jetzt die richtige Entscheidung? Verstecken? Nein. Sie könnten dich suchen und finden. Oder du sitzt eine Ewigkeit herum und verschwendest Zeit. Du könntest weiter weglaufen. Aber du weißt nicht wohin. Außerdem sind deine Leute noch da. Vor allem Hruod- und ein bisschen Kirrnal (um Marrou wäre es nicht schade, schießt dir durch den Kopf). Sie wissen von nichts, sind vielleicht schutzlos den Nymphen ausgeliefert- immerhin sind sie Männer. Natürlich kann es auch sein, dass sie längst über alle Berge sind. Mit dem Schatz. Aber was wenn nicht?
      Dein Herz beruhigt sich langsam, noch immer stehst du mitten im Wald zwischen den unbeweglichen Bäumen als seiest du einer von ihnen. Dann setzt du dich in Bewegung.
      Du bist Teil dieser Gruppe. Du hattest diese Aufgabe. Du bist verantwortlich, für das, was mit ihnen geschieht.
      Also kehrst du zurück.
      Du weißt noch, woher du gekommen bist und gehst einige Schritte in diese Richtung. Dann beginnst du von deinem Pfad abzuweichen und schlägst einen Bogen. Nur für den Fall, dass die Nymphen dir doch gefolgt sind. Auf deinem Weg hälst du Ausschau nach irgendeiner Waffe. Bisher hattest du keine dabei. Du beschließt, dass ab jetzt zu ändern. Jetzt würde ersteinmal ein Stock reichen müssen. Ab der nächsten Stadt wirst du dir etwas Professionelleres besorgen.
      Schließlich findest du etwas. Ein Ast, so dick wie der Knochen deines Schienbeines, etwas knöchrig, nicht bsonders gerade- aber stabil und noch nicht völlig vertrocknet. Elastisch wippst du ihn prüfend in der Hand. Würdest du damit nicht sorgsam umgehen, würde er zerbrechen. Also war Vorsicht geboten. Einen Quertreffer gegen einen Schädel konntest du dir damit nicht erlauben. Du suchst dir noch einige herabhängende Ranken, mit denen du den Stab umwickelst, um ihm noch etwas Stabilität zu verleihen. Du hoffst sehr, dass das so hält, aber etwas Besseres als das kannst du nicht finden. Steine in Faustgröße gibt es auf deinem Weg nicht.
      So leise wie möglich schlägst du dich mit seinem neuen Besitz durchs Unterholz. Selbstverständlich gelingt dir dies nicht so hervorragend wie dem Dunkelelfen, der zuvor einen wunderschönen Gang durch das Gestrüp geschlagen hatte und das auch noch ohne ein einziges Geräusch zu verursachen. Zirch schien sogar auf trockenem Laub wandeln zu können, ohne auch nur ein Blatt rascheln zu lassen.
      Dagegen kommst du dir vor, wie ein Drache in einem Porzelanladen.
      Du spürst, wie deine Anspannung wächst. Ein Großteil deiner Konzentration musst du darauf verschwenden, deinen Schweif still zu halten. Einen weiteren Batzen verbrauchst du für den ungewohnten, langen Stab, den du balancierst und mit dir durch das Unterholz fädelst.
      Schließlich erreichst du das Gebüsch, welches den großen See umfasst. Du erkennst die Blätter und Beschaffenheit der Zweige und Dornen. Wie lange hast du hier wohl ausgeharrt, bevor du zum See hinausgetreten bist?
      Wo genau du herausgekommen bist, an welchem Ende des Wassers, kannst du nicht feststellen. Du erkennst nichts wieder. Weder den Ort, an dem du vorhin auf die Nymphen getroffen bist, noch kannst du den Pfad sehen, den Zirch geschlagen haben müsste, um Hruod hindurchzuführen.
      Überhaupt wirkt alles merkwürdig unberührt.
      Gerade versuchst über deine nächsten Schritte nachzudenken, da kichert etwas hinter dir. Dein Herz bleibt stehen.
      Doch du zögerst nicht lange! Mit der Präzision und Reaktionskraft eines jahrelang geübten Kämpfers, springst du soweit du aus der Hocke wie du kannst nach vorn und bringst Abstand zwischen dich und das Wesen, dass da kichert! Sofort hast du den Stab kampfbereit in der Hand und siehst nach!
      ...doch dort ist nichts zu sehen.
      Die Stille um dich herum kehrt wieder ein. Als du aus dem Gebüsch gestürmt bist, scheinst du einen riesigen Lärm veranstaltet zu haben. Du siehst dich rasch um, doch noch immer rührt sich weder die Wasseroberfläche, noch irgendein Blatt im Wind. Deine Leute sind nicht zu sehen. Die Nymphen zum Glück ebenfalls nicht. Die Anspannung, die sämtliche deiner Muskeln eben noch hat sich versteifen lassen weicht mit einem Atemzug aus dir. Deine Schultern sinken, du stehst auf.
      Gerade willst du versuchen deine Gedanken wieder zusammen zu bekommen, um über deine nächsten Schritte nachzudenken, da ertönt das Kichern wieder! Diesmal einige Meter von dir entfernt!
      Und sofort huschst du so leise wie möglich genau dorthin. Diesmal willst du es nicht verpassen!
      Du schlägst die Äste mit deiner freien Hand zur Seite, den Stab hoch erhoben, bereit damit irgendetwas zu schlagen! Doch was du vor dir siehst, überrascht dich doch ein wenig. Hinter dem Gebüsch steht ein kleines Mädchen. Große, blaue Augen schauen zu dir hinauf, sie kann kaum älter als 5 Jahre alt sein. Arglos steht sie da, ein zartes Lächeln schmückt ihr kindliches Gesicht. Ihre Haare sind dunkel und lang, sie trägt ein dünnes Rüschenkleidchen- vielleicht ist es auch nur ein Unterkleid?- und ist barfuß unterwegs.
      Du bist einen Moment erstarrt. Das Mädchen lächelt dich unverwandt an.
      "Hallo Onkel!", begrüßt sie dich freundlich. Die ganze Szenerie wirkt surreal auf dich. Dann streckt sie die Hand nach dir aus. "Ich finde meine Mami nicht. Kannst du mir helfen?", fragt sie dich mit ihrer piepsigen Stimme.
      Du weißt spontan nicht, was du tun sollst. Das Mädchen könnte gefährlich sein. Vielleicht wäre es besser, sie anzugreifen? Oder sie zu ignorieren? Aber letzten Endes ist sie ja nur ein kleines Mädchen. 'Was soll schon passieren?' denkst du dir also und lächelst die Kleine leicht an. "Hey... wer bist du denn?", versuchst du möglichst wenig bedrohlich zu wirken und hockst dich vor sie hin. Das Mädchen lässt ihre Hand eingeschüchtert sinken und beginnt an der Schleife ihres Kleidchens herumspielen. "Was macht ein Mädchen wie du allein im Wald?", fragst du sie mit einer kindergerechten Stimme, wie du glaubst (hoffst).
      Sie schlägt ihren Blick nieder und wackelt unruhig herum, dabei kaut sie auf ihrer Unterlippe und zuckt die Schultern. Du zwingst dich, weiterhin zu lächeln und versuchst es mit einer zweiten Frage: "Wie heißt du, hm?" Scheu schaut sie kurz auf, unterbricht den optischen Kontakt jedoch sofort wieder. "Mami ruft mich Miechen...", murmelt sie undeutlich- sie behält ihre Lippe dabei zwischen den Zähnen.
      Du bist etwas erleichtert, dass du nun zumindest ihren Namen weißt. "Wohnst du hier in der Nähe?", versuchst du es weiter. Das Mädchen ist nun darin übergegangen sachte Schwingbewegungen mit ihrem Kleidchen zu machen und dabei ihre Füße anzustarren. Sie hebt die Schultern und schüttelt dabei den Kopf. "Hast du dich verlaufen?" Weiterhin schwingt das Mädchen ihren Rock sachte hin und her, diesmal jedoch nickt sie. "Und... wo hast du deine 'Mami' das letzte Mal gesehen?", fragst du weiter. Wieder hebt sie ihre kleinen Schultern. Ihre Augen ruhen noch immer auf dem Boden. "Tjaaa....", murmelst du und richtest dich wieder auf, das Mädchen schaut sofort ängstlich zu dir hinauf, ihre großen, blauen Augen wirken feucht, ihre kleine Hand hebt sich schon wieder ein Stück in deine Richtung. "Ähm..."
      Die ganze Sache wird dir deutlich zu unsicher. Eben noch von Nymphen an einem magischen See eingekreist, deine Kumpanen an eben jenem See verloren und nun dieses kleine, ach so unschuldige Mädchen am selben See getroffen. Irgendwie bekommst du das Gefühl, der See hat es auf dich abgesehen!
      "Du, ich muss dann mal gehen.", erklärst du ihr und wendest dich ab. Ein Kichern ertönt und als du dich rasch umwendest, ist niemand mehr dort. Nicht einmal das Gras weist geringfügige Abdrücke auf, dort wo 'Miechen' gestanden haben muss. Du fröstelst ein wenig, wendest dich wieder nach vorn und fährst vor Schreck fast zusammen!
      Denn dort steht sie!
      Barfuß, in ihrem zarten, weißen Kleidchen steht sie liebreizend lächelnd da und wackelt sachte hin und her, während sie ihre kleinen Hände hinter ihrem Rücken versteckt.
      " Hallo... Onkel... ", ertönt ihre sanfte, helle Stimme, etwas gedehnter als zuvor noch. Wieder streckt sie die Hand nach dir aus und irgendwie wirkt alles plötzlich ganz anders. Als sie erneut den Mund öffnet, um zu sprechen, ertönt ihre Stimme seltsam verzerrt.
      "Ich finde meine Mami nicht. Kannst du mir helfen?"
      Doch das alles scheint dir überhaupt nichts auszumachen. Du blickst ihr offen und ausdruckslos ins Gesicht, vielleicht kann man sogar einen genervten Ausdruck interpretieren und gehst in einem kleinen Bogen an ihr vorbei. „Ich muss jetzt wirklich weiter.“, gibst du zurück und hältst auf den Weg zu, den deine Kumpane hoffentlich gegangen sind. Am anderen Ende des Ufers sind sie vielleicht noch. Und du musst nachsehen, wie es um sie bestellt ist. Wenn die Nymphen sie haben, bist du der Einzige, der sie retten kann.
      Deswegen beschließt du, um den See herum zu gehen, zwar etwas Abstand vom Wasser zu deiner Rechten haltend, aber du fühlst dich auf dem offenen Uferbereich wohler, als im tiefen Wald zu deiner Linken.
      Leises Wimmern ertönt, das Kind weint. Kurz schaust du nochmal im Gehen über die Schulter, willst sicherstellen, dass sie dir nicht folgt. Doch sie ist fort.
      Als du dich wieder nach vorn wendest, siehst du dort genau das, was du am Wenigsten sehen wolltest: Die unwirkliche Nymphe. Stumm steht sie da und starrt schräg an die vorbei. Aber wie sie dasteht, vermittelt sie dir den Eindruck einer unüberwindbaren Mauer, einer Festung, du kommst nicht an ihr vorbei. Deine Beine fühlen sich an, als seien sie festgefroren! Diesmal bist du vollkommen erstarrt- ob die Nymphe vor dir einen Bann über dich gesprochen hat?
      Leise Schritte ertönen von hinten, hallen im endlosen Wald wider und verlieren sich in der Stille. Das junge Mädchen erscheint strahlend lächelnd neben dir. „Haben wir jetzt endlich Spaß?“, quietscht sie glücklich und umklammert mit beiden Händen deinen Arm, dabei drückt sie ihren nackten Leib an deinen.
      Das Kind umfasst soeben deine noch freie Hand, grinst niedlich zu dir hinauf. „Ja, Onkel. Lass uns Spaß haben!“, stimmt sie zu.
      Die Mutter zieht fast lautlos, mit schwingender Hüfte von hinten an dir vorbei, ihr sanfter Blick auf dich gerichtet, geht sie voraus und schreitet in den See. Als sie bereits knietief darin versinkt, spürst du die Amazone- denn nur ihre Hand kann es sein, die sich so fest um deine Schulter klammert!
      Mit energischem Druck schiebt sie dich weiter, die beiden jungen Mädchen ziehen an deinen Armen und deine Beine bewegen sich fast von selbst. Die Unwirkliche gleitet zur Seite und unaufhaltsam näherst du dich dem See.
      Panik steigt in dir auf. Die Nymphen begleiten dich in die nassen Untiefen des Wassers, unbarmherzig machst du einen Schritt nach dem anderen. Wie in leichter Trance, du bekommst alles mit, kannst jedoch nichts dagegen tun. Erst jetzt, wo du die Oberfläche berührst, bilden sich kleine Kreise und zarte Wellenbewegungen auf dem Wasser. Die Nymphen scheinen mit dem See zu verschmelzen.
      Als Letzte geht die Unwirkliche und vereint sich nahtlos mit ihm.



      Nur wenige Sekunden später erscheint der Ort abermals still.
      Kein Windrauschen.
      Kein Blättchen, das sich rührt.
      Auch der See liegt starr, als sei er aus Glas gegossen.
      Kein Lebewesen regt sich.
      Der ganze Ort wirkt tot.
      ...
    • Kapitel 5 - Rutger
      Reglos lauschst du in die absolute Stille hinein.
      Seit einigen Minuten kannst du nichts mehr hören. Bis vorhin hast du immer wieder leises Geraschel und Stimmen gehört, dort, von der anderen Seite des Sees aus. Natürlich war es drüben zwischendurch kurz weniger trubelig, aber du konntest immer irgendwie eine Art Bewegung in der Luft wahrnehmen. Einfach, dass etwas los war.
      Plötzlich jedoch wurde es gespenstisch ruhig.
      Und du kannst das andere Ufer nicht erkennen- es ist neblig, düster, wie ein wabernder Vorhang verhüllt das dämmrige Licht alles, was weiter entfernt ist, als fünfzig Meter.
      „Was, wenn Hain was passiert is'?“ fragst du laut flüsternd den Greifenmenschen, der starr über den See blickt und besorgt und konzentriert wirkt.
      „Dem geht es sicher gut.“, beschwichtigt dich Kirrnal und wirft dem Magier Marrou einen Blick zu. Dieser steht nahe am Wasser, seinen Stab in dasselbe getaucht und den Kopf gesenkt. Leise Worte murmelnd wirkt er seinen Zauber und sorgt dafür, dass Zirch, der wortkarge Dunkelelf unendlich lange tauchen kann- solange eben seine Magie ausreicht. Er ist jetzt schon einige Minuten dort unten und langsam fragst du dich, ob er etwas finden wird.
      „Aber ich hör' ihn nich' mehr.“, gibst du besorgt zurück. „Da stimmt doch was nich'!“, du wirst vor lauter Unruhe nachdrücklicher. Kirrnal seufzt schwer und verschränkt seine bekrallten Hände. „Rutger- dem Echsenwesen geht es sicher gut. Er kann nicht in den Bann der Nymphen geraten. Er soll sie ja nur ablenken.“, murmelt der Gefiederte zurück und wirft dir einen Blick zu. Unruhig trittst du von einem Bein aufs andere, siehst dich um und bemerkst, dass sich deine rechte Hand fest um den Schwertgriff geklammert hat.
      „Aber was, wenn sie ihn durchschaut ha'm? Wenn sie ihn erwischt ha'm?“, du fühlst dich wirklich schuldig wegen der ganzen Sache, dein Bauch krampft sich zusammen und du hast das Gefühl dich bald übergeben zu müssen. „Was machen wir'n dann? Wir könn' ihn ja nich' zurücklassen! Wir müssen-“
      „Jetzt sei doch endlich mal still!“, zischt da die fauchende Stimme Marrous wie ein Peitschenknall durch die Luft und du zuckst zusammen. Der bekuttete Magier hat sich zu dir umgewandt und trotz, dass man sein Gesicht nur schemenhaft erkennen kann, spürst du, wie sein Blick dich heiß durchbohrt.
      „Hruod, wenn du nicht augenblicklich deine Schnauze hältst, vergess' ich mich!“, setzt er eine deutliche Warnung nach und deutet mit seinem Stab auf dich. „Seit zehn Minuten bist du nur am jammern! Hain dies, Hain das, Hain jenes! Dieser Nichtsnutz interessiert mich einen Scheißdreck! So kann ich mich nicht konzentrieren!“, schimpft er möglichst leise, dafür zischend und will eben nochmal Luft holen- ob er das tut, um dich weiter zu beschimpfen, oder weil er endlich seinen Zauber neu sprechen will, weißt du allerdings nicht- als ein leises Plätschern ertönt. Du wendest dich zeitgleich mit deinen beiden Gefährten um und erkennst erleichtert, dass es Zirch ist, der soeben langsam und möglichst wenig Wellengang verursachend aus dem Wasser steigt.
      Er jappst und holt einige Male tief Luft, bevor er dem Magier einen finsteren Blick zuwirft. „Luft wäre schön gewesen.“, keucht er mit seiner tiefen, akzentreichen Stimme und zieht dann ganz behutsam an einem Seil, dessen eines Ende er sich um die Hüfte gebunden hat.
      Kirrnal wirft dir einen scharfen Blick zu- du verstehst nicht, was er will. Gernervt seufzend verdreht der Greifenmensch die Augen. „Rutger!“, zischt er tonlos. „Hilf ihm!“
      Du begreifst, nickst hastig und eilst dem Dunkelelfen zu Hilfe. Möglichst vorsichtig ziehst du das Seil aus dem Wasser und tatsächlich kommt nach etwa drei Metern eine Kiste zum Vorschein.
      Sofort knien sich alle dazu um sie in Augenschein zu nehmen- vielleicht kann man den Inhalt plündern und die schwere Holzkiste zurücklassen?
      Allerdings müsst ihr erkennen, dass die Kiste mit Runen und Stahl gesichert ist.
      „Wir bringen sie weg.“, knurrt Zirch und packt einen der Stahlringe, die seitlich an der Truhe befestigt sind.
      Fügsam greifst du nach dem anderen Ring und gemeinsam schleppt ihr die wirklich schwere Truhe einige Meter in den Wald hinein.
      Als du dich noch einmal besorgt umdrehst, erkennst du vereinzelte Wasserringe, die scheinbar vom ganz anderen Ende des Sees bis zu deiner Seite des Ufers herübergeschwebt sind. Sie sind kaum noch zu sehen und trotzdem weißt du genau, dass sie von Hain stammen. Ein ungutes Gefühl in deinem Bauch sagt dir das.
      Nachdenklich blickst du auf die Truhe, die du vor dir herträgst. Der Dunkelelf geht mit seinem Ende der schweren Holzkiste voran, gemeinsam schleppt ihr den, hoffentlich prall gefüllten, Gegenstand, der sogar so viel wiegt, dass nicht einmal du ihn alleine tragen könntest. Der schwächliche Marrou und der - nach Vogelart - zartgebaute Kirrnal würden sie vermutlich nicht einmal hochbekommen. Sie sind auf dich angewiesen!
      Aber Hain... Hain ist es auch. Er ist jetzt ganz allein dort drüben bei den Nymphen. Er lenkt sie für euch ab und stellt sich der Gefahr - ganz allein. Und dabei hatte der kleine Kerl doch so Angst vor ihnen! Er ist ja so tapfer! Wie er sich mit dir angelegt hatte, so mutig!
      Und dann hatte er sich sogar bei euch erkundigt, was passieren würde, wenn er in Gefahr gerät.
      Du hast es ihm doch versprochen, dass du ihn nicht im Stich lässt!

      "Wir müssen Hain noch Bescheid sag'n.", fällt dir plötzlich ein. Sollte es ihm gut gehen, müsste er doch wenigstens wissen, dass er abhauen kann- und wenn es ihm nicht gut geht, wirst du es dann endlich wissen und ihm zu Hilfe eilen!
      Kirrnal blickt dich inzwischen wirklich genervt an und bevor er dich mit noch einer seiner geduldigeren Antworten beruhigen kann, faucht dich Marrou (inzwischen nicht mehr möglichst leise, sondern temperamentvoll wie gewohnt) an: "Hör endlich auf mit dem Typen zu nerven! Wir haben doch, was wir wollten!"
      Das verschlägt dir einen Moment die Sprache!
      Abrupt bleibst du stehen.
      Zirch ist davon so überrascht, dass er sich beinahe den Arm auskugelt, da er natürlich immer noch am anderen Ende der Truhe hängt. "Was soll das?!", fährt er sofort hoch, doch dein Blick lässt ihn tatsächlich verstummen. Entschlossen und finster starrst du den geldgierigen Elf an. "Wir werden nach Hain sehen.", beschließt du. "Und wenn ihr nicht mitkommt, gehe ich eben alleine.", energisch lässt du die scheinbar tonnenschwere Truhe fallen, wendest dich ab und gehst zurück.
      Du hörst den Dunkelelfen fluchen und ächzen (er versucht offenbar die Kiste selbst hochzuheben) und Marrou leise murmeln (er versucht scheinbar mit Zaubern irgendetwas zu unternehmen), Kirrnal ist in Windeseile an deiner Seite. "Rutger, jetzt bleib doch vernünftig. Wir können nichts mehr für den Jungen tun, sollte er wirklich in den Fängen der Nymphen sein.", versucht er dich zum Umkehren zu bewegen.
      Unbeirrt gehst du weiter.
      "Rutger...", fleht der Greifenmann. "Wir haben den Schatz endlich. Wie lange planen wir das schon? Jetzt kehr doch nicht kurz vor dem Ziel um. Wir sollten wenigstens die Truhe in Sicherheit bringen, danach können wir den Jungen ja suchen gehen, in Ordnung?"
      Doch du schüttelst den Kopf. "Wenn wir erst aus'm Wald raus sin', geht ihr sicher nich' mehr rein.", erklärst du und nimmst einen entschlossenen Schluck aus deinem Schlauch, um dir etwas Mut anzutrinken. "Wartet halt hier auf mich, ich hole Hain! Ohne ihn geh' ich nich'!"
      Überfordert bleibt Kirrnal stehen, solch ein aufmüpfiges Verhalten ist er von dir nicht gewohnt. So bist du sonst nur, wenn du ordentlich über den Durst getrunken hast und im Moment bist du noch verhältnismäßig nüchtern.
      Ein leises, dunkles Lachen ertönt hinter dir. Etwas überrascht schaust du doch mal über die Schulter und erblickst den Magier, der inzwischen auf der Truhe sitzt (Zirch scheint frustriert aufgegeben zu haben und steht, die Arme verschränkend, daneben), eine Hand an seine Stirn gelegt hat und leise vor sich hin lacht. "Kaum zu glauben, dass unter deinem Hasenfell doch Courage versteckt liegt.", spottet er, dabei blickt er auf und in den Schemen seiner Kutte erkennst du ein sehr breites, scharfzahniges Grinsen. "Holen wir den Nichtsnutz, damit Hruod endlich aufhört zu flennen.", schlägt sich Marrou auf deine Seite, steht auf und folgt dir.
      Zirch knirscht mit den Zähnen. Ihm ist klar, dass er die Truhe alleine- und auch nicht mit Hilfe der anderen beiden- nicht vom Fleck bekommt. Unter Wasser hatte sie sich noch herrlich leicht angefühlt! Also reißt er sich von seiner geliebten Truhe los (in der Gewissheit, dass sie niemand so einfach fortschaffen kann und sich hier im Wald nichts Lebendiges aufhält, das Interesse an dem Schatz hätte) und schließt sich dir an. Wenn er diesen Tölpel alleine gehen lässt, käme er vielleicht nicht zurück und dann sitzen sie morgen noch hier.

      Du bist überrascht, aber auch sehr erleichtert. Voller Hoffnung legt sich dein Blick auf Kirrnal, der völlig überlastet zu sein scheint. Auch die anderen beiden blicken den Greifenmann an.
      Schließlich seufzt auch er resigniert. "Verdammter Schwarmtrieb...", murmelt er und folgt dir nun.
      "Ihr wisst aber schon, dass wir die Frauen nicht ansehen dürfen...?", erinnert der Vernünftigste unter euch nochmal.
      "Ich mach' einfach die Augen zu, sobald ich sie sehe.", beschließt du und gehst stur weiter. Ein genervtes Seufzen seitens des Greifenmannes, er tauscht Blicke mit den anderen beiden aus.
      Marrou wirkt seltsam vergnügt, so gut gelaunt ist er bisher tatsächlich noch nie gewesen, während Zirch nur ein abfälliges Schnauben übrig hat. "Wozu haben wir diesen Echsenmann überhaupt mitgenommen?!", zischelt der Dunkelelf mit seiner dunklen Stimme.
      Die Frage schwebt einige Sekunden unbeantwortet in der Luft.
      "Naja...", setzt du an, "Er hat uns viel Zeit verschafft. Ohne ihn hätt'n wir den Schatz nich'. Den Schatz zu klau'n, is' ja was anderes, als wen zu rett'n.", verteidigst du die Situation. "Das geht ja viel schneller.", behauptest du.
      Doch wie ihr so durch den Wald geht, zurück zu dem Nymphensee, beginnst du dir wieder Sorgen zu machen. Armer Hain. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
      Vorsichtig schaut ihr durch das Unterholz, welches das Gewässer umgibt- doch weit und breit keine Spur von Hain.
      Du kennst die Geschichten über die Nymphen nur zu gut! Eingehend habt ihr euch vor dieser Sache damit beschäftigt. "Sie ha'm ihn erwischt...!", keuchst du panisch. "Sie ha'm ihn unter Wasser gezog'n!", dein hektisches Flüstern verliert sich in der absoluten Stille. "Er wird ertrinken! Vielleicht fressen sie ihn schon! Wir müssen etwas unternehmen!"
      Jeder deiner Begleiter hätte nun eine andere Herangehensweise, um aufzuklären und etwas zu unternehmen. Doch wem sollst du folgen?
      Ihr kniet euch nieder und bildet einen kleinen Kreis und beratschlagt euch flüsternd. Zuerst meldet sich Kirrnal, der besonnene Vogelmann, der deutlich Vernünftigste unter euch.
      "Zuerst sollten wir uns einen Plan ausarbeiten und Informationen sammeln. Wir schauen uns um und überlegen, was zu tun ist. Dann können wir etwas unternehmen. Wir büßen dadurch zwar etwas Zeit ein, gehen dafür geordnet vor." Zirch ist das alles zu unbestimmt. "Wir wissen nicht, was uns erwartet, also lasst uns erst einmal beobachten.", schlägt er leise, aber unwirsch vor. "Wir ermitteln den Tagesablauf der Nymphen und warten ab, was geschieht. Vielleicht ergibt sich alles von selbst."
      Du schüttelst panisch den Kopf. "Durch eure Pläne verlieren wir zu viel Zeit! Hain braucht jetzt Hilfe! Wieso sitzen wir überhaupt noch hier? Lasst uns sofort losgehen!", beschließt du hektisch. Marrou speit wütend auf den Boden und funkelt dich blitzend an, als du aufstehen willst. Er packt dich am Arm und knurrt "Hast du das Bisschen Verstand verloren, das du noch hattest?", zischt er, dann entwischt ihm ein genervtes Seufzen. "Rennst du da raus und ihnen in die Arme, haben sie dich sofort.", erklärt er dir- für seine Verhältnisse ist er gerade sehr geduldig. Nun sieht er zu den anderen beiden: "Lasst uns das so schnell wie möglich hinter uns bringen! Wir schnappen sie uns, wenn sie es am Wenigsten erwarten! Wir lenken sie ab und greifen sie dann aus dem Hinterhalt an!" Sein Grinsen ist erneut scharfzahnig zu sehen.
      "A-ablenken...?", fragst du nach, während die anderen beiden nachdenklich schweigen. Nun- das klingt für dich okay. Es ist zwar immer noch eine größere Zeitverschwendung, als bei deinem grandiosen Plan, aber es klingt gerade so annehmbar für dich. "Wie denn?", harkst du nun nach, deine Miene ernst und dein Blick auf den Magier gerichtet.
      Das Grinsen in der Dunkelheit der Kutte wird tatsächlich noch breiter, als hätte er eine richtig schlimme Gemeinheit vor. Er wirkt, als würde er gerade einem Kleinkind den Lolli stehlen und dann vor dessen Augen genüsslich in den Mund stecken.
      "Da diese Aktion hier auf deinen Wunsch ausgeführt wird, hast du die Ehre.", säuselt er schadenfroh, dabei reicht er dir eine kleine, längliche Pille. "Schluck das. Dann gehst du zu den Nymphen... und rennst."
      Etwas erschrocken blickst du ihn an und schluckst. Aber du hast keine Wahl! Hain wartet auf dich!
      ...hoffentlich...
      Du atmest durch und nimmst noch einen tiefen Schluck aus deinem Trinkschlauch, bevor du diesen und deine schwere Stahl-Rüstung ablegst. Wenn du rennen musst, ist sie dir nur im Weg. "Wieso kann nicht Zirch laufen...? Der ist doch viel schneller als ich...", schmollst du leise und betrachtest die Pille. Ob sie dich schneller macht?
      Der Magier winkt ab, "Eben drum."
      Du blickst ihn verständnislos an. Kirrnal scheint den Plan des Magiers bereits durchschaut zu haben. "Rutger- jetzt denk doch mal nach. Wo glaubst du haben sie Heinz-Günther hingeschafft?", fragt er geduldig (und leise). Du blickst noch immer etwas irritiert aus der Wäsche. Wieso kommen die nie einfach zum Punkt? Immer müssen die um den heißen Brei rumreden! Der Vogelmensch seufzt und massiert sich die Schläfen. "Auf den Grund des Sees. Zirch muss wieder tauchen, verstehst du?"
      Langsam nickst du. Das klingt logisch, findest du.
      In diesem Moment schaltet sich Zirch ein: "Wann haben wir eigentlich Rrrut und dich zum Chef gewählt?!", zischt er den Magier an- offenbar immer noch schlecht gelaunt wegen der zurückgelassenen Truhe. Doch der Bekuttete grinst nur breit und wendet dem Dunkelelfen den Rücken zu. "Die ganzen Informationen über Nymphen hast du noch in deinem Vogelhirn?", fragt er dich charmant. Du nickst- "Ja. Also man darf ihnen nich' in die Augen seh'n, weil sie einen dann bezaubern. Sie verführen ein'n und zerren mich dann in'n See. Dort fressen se mich. Nymphen könn' nich weit weg von ihr'm See und sin' auch nich' schnell. Es gibt immer 'ne Familie, wo jede Nymphe ein... Stero... Stori... ähm...", du holperst kurz und schaust hilflos zu dem Vogelmenschen, der dir das alles in stundenlanger, mühsamer Arbeit ins Hirn geknetet hat.
      Kirrnal seufzt, "Stereotyp." Du strahlst. "Ja, also jede Nymphe is' ein Strererotüp und sieht wie 'ne andere Traumfrau aus. Es gibt immer verschiedene, weil die Kinder sich nach dem entwickeln, was für Männer zum See komm'. Wo die Nymphenbabies herkommen, wiss'n wir nich'. Frau'n werden von Nymphen gerne durch die Gegend gejagt und dann grausam gefoltert. Die spiel'n mit Frau'n nur, weil sie se hassen, weil sie Frau'n eben nich' verführen könn'- außer die sin' andersrum, das merk'n die Nymphen aber und zieh'n dann ihr übliches Ding durch." Du runzelst die Stirn und denkst nach. "Und bei 'nem Kerl, der andersrum ist, den jagen se dann wieder und spiel'n Katz' und Maus.", langsam hast du richtig Kopfweh... "Im Wasser werden Nymphen durchsichtig, so sieht's dann aus, als würden se damit verschmelzen. Aber die kann man trotzdem noch verletzen. Sogar ganz gut, weil sie ganz zart sin.", während du erzählst, hast du, wie immer, eine sehr bewegte Mimik und Gestik.
      Du atmest tief durch und schaust erwartungsvoll zu Marrou. Dieser tut so, als würde er (lautlos) in die Hände klatschen. "Bravo. Eins- setzen.", murrt dieser sarkastisch, das nächste jedoch, wird wieder gezischt: "Und jetzt mach endlich, dass du loskommst."
      Du stehst wie von der Tarantel gestochen auf und blickst noch einmal zu Kirrnal und Zirch. "Sorry Leute...", murmelst du, woraufhin der Vogelmensch nur seufzt und deine Schulter tätschelt. "Schon gut, Rutger- es geschieht selten genug, dass du mal etwas einforderst."
      Zirch schnaubt nur und verschränkt die Arme. Kirrnal lächelt- soweit man das mit seinem Schnabel denn sehen kann. "Keine Sorge, er kriegt sich wieder ein."
      Du lächelst nun selbst und willst gehen, als du noch einmal zurückgerufen wirst: "Hruod." Du wendest dich um, der Magier grinst dich an. "Nimm die Pille. Die Wirkung lässt nach, wenn wir den Schlappschwanz gefunden haben, dann musst du richtig abhauen.", erklärt er dir noch, anschließend rafft er mit seiner Magie deine Sachen beisammen und schafft sie weg. Die beiden anderen folgen ihm.

      Du wendest dich zum See, der noch immer völlig regungslos daliegt. Dein Blick ruht auf der Pille. Du schließt kurz die Augen, holst Luft und schluckst sie einfach herunter.
      Danach gehst du nach draußen.
      Um dich herum ist alles gespenstisch ruhig- du spürst, wie die Anspannung in dir wächst. Du hast schon so oft gekämpft, in so vielen Schlachten gefochten, deine Freunde beschützt und deinen Körper sogar als Schutzschild missbraucht. Aber du hast das Gefühl, den Nymphen entgegenzutreten ist schlimmer als alles, was du sonst so getrieben hast.
      Tatsächlich fühlst du dich irgendwie... leichter. Ganz plötzlich.
      Deine Schritte sind nicht mehr so schwer und du hast das Gefühl, weicher und beweglicher zu sein. Irgendwie findest du das toll-gleichzeitig fühlst du dich auch furchtbar verletzlich. Das muss die Wirkung der Pille sein, denkst du.
      Langsam gehst du zum See und wartest, dass etwas geschieht. Doch die Minuten verstreichen und nichts rührt sich.
      Schließlich gehst du bis zum Ufer, direkt dort, wo das starre Wasser mit dem Boden abschließt, wie ein Spiegel mit dem Rahmen. Du beugst dich rüber, um vielleicht auf den Grund sehen zu können. Doch was du erblickst, lässt dich aufschreien!
      Und deine Stimme! Sie klingt völlig anders!
      Du betastest deinen Körper, dabei hyperventilierst du beinahe! Es scheint wahr zu sein! Noch einmal beugst du dich über den natürlichen Spiegel und blickst in dein Gesicht- und doch nicht dein Gesicht.
      "Dafür war die Pille also...", entfährt es dir fassungslos- und wieder erschrickst du vor deiner eigenen Stimme. Marrou hat dich in eine Frau verwandelt!
      Das heißt aber auch... schwer schluckend blickst zu zum See, wo sich im Zentrum etwas zu regen beginnt. Die Nymphen... Ja, Rennen wäre wohl tatsächlich die beste Lösung.
      Allerdings fühlen sich deine Beine wie festgewachsen an. Die zarte Bewegung im See, die keinerlei Wellen erzeugt, bewegt sich auf dich zu- doch mehr, als einige Schritte rückwärts zu stolpern, schaffst du nicht. Die Nymphe steigt aus dem Wasser, da sie immer noch unsichtbar ist, wirkt es so, als würde sie aus Wasser bestehen! Genau, wie du es beigebracht bekommen hast! Das Wasser perlt von ihrem nackten Körper ab, gleich würdest du die zarte Haut erblicken, die wippenden Brüste, weiche Hüften, endlos lange Beine, schlanke Taille, perfekte Kurven...
      Moment mal!
      Diese Nymphe sah völlig anders aus, als jede Frau, die du auch nur ansatzweise als attraktiv bezeichnen würdest! Welche Männer hatten denn so einen Geschmack?!
      Die Nymphe hatte sich aus ihrer schützenden Hülle gepellt und stand in ihrer ganzen Pracht vor dir. Die Brust war völlig flach, die Schultern muskulös, der Bauch perfekt definiert die Hüfte schmal und... dein Blick frisst sich an einer besonderen Stelle fest.
      Ein männliches Geschlechtsteil.
      Die Nymphe vor dir ist männlich! Sein Gewicht auf ein Bein verlagert, die Arme hängen locker herab. Er hat keinerlei Wirkung auf dich! Seit wann gibt es denn männliche Nymphen? Die gibt's doch nur in Mädchen? Und die jagen Frauen und fressen sie! Von männlichen Nymphen hat noch nicht einmal Kirrnal bisher gehört! Du zwingst dich, dem... - Nympherich? - wieder ins Gesicht zu blicken. Die rötlichen Augen der Männer-Nymphe liegen melancholisch auf dir, dann schleicht sich ein leichtes Lächeln auf dessen Lippen. "Hey...", haucht er mit einer warmweichen, tiefen Stimme, mild und fließend wie Honig. Nur noch ein Gedanke schießt dir durch den Kopf: ~Was soll ich jetzt tun?!~
      Du musst Zeit gewinnen, während die anderen nach Hain suchen! Und am Besten auch die anderen Nymphen aus dem Wasser locken.
      Also lächelst du schief. "H-hey...", krächzt du. "I-ich bin... Rutg- äh. Ruth. Ähm...", du knetest deine Hände, während der Nympherich dich sanft anlächelt. "Schon in Ordnung. Lass dir Zeit.", haucht er. "Mein Name ist Ryal. Was treibt so ein schönes Geschöpf wie dich, an solch einen finsteren Ort?", möchte er von dir wissen.
      Bei allen Göttern, was für ein tolles Kompiment!
      Du freust dich und lachst in deiner unverwechselbaren Art laut auf. Nur, dass deine Stimme dabei weiblicher klingt, wenn auch die Betonung gewohnt harsch ist. Du kratzt dir beschähmt den Nacken "Haha, danke!", antwortest du. Wenn der Nympherich überrascht oder angewidert sein könnte, siehst du es ihm nicht an. Er lächelt nun etwas mehr und kommt noch weiter auf dich zu. "Und?", fragt er nach, steht nun vor dir und schaut zu dir hoch- ja, du bist tatsächlich immer noch größer als er. "Wie bist du hier her gelangt? Ein solcher Ort ist viel zu gefährlich, für eine zarte Blüte wie dich.", stellt er fest.
      Trotz deiner Muskeln und deines gänzlich unfemininen Auftretens behandelt er dich höflich und zuvorkommend. Du lächelst ihn an. "Ich bin durch den Wald gekommen.", erklärst du ihm sonnigen Gemüts, woraufhin er nun seine Hand sanft an deine Wange legt.
      Er blickt dich mitfühlend an, "Hab keine Angst...", bittet er dich, "Nun bist du in Sicherheit."
      Was für ein netter, kleiner Kerl!
      "Scherzkeks!", lachst du wieder auf und klopfst ihm sachte auf die Schulter- zumindest bist du der Meinung, dass es sachte ist, denn der Nympherich stolpert einige Schritte nach vorn. Das erinnert dich sofort an Hain! Den hättest du beinahe vergessen! Du musst ja die anderen Nymphen aus dem Wasser locken! Das die nämlich im Rudel leben, weißt du von Kirrnal.
      "Wohnst du hier allein?", fragst du deswegen ihn, woraufhin er dich sichtlich irritiert anstarrt.
      Er schaut zum See zurück, als suche er dort etwas- vielleicht Hilfe? "Ähm...", räuspert er sich und versucht seine Fassung zurückzuerlangen. "Nein. Meine Schwestern... wohnen auch hier."
      Du strahlst ihn an. "Die will ich aber mal kennen lernen!", beschließt du. Ryal wirkt etwas überfordert, du musst ihn irgendwie dazu bringen, seine 'Schwestern' aus dem Teich zu holen!
      Du lässt einfach nicht locker!
      "Wir könnten zusammen n' Bierchen trinken.", schlägst du vor. "Je mehr wir sind, desto besser!", erklärst du inthuisiastisch. Ryal wirkt noch immer überfordert- ob er sich langsam fragt, wieso er keine Wirkung auf dich hat? Du versuchst es weiter. "Na komm schon, ruf sie her, das wird witzig.", drängst du weiter.
      "Ich...", Ryal schaut nervös zur Seite, "...Ich weiß nicht so recht...", murmelt er und du wirst langsam ungeduldig. Einer deiner massigen Arme legt sich um die schmalen Schultern des Nympherichs, du ziehst ihn zu dir und grinst breit. "Was soll schon passieren?", lockst du.
      Ryal seufzt leise und blickt zum See. Was Hruod nicht weiß ist, dass er sich Sorgen macht, seine Schwestern könnten sich seine Beute packen. Andererseits glaubt er inzwischen sowieso, dass 'Ruth' vom 'anderen Ufer' ist- immerhin hat seine männliche Schöhnheit keine Wirkung auf sie.
      Also nickt er. "Okay." und lächelt dabei schüchtern, woraufhin du ihm erneut ein breites Grinsen schenkst und ihm mit deiner Pranke auf die Schulter einschlägst.
      Dein hungriger Freund blickt kurz zum See, das Wasser beginnt nur Wimpernschläge später sich leicht aufzubäumen und einige weibliche Nymphen treten hervor. Die Braunhaarige lächelt dich sanftmütig an, sie wirkt mütterlich auf dich und sofort kriegst du Heimweh zu Mama. Die Blonde schaut dich irgendwie kriegerrisch an, vor ihr hast du instinktiv Schiss. Und die Kleine mutet mädchenhaft, fast kindlich an, aber schon alt genug um jugendlich zu sein.
      Du wunderst dich über deine offensichtliche Resistenz den weiblichen Schönheiten gegenüber (denn du kannst, soweit du das beurteilen kannst, noch denken)- aber vielleicht liegt es an deiner momentanen körperlichen Verfassung? Oder dein Typ ist einfach nicht dabei? So genau weißt du das auch nicht und im Moment ist das eh irgendwie egal.
      Jetzt sind sie endlich alle draußen! Da bist du dir sicher!
      Nun musst du sie nur noch beschäftigen!
      Am besten, du lenkst sie einfach ordentlich ab und lockst sie möglichst weit vom See weg! Vielleicht mit einem Spiel?
      Du kommst dir reichlich dämlich vor, aber du kicherst erstmal (auch wenn dir irgendwie wirklich danach ist, denn die drei Nymphen sind, wie Ryal, splitterfasernackt!). Das machen Mädchen doch, wenn andere Mädchen in der Nähe sind, oder? Zumindest starren dich nun alle an. Du gehst auf sie zu und umarmst das junge Mädchen mit einem Arm. "Wollen wir eine Kissenschlacht machen?", schlägst du vor, weil du findest, dass Mädchen sowas immer miteinander tun, aber da fällt dir etwas ein. "Ach nein, wir haben ja keine Kissen hier.", stellst du traurig fest.
      Die Mutter lächelt dich sanft an und tätschelt liebevoll dein Gesicht. Sie blickt dir warm in die Augen und fragt "Was möchtest du denn stattdessen gerne machen?", woraufhin du nachdenklich den Blick senkst.
      Du spürst, dass die Amazone dich immer noch stechend anstarrt und hast das Gefühl, sie möchte dich sofort mit Haut und Haar verschlingen. Dir fällt etwas ein! "Lasst uns Verstecke spielen!", rufst du mit leuchtenden Augen. Das hast du ewig nicht mehr gemacht! Damit kannst du sie weglocken und Zeit schinden.
      Die Mutter lächelt dich nachsichtig an "Alles, was du möchtest, Kind." und wirft der Amazone einen für dich nicht zu definierenden Blick zu. "Wer soll denn zuerst suchen?", fragt sie weiter.
      Du strahlst sofort wieder. "Ich will!", rufst du und deutest ganz aufgeregt auf dich selbst.
      Die Amazone scheint die Geduld zu verlieren und macht eine unwirsche Bewegung auf dich zu, doch schon steht das Mädchen an deiner Seite und strahlt zu dir hinauf. "Okay, aber danach will ich!", verlangt sie. Du strahlst zurück- von allen vieren magst du sie am Meisten- und nickst. "Klar!" Und damit wendest du dich dem See zu. Du weißt ja noch ungefähr, dass die Nymphen sich nicht weit von ihrem See entfernen können, aber so bekommst du sie zumindest vom Ufer weg. "Ich zähle bis...", du denkst nach. Eine Zahl, die lang genug ist, aber nicht übertrieben lang. "Einundsiebzig!", schließt du.
      Wieder starren dich vier Augenpaare an, dann lacht die Kleine. "Du bist lustig!", ruft sie und hüpft von einem Bein auf die Andere. Der Nympherich indess wendet sich geknickt dem See zu. "Ich gehe dann mal...", murmelt er, doch du bist ausnahmsweise mal schnell genug mit deinen Gedanken. "Nein, bitte spiel mit!", bettelst du ihn an. Überrascht sieht er dich an, dann zu seinen Schwestern hinüber... er zuckt die Schultern und gesellt sich wieder dazu. Du wendest dich erneut ab. "Eins-Mottenküchenkiste! Zwei-Mottenküchenkiste! Drei-Mottenküchenkiste!"
      Hinter dir hörst mehrere Schritte.
      Du zählst weiter.
      Und dann wirst du sie suchen.
      Dein Herz schlägt dir bis zum Hals.
    • Kapitel 6 - Kirrnal
      Ruhig beobachtest du, wie der Magier die Rüstung, die er mit einer Form von Levitationsmagie getragen hat, neben der kostbaren Kiste unbekannten Inhaltes ablegt. Hier würdet ihr euch voraussichtlich treffen, wenn alles gut geht. Du bist mit dem Plan Marrous nicht so richtig einverstanden, lieber hättest du in Ruhe die Lage analysiert, aber es hätte auch schlimmer kommen können- mit dem Plan von Rutger.
      Du seufzt leise und legst deine Flügel eng an den Körper, damit du nirgendwo hängen bleibst.
      Ihr kehrt zum See zurück, dorthin, wo auch der Hüne hingelaufen ist. Du fragst dich, was in der Pille war, die Marrou dem großen Mann gegeben hat, siehst aber davon ab, nachzuharken. Der Magier hüllt sich allzu gern in übertrieben mysteriös wirkendes Schweigen.
      Ihr lauscht einige Momente, dann hört ihr Geräusche.
      Es sind allerdings nur zwei Stimmen, die ihr hört. Vorhin hast du mindestens vier oder fünf ausfindig gemacht.
      Konzentriert wartet ihr noch einige Minuten, dann beginnt ein Stimmengewirr.
      "Rutger hat's geschafft.", stellst du fest. Du nickst deinen beiden Mitstreitern zu und beide machen sich an die Arbeit. Während nun also der Dunkelelf wieder abtaucht, sorgt der Magier dafür, dass dieser nicht ertrinkt.
      Du behältst indessen alles im Blick. Einige Momente ist es ruhig. Die Wasseroberfläche liegt spiegelglatt da und von Zirrch ist nichts zu sehen.
      Plötzlich durchbricht er die Wasseroberfläche. Panisch schlägt er mit den Armen aus, versucht sich zu orientieren und Richtung Ufer zu schwimmen. Du breitest die Flügel aus und willst ihm entgegenfliegen, um ihm zu helfen, da wird er plötzlich erneut unter Wasser gezogen.
      "Scheiße.", knirscht Marrou und konzentriert sich weiter auf den Zauber, damit Zirrch nicht ertrinkt.
      Ja, so würdest du es auch ausdrücken, wenn du diese Art der Umgangssprache beherrschen würdest.
      Und abermals ist es still.
      Was nun? Marrou muss den Zauber halten, er kann nicht hinterher. Und du? Du bist ein Vogel! Deine Federn würden sich mit Wasser vollsaugen und du kämst da nie wieder raus!
      Eine Bewegung in deinem Augenwinkel lässt dich herumfahren.
      Doch da ist nichts. Der Wald wirkt ebenso düster und reglos wie zuvor. Du schaust besorgt zum See, doch da ist es wieder, am Rand deines Blickfeldes! Du wirbelst herum. Da, da hat sich was bewegt! Du bist sicher. Du starrst hin, doch erneut ist da nichts. Irgendetwas stimmt da nicht.
      Du schaust noch genauer hin. Und tatsächlich. Wie in Zeitlupe scheint sich dort etwas zu bewegen. Du wendest den Blick kurz ab und schaust rasch nochmal hin- es ist näher gekommen!
      Nervös schaust du über die Schulter, zu deinem (be)zaubernden Magierfreund. "Marrou...?!", sprichst du ihn an und lässt die näher gekommenen Schattendinger nicht mehr aus den Augen. Er ignoriert dich, du atmest langsam und gequält ein. "Marrou!", versuchst du es noch einmal. Dieser wirbelt herum und faucht "WAS DENN? Siehst du nicht, dass ich zaubere?" Er wendet sich mürrisch etwas Unverständliches knurrend von dir ab (es klingt ein bisschen wie 'Idioten umgeben' und ein etwas deutlicheres 'Soll der raffgierige Mistkerl halt ertrinken') und nimmt seinen Zauberspruch erneut auf.
      Du starrst die Dinger an. Marrou will dir offenbar gerade nicht helfen.
      Plötzlich zischt eines von ihnen und sie stürzen sich auf dich!
      Rasch ziehst du deine Waffe und hast nun alle Hände voll zu tun, die Dinger von Marrou fernzuhalten!
      Keuchend und ächzend verhinderst du, dass sie dich beißen, schlägst sie weg und versuchst sie zu töten. Doch diese Wesen sind weich wie Gelee, setzen sich einfach wieder zusammen und setzen nochmals zu ihren Attacken an.
      Endlich hörst du ein lautes Plätschern, ein rasselndes Luftholen und schweres Atmen.
      "Kechezzz!", flucht Zirrch, der sich soeben mühsam aus dem Wasser hievt.
      Du wirfst noch einen Blick über die Schulter und siehst, wie der Magier sich herumdreht und einen Zauber in seiner merkwürdigen Sprache spricht, dabei hält er die Hand in Richtung der Wesen, die Augenblicklich langsamer werden. Mit seinem Stab schlägt er eines der Monster fort, als wäre dieses ein Golfball, dann eilt er los. "Wo willst du hin?", rufst du ihm nach und schaust, während du die nun langsamer gewordenen Biester niederknüppelst, besorgt zu Zirrch, welcher an einem Seil zieht, dessen anderes Ende noch unter Wasser ist. Der Magier schimpft wütend "Ich hab nicht dran gedacht, dass die verdammte Pille nicht mit Alkohol geschluckt werden darf!", faucht er eine Erklärung, die dir so gar nicht weiterhilft und verschwindet im Unterholz.
      "Endlich!", beschwert sich der Dunkelelf. Du siehst zu ihm und erkennst, zu deiner Erleichterung, Heinz-Günther am Ufer liegen. Zirrch rafft sich nun auf und hilft dir, die Biester zu zerstückeln. Da sie nun mehr als einen Gegner vor sich haben und deutlich langsamer agieren, als gewohnt, ziehen sie sich zischend und kriechend zurück.
      Endlich wird es wieder ruhig.
      "Hoffentlich haben die Nymphen uns nicht gehört...", murmelst du wenig überzeugt, dass dem so sei. Du kniest dich zu dem Echsenmenschen und berührst ihn an der Schulter. Doch er fühlt sich eiskalt und steif an. Du überprüfst die Vitalwerte, dabei spürst du deinen eigenen Puls deutlich durch deinen Körper rauschen.
      Kein Herzschlag, kein Atem.
      Ein Knoten zieht sich in deinem Magen zusammen.
      Zu spät.
      Wie erstarrt sitzt du da und schaust auf den bläulichen Jungen herab. Da bricht neben dir das Gebüsch auf, Marrou taucht auf, hinter ihm eine sehr muskulöse Frau mit wallendem, feuerrotem Haar und einem großen Päckchen- ein Leinentuch, umwickelt von Seilen- auf dem Rücken.
      "Was?", fragst du, doch Marrou winkt ab. "Los jetzt! Das wird sie nicht lange aufhalten!", zischt er und scheucht euch voran. Offenbar hatte Marrou seinen Hinterhalt aus seinem Plan umgesetzt. Die Frau hat sich Heinz-Günther geschnappt und gemeinsam lauft ihr rasch zur Kiste. Diese steht weit genug von den Nymphen weg, so dass diese euch nicht bis hierher folgen können. Erschöpft lasst ihr euch alle fallen und atmet erstmal durch.
      "Ist das... Rutger?", fragst du den Magier, woraufhin dieser unheimlich breit und zahnig grinst. "Klar bin ich's!", beantwortet da der Hüne deine Frage. "Du siehst... verändert aus.", stellst du fest. Rutger nickt und macht ein bedröppeltes Gesicht. "Ja, ich hätt' halt nich' mit Alkohol nachspül'n soll'n...", murmelt er.
      Dann verfallen alle in Schweigen und scheinen darauf zu warten, dass du irgendetwas tust. Immerhin bist du ja eigentlich der Anführer der Truppe.
      Du seufzt. Du solltest am Besten irgendetwas sagen.
      Dein Blick liegt einen Moment lang auf dem Echsenmenschen, der noch immer reglos in den Armen des weiblichen Hünen liegt.
      "Rutger...", setzt du vorsichtig an, "...du solltest nach Heinz-Günther sehen...", schlägst du vor. Dein großer Freund- nun in einem weiblichem Körper- schaut einen Moment lang, als wüsste er nicht, wovon du redest. Dann sieht er sich suchend um und entdeckt Heinz-Günther auf seinem eigenen Arm. "Hain?", fragt er und schüttelt ihn verhältnismäßig sachte. Doch der Kopf des Echsenmenschen schaukelt nur haltlos umher. Irritiert schaut dein Freund dich an.
      Die Frage rührt dich tief und du weißt nicht, wie du sie ihm beantworten sollst.
      Merkt Rutger es nicht? Will er es nicht merken? Du senkst deinen Blick und schweigst betroffen. Dein großer Freund schüttelt nochmal sachte an Heinz-Günther herum. Dann wird er nervös. "Hain? Wach halt auf! Wir ha'm dich doch gerettet!", ruft er.
      Die ganze Truppe schweigt, keiner wagt es, sich zu rühren. "Er atmet nicht...", stellt Rutger nun fest. "Hain...", sachte legt er den Echsenmenschen ab, während du stumm zusiehst.
      "Wir war'n zu langsam....", stellt er fest, während er die Hand seines Freunde in seine großen Pranken nimmt.
      Selbst Zirrch wirkt bedrückt, wie er da auf der schweren Truhe sitzt und nicht auf die Szene blicken kann. Marrou indess starrt den Söldner an, hat jedoch auch keinen schnippischen Kommentar übrig. Du atmest tief durch- deine Gruppe muss weiter, dieser Wald ist nicht besonders sicher. Es wäre vermutlich sogar besser, den Echsenmenschen einfach hier liegen zu lassen, nicht, dass der Körper verflucht ist. Aber du bist dir nicht sicher, wie du Rutger davon überzeugen sollst. Er wirkt, als würde er Heinz-Günther nie wieder loslassen wollen. Hilflos schaust du zu deinen Mitstreitern- plötzlich prustet Marrou los. Ausnahmslos alle schauen ihn verständnislos an, während er sich vor Lachen scheinbar krümmt und dann, die Hand auf seine Hüfte gedrückt, als hätte er Seitenstechen, herauspresst: "Ich KANN nicht mehr! Keine Sekunde länger kann ich da ernst bleiben!"
      Er atmet ein paar Mal tief durch. Dein Blick wandert zu Rutger, der erst völlig fassungslos wirkte, den Magier nun aber ansieht, als würde er ihm gleich das Genick brechen. "Das ist nicht zum Lachen!", schimpft der weibliche Hüne nachdrücklich.
      Marrou winkt ab, er hat sich scheinbar beruhigt und seine Fassung wiedererlangt. "Doch, das ist es!", gurrt er mit seiner rauen Stimme und verschränkt die Arme. "Weil ihr euch nämlich alle umsonst zum Affen macht!", erklärte er charmant.
      Rutger schaut nun völlig verwirrt, während du dir schon denken kannst, dass Marrou mehr weiß, als er bisher zugegeben hat. "Dann erlöse Rutger doch bitte.", forderst du höflich auf und verschränkst nun deinerseits deine Arme. Zirrch gibt einen abfälligen Laut von sich, bleibt aber noch geduldig.
      Marrou grinst unter seiner Kapuze reißzahnig. "Euer teurer Hain ist nicht tot.", eröffnet er salopp, "Er ist lediglich verzaubert. Nymphen mögen ihre Beute warm und lebendig. Und ich denke, sie wussten, dass wir hier noch irgendwo sind und wollten sich den Schlappschwanz für später aufheben."
      Rutger blickt auf. "Hain ist nicht tot...?" Sofort hebt er den Echsenmenschen wieder hoch und umarmt den leblosen Körper wie einen Teddybären. Du seufzt- das Rutger auch immer so schnell Freundschaft schließen muss. Er kennt den Echsenmenschen doch erst seit gestern! Sicher hatten sie miteinander getrunken und die Sterne angeguckt. Das ist für den Hünen so, als würde man Blutsbrüderschaft schließen.
      Du beschließt die Sache zu beenden: "Dann befreie ihn bitte von seinem Zauber, Marrou."
      Doch der schnaubt abfällig. "Glaubst du, das geht so leicht?"
      Du seufzt. "Wie lange kann Heinz-Günther in diesem Zustand bleiben, bis er vielleicht nicht mehr erwacht?"
      Der Magier zuckt die Schultern. "Keine Ahnung. Wir können's ja ausprobieren.", grinst er und fängt sich einen bitterbösen Blick von Rutger ein.
      Zirsch steht nun auf. "Können wir dann jetzt gehen?", faucht er akzentreich und fasst die Truhe an einem Henkel. Du nickst: "Das halte ich auch für die beste Idee. Gehen wir, bevor die Nymphen es doch irgendwie schaffen, uns zu folgen. Oder etwas anderes kommt.", schaudernd denkst du an die huschenden Schatten, gegen die du kämpfen musstest. Über Heinz-Günthers Fluch denkst du nach, sobald du in Sicherheit bist.
      Rutger steht sofort pflichtbewusst auf- seinen Echsenfreund über die Schulter gelegt und mit einer Hand fixierend- und nimmt mit der anderen Hand den freien Henkel. Gemeinsam könnt ihr nun endlich den Wald verlassen.
      Der Weg ist recht lang, und ein wenig nervös bist du ja schon. Der Wald ist noch immer sehr düster, neblig und undurchsichtig, und du fühlst dich beobachtet. Und doch kannst du nach wie vor keine Tiere hören.
      Du fragst dich im Stillen, ob sie alle weggefressen wurden? Oder nur vertrieben? Diese Gedanken machen es gerade nicht besser, ohne es zu wollen, bauschst du deine Federn.
      Was auch immer hier lebt, weiß sowieso schön längst, dass ihr da seid. Also brauchst du auch nicht extra leise zu sein. Ihr müsst nur schnell sein.
      Zeit eure Spuren zu verwischen habt ihr auch nicht. Obwohl ihr eigentlich inzwischen längst aus dem Handlungskreis der Nymphen herausgelaufen seid, hast du immer noch Sorge, sie folgen euch dennoch irgendwie.
      Unterhalten möchtest du dich jetzt gerade nicht, dafür ist dir die Situation zu angespannt.
      Wenigstens habt ihr tatsächlich den Schatz! Ihr müsst ihn nur aus der Truhe herausbekommen.
      Du beschließt, dich für dich selbst ein wenig abzulenken.
      Dabei kommen dir absurde Sachen in den Kopf, wie Bäume zu zählen (da würde man ja wahnsinnig werden!) oder deine Federn zu sortieren (das war wohl kaum der rechte Zeit und Ort für Körperpflege!). Also überlegst du dir, ganz leise vor dich hin zu singen. Du wählst ein altes, ruhiges Lied aus deiner Kindheit, welches sanft und besonnen dahinplätschert, vom Text her ein Küken in den Schlaf wiegen soll und von der Melodie her entspannen. Dir fällt sogar noch der gesamte Text ein- es ist eines dieser Endloslieder, deren Ende immer gleich wieder den Anfang einläutet. Und so spürst du, wie sich dein Körper nach und nach ein wenig mehr entspannt und du wieder klar denken kannst. Du scheinst noch geprägt zu sein, das machst du dir jetzt zu nutze.
      Mit einem Male hörst du die brummige, verweiblichte Stimme von Rutger, wie er leise versucht, deine Worte nachzuahmen, die so gar nicht für seine Kehle gemacht sind.
      Irgendwie bist du gerührt, wendest dich um und blickst in sein leicht lächelndes Gesicht. Nach wie vor hängt der Echsenmensch auf seiner Schulter, der Hüne fixiert ihn mit der freien Hand, während er und Zirch die Truhe tragen. Rutger wirkt gerade sehr erleichtert über die Ablenkung, also beschließt du, ihn einfach mitsingen zu lassen und wendest dich nach vorn, um die Gruppe sicher und schnell durch den Wald zu führen.
      Etwas schaurig verklingt das zarte Lied hallend zwischen den endlosen Baumreihen, dennoch wirkt selbst der Dunkelelf weniger angespannt.
      "Könnt ihr das Gequäke langsam mal lassen!", faucht es plötzlich von ganz hinten- Marrou, der die Nachhut bildet, funkelt wütend unter seiner Kapuze hervor auf die beiden Singenden.
      Rutger senkt selbstverständlich sofort reumütig den Kopf, doch du lässt dich von dem Magier nicht einschüchtern. Ihr kennt euch zu lange, um Angst zu haben, er könnte dir ernsthaft etwas tun. "Marrou, lass uns doch. Es hilft.", beschwichtigst du ihn, "Wäre es dir lieber, Rutger sorgt für Kurzweil?", fragst du behutsam nach, woraufhin der Bekuttete nur ein mürrisches Schnauben von sich gibt und zur Eile drängt. Du wendest dich an Rutger, nickst ihm leicht zu und singst weiter.
      Nach einigen Minuten traut er sich auch, wieder mitzusummen, schließlich verknotet er sich die Zunge und krächzt aus seiner Kehle die Worte deines Stammes auf die falscheste Art und Weise. Doch du lässt ihn und fühlst dich gerührt davon, dass er es versucht.
      Rutger ist ein guter Junge... Mädchen.
      Was auch immer.
    • Kapitel 7 - Ende des Abenteuers
      Endlich verlasst ihr den Wald.
      Das Sonnenlicht ist längst dem fahlen Schein des Mondes gewichen, einige Wolken hängen hoch am Horizont und schirmen den sternenbesetzten Himmel an wenigen Stellen vor euren Blicken ab. Der Wind weht sachte und lässt die langen Halme des Weidelandes vor euch sich sanft wiegen. Es ist nicht kalt, sondern angenehm lau. Du sieht Rutgers melancholischen Blick hinauf auf das Sternenzelt und kannst nur vermuten, dass er vielleicht an seine Sternenguckerei mit Bier und Heinz-Günther denkt.
      Wie lange habt ihr wohl gebraucht? Nun jedenfalls seid ihr endlich aus dem Wald raus. Ihr habt den Schatz und Hain ist lediglich verzaubert und nicht tot.
      "Rast!", zischt da Zirch mit einem Mal und setzt die Truhe behutsam, als sei sie aus filigranem Kristallglas, ab.
      Rutger ist dabei nicht ganz so zärtlich, er achtet mehr darauf, dass Hain nicht zu sehr geschaukelt wird oder von seiner Schulter rutscht, weswegen er die Truhe einfach fallen lässt und deswegen mit Zirch aneinander gerät.
      Da bereits ein paar Schlucke aus seinem Schlauch seine Kehle angefeuchtet haben, ist er gewohnt raufboldig drauf und legt sich mit dem Dunkelelfen an.
      Du seufzt leise, während du aus dem Gepäck die Decken hervor nimmst und ein Lager errichtest, während Marrou mit einem leichten Klopfen auf den Boden ein schwebendes Feuer entzündet. Nachdem Rutger sich beleidigt abgewandt hat und sich nachfolgend ganz seiner kostbaren Fracht zuwendet, lässt du dich neben dem Feuer nieder und ruhst deine Krallen etwas aus. Vorsichtig massierst du sie und betrachtest die Schwielen, die du dir gelaufen hast. Du fliegst sonst eher, als zu laufen- diese Fortbewegungsart in unwegsamem Waldgelände bist du nicht gewohnt.
      Zirch tut seinerseits, was er gut kann: für das Abendessen sorgen. Lautlos verschwindet er im nahen Dickicht und wird wohl erst in einer halben Stunde zurückkommen.
      Versonnen schaust du Marrou zu, wie dieser sich - ohne noch jemanden anzusprechen - auf sein Lager legt, und schon einmal eine Kapuze voll Schlaf für sich holt. Rutger kümmert sich rührend um Heinz-Günther und wickelt dessen leblosen Körper in seine Decke ein.
      "Wie könn' wir ihn denn nu' retten?", fragt die leise, verweiblichte Stimme des Hünen. Mit traurigem Blick schaut er zu dir. Er scheint nochmal ein paar Schlucke aus seinem Schlauch genommen zu haben, der leer neben ihm liegt.
      Mitfühlend schaust du ihn an. Er scheint sich tatsächlich große Sorgen um seinen kleinen Freund zu machen. "So genau weiß ich das auch nicht...", gibst du zu, schaust ihm aber mit einem leichten Lächeln auf dem Schnabel entgegen. Rutger blickt zu dir, wirkt geknickt. "Aber ich bin mir sicher, dass wir es schaffen", versuchst du ihn mit deinen optimistischen Gedanken aufzuheitern.
      Sofort hellt sich die Miene des Hünen auf, er nickt und wendet sich erneut Heinz-Günther zu. Er hat seine Rüstungsteile sauber nebeneinander aufgestapelt und poliert, daneben liegt sein Trinkschlauch und das große Päckchen, welches er aus dem Wald mitgebracht hat. Du beschließt, ihn demnächst mal zu fragen, was er da hat.
      Nun bleibt dir nichts anderes übrig, als zu warten.
      Nach der eingeplanten halben Stunde kommt Zirch mit zwei Kaninchen am Gürtel zurück, in der Hand hält er irgendetwas mit Federn, dem er den Hals umgedreht hat. Er rupft und häutet die Tiere in Windeseile und bereitet sie dann über Marrous schwebendem Feuer zu. Dieser erwacht, kaum ist das Fleisch gar, holt sich seine Portion genauso ab, wie alle anderen und verzieht sich wieder. Still siehst du zu, wie Rutger versucht seinem Echsenfreund einige dünne Scheibchen hellen Fleischs zu verfüttern (was selbstverständlich nicht funktioniert) und nagst selbst an deinem Essen.
      Schon kurze Zeit später sind die anderen zu Bett gegangen. Die erste Wache gehört traditionell dir, als Nächsten weckst du Marrou, danach ist Zirch an der Reihe, die letzte Wache übernimmt immer Rutger.

      Die Nacht vergeht wie viele andere Nächte zuvor. Lediglich Rutger scheint viel unruhiger zu sein als sonst. Mehrmals nachts steht er auf, wühlt herum und legt sich danach wieder hin- das bemerkst du selbst dann, als deine Nachtwache vorbei ist und du bereits im tiefen Schlummer auf deinem Lager liegst.
      Zwischendurch hörst du Marrou mit ihm zischelnd schimpfen.
      Dann endlich bricht der Morgen an.
      Ihr macht euch fertig und setzt euch zusammen, um zu beratschlagen, was zu tun ist. Unterbrochen wird das Ganze lediglich von einem Lachanfall seitens des Magiers, als dieser erkennt, dass Rutger noch immer in einem Frauenkörper feststeckt. Du seufzt und setzt dich mit einer Tasse Tee ans Feuer.
      Endlich sitzt ihr alle beisammen.
      "Wir sollten die Truhe öffnen", stellt der Dunkelelf knurrend klar, der endlich seinen Schatz in Händen halten will. Rutger hält sofort dagegen: "Nein, erst müssen wir Hain retten!", dabei drückt er den leblosen Körper geradezu fürsorglich gegen seine nach wie vor üppige Brust. Marrou zuckt die Schultern. "Mir egal. Ihr macht eh was ihr wollt."
      Drei Augenpaare liegen nun auf dir.
      Nach der Unterredung gestern mit Rutger, bleibt dir ja eigentlich fast keine Wahl. "Wir retten Heinz-Günther.", beschließt du. "Die Truhe läuft uns nicht davon."
      Zirrch knurrt frustriert auf und wirft die Hände in die Luft- beleidigt wendet er sich ab.
      Marrou zeigt einmal mehr sein reißzahniges Grinsen, als er dich fragt: "Gut. Und wie, Eierkopf?" Du seufzt. Er ist charmant wie immer. "Nun, du bist hier der Magier. Du hast den Zauber erkannt. Sag mir, wie er gebrochen werden könnte." Der Bekuttete geht ohne weitere Worte hinüber zu dem jetzt weiblichen Hünen, bedeutet ihm seinen leblosen Teddy auf den Boden zu legen und beginnt ihn zu untersuchen. Besorgt beugt sich Rutger mit darüber, wechselt seine Position um besser sehen zu können, schiebt seinen Kopf zwischen Marrou und Heinz-Günther und du willst ihn gerade darüber aufklären, dass er den Magier damit eventuell behindern könnte, da schickt dieser ihn mit viel Gefauche auch schon fort: "Hrruod, du Nervensäge! Deine Titten hängen mir im Weg! Verpiss dich und bleib weg! Mindestens 5 Meter, kapiert!"
      Reumütig kommt der Hüne auf dich zu und setzt sich zu dir. Er seufzt schwer und greift nach seinem Trinkschlauch, der neben der Rüstung und dem länglichen, großen Päckchen liegt, welches lediglich aus Leinentüchern und Seilen besteht. Betrübt blickt er in seinen Schlauch hinein, der natürlich, seit gestern, immer noch leer ist. Sonst reicht er länger mit seinem Vorrat, der Kummer muss ihn wohl sehr bedrückt haben.
      Besorgt setzt du dich zu ihm und tätschelst seine massige Schulter. "Rutger. Das wird schon alles irgendwie." Diese Phrase muntert die meisten Leute für gewöhnlich auf. "Marrou findet bestimmt einen Weg." Der Hüne blickt auf und dich an, "Aber das ist alles so schief gelaufen...", beschwert er sich. "Das war doch ganz anders geplant!"
      Du nickst. "Ja, ich weiß. Die Nymphen waren wohl doch gewiefter, als wir gedacht hatten."
      Einen Moment drückt das Schweigen eure Gemüter nieder, wie eine große, schwere Decke. Du weißt nicht recht, was du noch sagen solltest. Du hängst ja auch nicht so an Heinz-Günther, wie Rutger das tut. "Wir müssen Hain retten...", murmelt er da entschlossen. Du schaust auf und er lächelt dich an. "Danke. Ihr seid echt tolle Freunde!" Du lächelst, soweit dein Schnabel es zulässt, zurück. "Gerne, Rutger."
      Von Marrou kommt ein genervter Laut. Sofort schaut der Söldner zu ihm herüber, doch er sitzt immer noch mit dem Rücken zu euch und macht etwas, dass für euch beide unsichtbar bleibt.
      Während Rutger abgelenkt ist, fällt dein Blick wieder auf das ominöse Päckchen, welches der Hüne, seit seiner Rückkehr mit Marrou, mit sich trägt.
      Letzten Endes ist es irgendetwas Längliches, in eine Decke gehüllt und mit Seilen umwickelt. Du kannst deine Neugier nicht mehr zügeln. "Rutger...?", sprichst du ihn an, "Was ist da eigentlich drin?" Der Söldner dreht sich zu dir und wirkt seltsam ertappt, schuldbewusst und plötzlich auffällig unruhig. "Uhm... naja...", murmelt er und gniepelt an seinen eigenen Fingern herum. Misstrauisch ziehst du deine Brauen zusammen. "Rutger...", drohst du ihm mit deiner Stimme. "Was ist da drin?"
      Sofort musst du an das Greifenbaby denken, welches Rutger am 'Wegesrand' (mitten im tiefsten Wald auf einem hohen Baum in einem Nest) gefunden hatte und welches ja ach so süß und hilflos war (du hast heute bestimmt noch Narben von seinen fießen Schnabelhieben, die laut Rutger ja nur Aufforderungen zum Kuscheln und Spielen waren!). Und Rutger, der sich als Papa für das arme, hilfsbedürftige Wesen fühlte (sicher hast du auch immer noch blaue Flecken von den Flügelschlägen und Kratzer von den kleinen, scharfen Krallen), hatte auch nicht eingesehen, es zurückzugeben, als die wutentbrannte Mama mit Kampfgebrüll angeflogen gekommen war.
      Ihr lebt alle nur deswegen noch, weil Marrou geistesgegenwärtig einen Schutzschild hochgezogen hatte und ihn halten konnte, bis Rutger das zappelnde, nach seiner Mutter schreiende Baby endlich losgelassen hatte. Und weil du anschließend ein gutes Gespräch auf gryphony mit dem Papa führtest, der seine Frau anschließend beruhigen konnte und mit ihr und dem Nachwuchs von dannen flog.
      Du hast echt Sorge, dass er diesmal wieder irgendetwas angeschleppt hat, für das er sich verantwortlich fühlt - denn genau diesen Eindruck macht der Hüne. Reumütig lässt er dich, ohne Widerworte, an sein längliches Bündel heran. Du löst den Knoten der Seile und schiebst die Stoffschichten beiseite. Was darunter zum Vorschein kommt, verblüfft dich.
      Ein junger, soweit du sehen kannst, nackter Mann befindet sich darin. Er wirkt blass und kränklich, er atmet schwer und keuchend. Ängstlich blickt er dich mit seinen roten, leidenden Augen an. Sein lilafarbenes Haar ist wirr und glanzlos, er scheint ausgemergelt und dünn. Bemüht darin, kein Wort von sich zu geben, presst er die weichen, schmalen Lippen zusammen, die zusammengebundenen Handgelenke hat er so gut es geht an den Körper gezogen. Innerhalb des Leinentuchs ist es feucht, die inneren Schichten wirken regelrecht durchnässt, die Haut des Mannes ist kühl und fast schon glitschig. Wo hat er den Mann denn her?
      "Rutger...", hauchst du fassungslos. Also soetwas hat er doch noch nie getan?
      Du schüttelst eher aus Irritation deinen Kopf, deine Gedanken rasen. Dennoch atmest du erstmal tief durch. "Wer ist das? Rutger, wo hast du den Mann her?"
      Du blickst zu dem weiblichen Söldner, welcher den Kopf gesenkt hält. Du drängst weiter: "Wieso hast du ihn gefangen genommen?" Sachte fasst du dem Riesenbaby an den Arm. "Rutger- jetzt sag schon. Erkläre das bitte."
      Jener schaut nun betroffen in deine Augen. "Nuja...", murmelt er. "Das's Ryal...", erklärt er. Du runzelst die Stirn. "Und weiter...?", drängst du.
      "Ich dacht', er könnt' irgendwie nützlich sein... naja, vor all'm wollte ich nich', dass er petzt, wo ich lang bin..."
      Wieder schüttelst du deinen Kopf, deine Federn bauschen sich vor Aufregung. "Rutger... jetzt beginn doch bitte von Anfang an."
      Der Söldner nickt. "Also, ich war Verstecken spielen mit den Nymphen, nich'? Und ich hatt' echt Schiss, dass die mich fressen. Weil... naja, Ryal, ich glaube, der hat was gemerkt oder so... und der hat mich auch zuerst gefunden... und weil ich nich' wollte, dass er den anderen Bescheid sagt, wo ich bin, hab ich ihn mir geschnappt und den Mund zugehalten... und-" Du hebst eine Hand. "Was hat Ryal denn damit zu tun?"
      Plötzlich faucht Marrou wieder dazwischen: "Könnt ihr nicht mal fünf Minuten die Schnauzen halten, ihr-?!" Doch er bricht ab. Sein starrer Blick liegt auf dem ominösen Ryal. Dann lacht er. Er steht hysterisch lachend auf, kommt zu euch rüber und verpasst Rutger im Vorbeigehen eine ordentliche Nackenschelle. Das Lachen bricht abrupt ab. "Du Idiot!", faucht der Mann unter der Kutte. Entsetzt siehst du zu. Rutger starrt den Magier mit großen Augen an. Der Alkoholpegel reicht nicht aus, um in Rage zu geraten oder sich auch nur zur wehren.
      Entschlossen stehst du auf. "Marrou, wir hatten uns geeinigt, dass du gegenüber Rutger nicht mehr handgreiflich wirst!", wirfst du ihm erbost vor. Doch der lacht nur wieder. "Wenn du erfährst, was das da ist, wirst du Ruth hier auch eine feuern wollen.", grinst er und zeigt dabei auf den gefesselten Mann. Du verstehst gar nichts.
      Marrou- ganz er selbst- wendet sich ab, zerrt den armen, vor Erschöpfung keuchenden Ryal aus den feuchten Leinentüchern und zwingt ihn auf die Beine. Er zerrt ihn zu Hainz-Günther und schuppst ihn dort auf den Boden. Rutger rappelt sich rasch auf und folgt ihm - und du hintendrein.
      "Tu ihm nich weh!", fleht der Hüne und drängt sich zwischen die beiden Männer. Doch der Magier lacht. "Hruod, Hruod, Hruod. Manchmal, muss man sich entscheiden. Der gute Ryal kann uns helfen, Hainileinchen zu retten. Und das wird er sicher nicht ganz freiwillig tun..."
      Rutger wirkt überfordert. "Aber er is' doch auch nur'n armes Schwein...", murmelt er.
      Langsam reicht es dir! Marrous rüder Umgang mit Rutger hat mal wieder eine Grenze überschritten, wie du findest. Dann auch noch den offensichtlich kränklichen Mann herumzuschuppsen, findest du nicht in Ordnung! Du verschließt öfter mal die Augen davor, wenn Marrous brutales und ungesetzliches Vorgehen (oft unterstützt von Zirrch) das Beenden eurer Aufträge beschleunigt und manchmal sogar erst möglich macht, aber du hast dich nie von ihm überrumpeln oder überreden lassen, irgendetwas zu tun, womit du nicht leben kannst! Und weder kannst du dich stumm abwenden, wenn der Magier Rutger zu sehr quält, noch, wenn dieser droht, einen Unschuldigen zu foltern.
      "Einen Moment!", gebietest du. "Bevor du irgendetwas mit Ryal machst, will ich erst wissen, was hier vorgeht! Inwiefern soll er uns denn helfen können!?"
      Marrou lacht erneut. "Na los, Ruth, erklär's ihm!", fordert er den Söldner auf. Dieser steht, nach wie vor, zwischen Ryal und dem Mann unter der Kutte. Sein beeindruckender Oberkörper sinkt, unter der Last dieser unangenehmen Unterredung, ein weiteres Mal in sich zusammen. "Ryal... nu' ja. Er is' 'ne Nymphe."
      Dein Denken setzt auf der Stelle aus.
      Eine männliche Nymphe? Und ja- du hast Ryal, dank Marrou, inzwischen entblößt gesehen, er ist definitiv männlich! Aber es gibt nur weibliche Nymphen! Wie kann das möglich sein? "Und...", krächzt du mit trockenem Hals und schluckst, dabei ruhen deine scharfen Augen auf Marrou. "Du glaubst, er könnte Heinz-Günther helfen?" Marrou schlägt sich frustriert mit dem Handballen vor die Stirn. "Er. Ist. Eine. Nymphe.", knurrt er genervt. "Die Nymphen haben ihn verzaubert, sie können ihn auch wieder entzaubern." Das leuchtet dir ein. Dennoch findest du, solltet ihr es erst mit fragen versuchen, anstatt Ryal direkt zu foltern, wie Marrou es vorhat... Freundlich wendest du dich also an die männliche Nymphe.
      "Hallo. Mein Name ist Kirrnal. Ryal, würdest du uns bitte dabei behilflich sein, Heinz-Günther zu entzaubern?", fragst du höflich nach.
      Scheu blickt der Nympherich zur Seite, sagt aber keinen Ton.
      Der Magier macht bereits eine unwirsche Handbewegung, als wolle er dich sofort zur Seite stoßen und sich den jungen Mann vornehmen. Rutger steht wie ein Fels dazwischen. Und Zirrch steht möglichst desinteressiert da und schaut euch zu.

Dieser Beitrag wurde bereits 56 mal editiert, zuletzt von »Josey« (20. Juli 2016, 21:43)


Josey

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Motto: "Was du nicht willst, das man dir tu', füge keinem And'ren zu!"

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2

Sonntag, 29. Dezember 2013, 00:33

0. Öffentlich oder nicht?

Insgesamt 7 Stimmen

71%

Öffentlich (5)

29%

Nicht öffentlich (2)

Hier gleich die erste Umfrage (sorry für den Doppelpost ._. Die Umfrage kann ich unmöglich in den ersten Beitrag packen, das würde die Ordnung kaputtmachen :<)!

Sollen die zukünftigen Umfragen öffentlich sein (Teilnehmer und deren Stimmen für alle sichtbar) oder lieber anonym? :P

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Josey« (31. Mai 2014, 14:33) aus folgendem Grund: Tippfehler verbessert, Umfrage geschlossen


Volgeon

Krieger

Motto: Der Mensch ist scheiße, nur ich bin cool.

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3

Sonntag, 29. Dezember 2013, 02:31

Meinung

Also ich finde die Idee ganz gut und wäre gerne dabei, finde sogar folgende Stelle lustig:

"Es gibt hier Tiere, die es in unserer Welt nicht gibt, Ritter, Prinzessinnen, Könige, Magier und Heiler."

Wenn man das nur so liest, denkt man, dass die Tiere, die es in unserer Welt nicht gibt, die Personen danach sind und es somit wie eine Aufzählung klingt. Vielleicht sollte man danach lieber besagte Tiere aufzählen (zum Beispiel Drachen, sprechende Löwen, Keksfrosch, etc.) oder einfach noch ein "und" dazwischen packen. Will jetzt auch nicht auf die Grammatik einhauen, fand diesen Teil allerdings recht lustig, wenn man das nur so vor sich hinliest :)

Anderer Gedanke

Durch diese Spielbuchidee, könnte man doch sogar ein reales Makerspiel so entwickeln. Wenn ein Makerspiel aber zu aufwendig ist, könnte man aber trotzdem vielleicht Screenshots miteinbauen (auch wenn das Ganze eher nur schriftlich festgehalten werden soll und für jeden im Gedanken anders vorgestellt wird). Bilder würden Texte viel interessanter machen und man müsste das nicht für alles machen, sondern nur für die Schluss-Situationen jeweils (Beispiel: Er geht den Gang entlang.. und sieht ein Schild - Was tun? 1: Schild lesen, 2: Schild ignorieren, etc. und dann ein Bild von dem Protagonisten vor einem Schild).

Schlusswort

Mit freundlichen Grüßen,

Drookie
  • :user-silhouette: Kontakt

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    :rmxp: Fungame: Let's Roll (2. Spieleversion - Demo)

    :cup: DrookieClicker (Testversion - Demo)

    Spoiler: :rmvx: Slime Adventure (Stop)
    In "Slime Adventure" geht es um einen (wer hätte das gedacht) Slime.
    Dieser Slime muss Kekse essen, um weiterzukommen. Manche heilen ihn und manche fügen ihm Schaden zu.
    Das Besondere hierbei ist, dass man für manche Kekse ein bestimmtes Element gegessen haben muss.
    Besonders bei den Bosskämpfen muss man aufpassen, dass man hier keinen falschen Keks erwischt.
    zum Lesen den Text mit der Maus markieren


    Spoiler: :rmvx: Drookie - The hungry Cookie (Demo in Zukunft - mit GameMakerStudio2)
    In "Drookie - The hungry Cookie" geht es um Drookie (mein Keks-Avatar),
    welcher in einem Wettkampf mit anderen großen Kekskonzernen ist. Er
    will ein Monopol bilden und frisst deshalb die Kekse der anderen
    Konzerne weg, damit diese Pleite werden. Ein ziemlich unernstes und
    unlogisches Spiel, welches nur vom Gameplay überzeugen soll. Man bewegt
    Drookie (links und rechts) und muss versuchen genügend Kekse zu essen
    (gibt eine Keks-o-meter-Anzeige).
    zum Lesen den Text mit der Maus markieren


    Spoiler: :rmvx: Drookie RPG (großes Projekt - folgt in Keks Jahren)
    In "Drookie RPG" geht es um Drookie (mein Keks-Avatar), welcher die keksige Welt vor den bösen Keksbanden aufhalten muss. Es gibt mehrere Kekse, welche ihm Beiseite stehen werden. Man hat von Anfang an ein Grundstück und dort muss man mehrere Kekse herstellen als auch Material für das Abenteuer. Das Abenteuer besteht aus der Verfolgung von mehreren Keksbanden und spannenden Quests.
    zum Lesen den Text mit der Maus markieren
  • :rmvx: :rmxp: Fähigkeiten

    :light-bulb: Ideen: :star: :star: :star: :star: :star-empty:
    :game: Eventen: :star: :star: :star: :star: :star-empty:
    :book: Story: :star: :star: :star: :star-empty: :star-empty:
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Josey

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4

Sonntag, 29. Dezember 2013, 18:04

Hi :D

Zitat

"Es gibt hier Tiere, die es in unserer Welt nicht gibt, Ritter, Prinzessinnen, Könige, Magier und Heiler."

Woher weißt du, dass der Satz nicht so gewollt ist? ;D
Danke für den Hinweis! :) Sonst achte ich besser auf sowas XD
Wäre das hier kein Forenspiel, würde ich nochmal an dem Satz arbeiten, aber da es dich eh amüsiert, kanns auch so bleiben :D

Zitat

Durch diese Spielbuchidee, könnte man doch sogar ein reales Makerspiel so entwickeln.

Reizvoller Gedanke :3

Zitat

Wenn ein Makerspiel aber zu aufwendig ist, könnte man aber trotzdem vielleicht Screenshots miteinbauen (auch wenn das Ganze eher nur schriftlich festgehalten werden soll und für jeden im Gedanken anders vorgestellt wird). Bilder würden Texte viel interessanter machen und man müsste das nicht für alles machen, sondern nur für die Schluss-Situationen jeweils (Beispiel: Er geht den Gang entlang.. und sieht ein Schild - Was tun? 1: Schild lesen, 2: Schild ignorieren, etc. und dann ein Bild von dem Protagonisten vor einem Schild).

Eine sehr schöne Idee :3
Wenn ich Zeit habe, wirds dann sicher hier und da mal eine Visualisierung geben :D

Ich finds toll, dass du dir Gedanken machst :)
Es wird dir zu Ehren mindestens einen Keksfrosch geben :D
Soviel Engagement muss ja belohnt werden XD


Josey~
  • Joseys Wuselei

    • Meine Story - Pausiert
      Lust auf Abenteuer?
      So richtig mit Selbstbestimmung?
      Und mit was Spannendem? Zum Spielen? Ohne Schokolade?
      "Eines, das mit dem leistungsstärksten Grafikchip der Welt läuft? Deiner Vorstellungskraft?"
      Hier die Antwort:
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      Hier könnt ihr euren Lieblingschar wählen ;D
      Und hier findet ihr das Minigame, das ab und an den Würfel ersetzt.
    • Meine Arbeiten
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      In unregelmäßigen Abständen fasse ich alles Neue, was so im Studio passiert ist, zusammen. -Pausiert-
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      :puzzle: Scripten: :star: :star-half: :star-empty: :star-empty: :star-empty: :star-empty:
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    • (Mein) Autismus
      Ich bin im autistischen Sprektrum-
      sollte ich mich komisch verhalten, oder unhöflich wirken
      (oder mich zu oft entschuldigen, unaufmerksam sein, unsicher wirken, zum zehnten Mal nachfragen, blablabla),
      ist das nicht beabsichtigt.


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      Nehmt das bloß nicht ernst! D:
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      Mein Ehemann Kain! :heart_full: :*
      Freund und Helfer in der Not, immer da, steht er mir mit Rat und Tat zur Seite. Meine andere Hälfte! : D
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      Der In-Game-Charset-Generator!
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      Diese Spiele finde ich toll und brauchen viel mehr Aufmerksamkeit!
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    • Endless Ending
      :rmxp: Endless Ending
      (Arbeitstitel, "ernstes Projekt")

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      Eine Reise durch die Wüste.
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      Unendlich viele Aufgaben.

      Und die Götter haben die Würfel.
    • Scripted Desaster
      :rmxp: Scripted Desaster
      ("nicht ganz so ernstes Projekt")

      Ein verfressener Idiot und ein sarkastischer Workaholic treffen in einem dunklen Wald auf einen weißes Kaninchen...
      Ein Auftragskiller jagt einem Meisterdieb hinterher, wobei nicht ersichtlich ist, wer eigentlich wen jagt...
      Und eine "Kristallhöhle", sowie einen "Wald ohne Wiederkehr" gibts auch.

      Das bedeutet doch Spaß...
    • Pokémon EV
      :rmxp: Pokemon EV
      ("Zeitvertreib nebenbei - Kreatief-Helfer")

      Ist nur ein Pokemonspiel mit üblicher Story und nicht so üblicher Story.
      Ist inzwischen alles schonmal dagewesen. XD
    • Lost Island
      :rmxp: Harvest Moon - Lost Island
      (Arbeitstitel, "Eventtechnik-Projekt")

      Ist momentan mein Hauptprojekt, weil bei EE die Scripts einfach fehlen :<
      Das Spiel ist ein Harvest Moon Abklatsch. XD
      Felder funktionieren, Tiere auch, Grafiken sehen schon gut aus, Maps sind fast fertig. Man kann in die Miene, man kann einkaufen. Auf dem Papier ist alles schon durchgeplant, einiges muss noch umgesetzt werden.
  • Joseys Fortschritt

    • Endless Ending
      :hourglass: Story: 60%
      :foaf: Charas: 20%
      :leaf: Maps: 01%
      :ruby: Zeichnungen: 05%
      :color: Grafiken: 30%
      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      ...ist nicht viel, huh? ^^°
    • Scripted Desaster
      :hourglass: Story: 10%
      :foaf: Charas: 60%
      :leaf: Maps: 30%
      :ruby: Zeichnungen: 01%
      :color: Grafiken: 60%
      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Gut Ding...
    • Pokemon EV
      :hourglass: Story: 60%
      :foaf: Charas: 10%
      :leaf: Maps: 00%
      :ruby: Zeichnungen: 00%
      :color: Grafiken: 80%
      :clipboard: Scripte: 90%
      :music-beam-16: Musik: 70%
      Nicht ernstnehmen XD Das mache ich nur, wenn woanders nix mehr geht...
    • Lost Island
      :hourglass: Story: 100%
      :foaf: Charas: 10%
      :leaf: Maps: 90%
      :ruby: Zeichnungen: 00%
      :color: Grafiken: 60%
      :clipboard: Scripte: 90%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Das macht richtig Spaß XD
  • Huiii

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Volgeon

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5

Sonntag, 29. Dezember 2013, 21:44

Woher wusstest du, dass ich den Keksfrosch haben wollte und nicht die anderen 2? Als ob es darauf irgendeinen Hinweis gäbe! :D

Die Screens sollen ja jetzt nicht maptechnisch überzeugen, sondern das Ganze visuell darstellen und das Spiel somit interessanter gestalten. Vielleicht, wenn man mag, auch für zwischendurch bei wichtigen Momenten oder so.
  • :user-silhouette: Kontakt

  • :puzzle: Projekte

    :rmxp: Fungame: Let's Roll (2. Spieleversion - Demo)

    :cup: DrookieClicker (Testversion - Demo)

    Spoiler: :rmvx: Slime Adventure (Stop)
    In "Slime Adventure" geht es um einen (wer hätte das gedacht) Slime.
    Dieser Slime muss Kekse essen, um weiterzukommen. Manche heilen ihn und manche fügen ihm Schaden zu.
    Das Besondere hierbei ist, dass man für manche Kekse ein bestimmtes Element gegessen haben muss.
    Besonders bei den Bosskämpfen muss man aufpassen, dass man hier keinen falschen Keks erwischt.
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    In "Drookie - The hungry Cookie" geht es um Drookie (mein Keks-Avatar),
    welcher in einem Wettkampf mit anderen großen Kekskonzernen ist. Er
    will ein Monopol bilden und frisst deshalb die Kekse der anderen
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    In "Drookie RPG" geht es um Drookie (mein Keks-Avatar), welcher die keksige Welt vor den bösen Keksbanden aufhalten muss. Es gibt mehrere Kekse, welche ihm Beiseite stehen werden. Man hat von Anfang an ein Grundstück und dort muss man mehrere Kekse herstellen als auch Material für das Abenteuer. Das Abenteuer besteht aus der Verfolgung von mehreren Keksbanden und spannenden Quests.
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6

Dienstag, 31. Dezember 2013, 21:43

Zitat

Woher wusstest du, dass ich den Keksfrosch haben wollte und nicht die anderen 2? Als ob es darauf irgendeinen Hinweis gäbe! :D

Ich hab geraten ^-^

Zitat

Die Screens sollen ja jetzt nicht maptechnisch überzeugen, sondern das Ganze visuell darstellen und das Spiel somit interessanter gestalten. Vielleicht, wenn man mag, auch für zwischendurch bei wichtigen Momenten oder so.

Hatte ich auch so verstanden und war nun so eingeplant XD
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      Maker: :rmxp: XP
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      :image: Mappen: :star: :star: :star: :star: :star: :star-empty:
      :wrench-screwdriver: Eventen: :star: :star: :star: :star: :star-empty: :star-empty:
      :puzzle: Scripten: :star: :star-half: :star-empty: :star-empty: :star-empty: :star-empty:
      :music: Komponieren: :star-half: :star-empty: :star-empty: :star-empty: :star-empty: :star-empty:
    • (Mein) Autismus
      Ich bin im autistischen Sprektrum-
      sollte ich mich komisch verhalten, oder unhöflich wirken
      (oder mich zu oft entschuldigen, unaufmerksam sein, unsicher wirken, zum zehnten Mal nachfragen, blablabla),
      ist das nicht beabsichtigt.


      Josey. Epicgarantie.
      Nehmt das bloß nicht ernst! D:
    • Meine Welt
      Mein Ehemann Kain! :heart_full: :*
      Freund und Helfer in der Not, immer da, steht er mir mit Rat und Tat zur Seite. Meine andere Hälfte! : D
      Er verdient einfach einen Platz ( :medal: ) in meiner Signatur! XD
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      Der In-Game-Charset-Generator!
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      Diese Spiele finde ich toll und brauchen viel mehr Aufmerksamkeit!
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      [Pixelcontest] Rund um den Kürbis
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    • Endless Ending
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      Ein verfressener Idiot und ein sarkastischer Workaholic treffen in einem dunklen Wald auf einen weißes Kaninchen...
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      :rmxp: Pokemon EV
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      :rmxp: Harvest Moon - Lost Island
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  • Joseys Fortschritt

    • Endless Ending
      :hourglass: Story: 60%
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      :color: Grafiken: 30%
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      :music-beam-16: Musik: 00%
      ...ist nicht viel, huh? ^^°
    • Scripted Desaster
      :hourglass: Story: 10%
      :foaf: Charas: 60%
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      :ruby: Zeichnungen: 01%
      :color: Grafiken: 60%
      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Gut Ding...
    • Pokemon EV
      :hourglass: Story: 60%
      :foaf: Charas: 10%
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      :color: Grafiken: 80%
      :clipboard: Scripte: 90%
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      Nicht ernstnehmen XD Das mache ich nur, wenn woanders nix mehr geht...
    • Lost Island
      :hourglass: Story: 100%
      :foaf: Charas: 10%
      :leaf: Maps: 90%
      :ruby: Zeichnungen: 00%
      :color: Grafiken: 60%
      :clipboard: Scripte: 90%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Das macht richtig Spaß XD
  • Huiii

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7

Sonntag, 5. Januar 2014, 16:04

01. Geschlecht des Protagonisten

Insgesamt 6 Stimmen

50%

Anderes (3)

33%

Männlich (2)

17%

Weiblich (1)

Ihr habt entschieden! Die künftigen Umfragen werden öffentlich 5 zu 2. Ist ja irgendwie auch egal und war vor allem, zum Einstimmen ;D

Hier ist nun die nächste Umfrage. Welches Geschlecht wird der Protagonist haben? Wählt gut, denn das wird die gesamte Story und deren NPCs beeinflussen :P
Ihr fragt euch sicher bereits, was "Anderes" bedeutet. Wenn genügend Leute diese Antwort wählen, erfahrt ihr es. Wenn nicht, erfahrt ihr es vielleicht bei der nächsten Story XD

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Josey

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8

Samstag, 31. Mai 2014, 14:34

01.5 Welches "Andere"?

Insgesamt 1 Stimme

100%

Neutrale Rasse (1)

100%

Überrasch mich! (1)

0%

Transmann

0%

Transfrau

0%

Zwitter

Endlich gehts weiter :)

Aufgrund der Ausfälle im Forum, hab ich die letzte Umfrage etwas länger stehen lassen.
Das Ergebnis war zwischenzeitlich absolut ausgeglichen, während es am Anfang deutlich bei "Anderes" lag, war es zwischendurch bei 2:2:2 und dann lag "Weiblich" mit einer Stimme vorn und nun haben wir ein Ergebnis von 2 Stimmen für "Männlich", 3 für "Weiblich" und 4 für "Anderes"!

Nun also zur Umfrage 1.5: Was solls nun sein? Oder habt ihr keine Lust euch zu entscheiden und wollt mich wählen lassen? ;D

Zwitter
Ein Zwitter oder Hermaphrodit ist ein Wesen, dass sowohl männliche, wie auch weibliche Geschlechtsmerkmale hat.
Es kann sowohl Kinder zeugen, wie auch gebähren. Unser Zwitterwesen würde sich aber nicht selbst befruchten können ;D

Neutrale Rasse
Eine neutrale Rasse ist ein Wesen, das äußerlich weder männliche noch weibliche Geschlechtsmerkmale hat.
Ob und wie es sich fortpanzt, hinge ganz von der Rasse ab.

Transgender
Das sind Menschen, die "im falschen Körper" geboren wurden. Das kann vieles bedeuten, auch dass man sich eigentlich "neutral" fühlt (näheres im Link).
Hier beziehe ich mich auf die bekanntesten Varienten: Eine Frau, die sich wie ein Mann fühlt ist ein Transmann und ein Mann, der sich wie eine Frau fühlt, ist eine Transfrau.
Wir hätten hier also jeweils ein "Geschlecht" dass sich aber benimmt und kleidet, wie das "andere Geschlecht".
(In Wirklichkeit ist das Thema natürlich bei weitem komplexer, aber ich vereinfache das hier.)

Keine Sorge, nach der hier kommen wir endlich zur Rasse des Charakters und zu seinem zum Charakterprofil (Aussehen, Stand/Beruf, Charakter) und wenn mir dann nicht spontan noch etwas
einfällt, geht die Story los.

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9

Samstag, 31. Mai 2014, 14:43

02. Welche "neutrale" Rasse?

Insgesamt 1 Stimme

100%

Anthro Echsenartig (1)

100%

Federflügel (1)

0%

Pflanzenartig - Menschlich

0%

Pflanzenartig - Eher weniger menschlich

0%

Anthro - Fischartig

0%

Anthro - Spinnenartig

0%

Menschlich

Gut, nehmen wir so ;D
Nun steht die Umfrage so: Zwei wählen die "Neutrale Rasse" einer möchte die "Transfrau (Mann zu Frau)" und drei Personen sagen "Überrasch mich!".
Dann fällt die Wahl nicht schwer :P
Eine "neutrale Rasse" soll es sein, so sind drei überrascht und zwei zufrieden XD
Hier habt ihr die Auswahlmöglichkeiten, gleich mit knappen Attributen und einem schicken Aussehen dazu (dann fällt das diesmal weg ;D).


Pflanzenartig - Menschlich
Empfindlich gegen Feuer
Kann gut mit Erde und Wasser
Eher physisch stark, weniger Magie

Pflanzenartig - Eher weniger menschlich
Empfindlich gegen Feuer
Kann gut mit Erde und Wasser
Eher magisch, weniger körperlich

Anthro - Fischartig
Wasserelementar
Kann unter Wasser atmen (und dort am besten Kämpfen, geht aber auch draußen)
Eher flink und (Wasser-)magisch

Anthro - Echsenartig
Erdelementar
Kann sehr gut klettern
Starke, rasche Schläge und wendiger Kampfstil

Anthro - Spinnenartig
Kann Spinnenfäden spinnen
Sehr wendig, hohe Ausweichrate
Führt mehrere, leichte Waffen gleichzeitig

Federflügel
Luftelementar
Magisch
Sehr agil

Menschlich
Psychokinetische Kräfte
Sehr schwach
Sehr stark magisch



Der mit den meisten Stimmen wirds werden.

Danach fehlt noch der Beruf.
Das Charakterprofil bildet sich dann im weiteren Storyverlauf.

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10

Samstag, 31. Mai 2014, 14:45

Hier gab es einige Posts, die jetzt weg sind :<
._.

Ich hab nur:

Zitat

XDD
Du bist ne Nase XD *roll*


bekommen.
Was von anderen hier geschrieben wurde, ist mir nicht mehr bekannt.
Weiß es noch jemand? _._
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      ist das nicht beabsichtigt.


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      ("nicht ganz so ernstes Projekt")

      Ein verfressener Idiot und ein sarkastischer Workaholic treffen in einem dunklen Wald auf einen weißes Kaninchen...
      Ein Auftragskiller jagt einem Meisterdieb hinterher, wobei nicht ersichtlich ist, wer eigentlich wen jagt...
      Und eine "Kristallhöhle", sowie einen "Wald ohne Wiederkehr" gibts auch.

      Das bedeutet doch Spaß...
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      Ist nur ein Pokemonspiel mit üblicher Story und nicht so üblicher Story.
      Ist inzwischen alles schonmal dagewesen. XD
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      Ist momentan mein Hauptprojekt, weil bei EE die Scripts einfach fehlen :<
      Das Spiel ist ein Harvest Moon Abklatsch. XD
      Felder funktionieren, Tiere auch, Grafiken sehen schon gut aus, Maps sind fast fertig. Man kann in die Miene, man kann einkaufen. Auf dem Papier ist alles schon durchgeplant, einiges muss noch umgesetzt werden.
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      ...ist nicht viel, huh? ^^°
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      :hourglass: Story: 10%
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      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Gut Ding...
    • Pokemon EV
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      :clipboard: Scripte: 90%
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      Nicht ernstnehmen XD Das mache ich nur, wenn woanders nix mehr geht...
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      Das macht richtig Spaß XD
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11

Samstag, 31. Mai 2014, 14:48

03. Beruf?

Insgesamt 1 Stimme

100%

Schatzsucher (1)

0%

Schmied

0%

Söldner

0%

Arbeitslos

So, weiter gehts! :3
Die Ergebisse sehen wie folgt aus: Einer möchte gerne den Charakter "Pflanzenartig - Eher weniger menschlich", einer wünscht sich den "Pflanzenartig - Menschlich", 3 Personen hätten als Protagonisten gerne "Engelartig" und 3 weitere hätten gerne den "Anthro - Echsenartig".
Die restlichen haben keine Stimmen.
Zuersteinmal: Die Charas, die jetzt nicht gewählt wurden, werden in der nächsten Runde auftauchen, wenn dort wieder ''Anderes - Neutrale Rasse'' gewählt wird :D
Dafür wird der gleich gewählte Charakter, nicht noch einmal wählbar sein.

Wir haben Gleichstand. Da mir die Wahl da auch schwer fällt, habe ich gewürfelt. Ungerade - Engel, Gerade- Echse. Mein Mann hat aufgepasst XD
Achtung:

Tadaaa :D
Der Anthro-Echsenmensch! :D Weder Mann noch Frau :P
Er ist vom Typ her ein Erdelementar (dementsprechend liegen seine Stärken eher im körperlichen und mit Luftelementaren hat ers nicht so), kann sehr gut klettern (und bestimmt auch buddeln). Er ist schwach Magiebegabt und verteilt im Kampf starke, rasche Schläge und zeichnet sich durch einen wendigen Kampfstil aus!


Und nun wählt bitte noch den Beruf für unseren neuen Helden! :D

Schmied
Hohe körperliche Stärke
Kann Waffen und Rüstungen schmieden
Erträgt viel

Söldner
Flexibel
Gute Balance (schnell und stark)
Hat alle Möglichkeiten offen

Schatzsucher
Viele Erfahrungen
Kann schnell denken
Kann Schlösser knacken und Ähnliches

Arbeitslos
Hatte kein Erfolg mit irgendwas
Schlägt sich durch
Hohe soziale Kompetenz

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12

Samstag, 31. Mai 2014, 14:51

Hier waren auch Posts dazwischen:

Zitat

Habt ihr alle keine Lust mehr? :D


Zitat

Das tut mir leid, wenn das die Motivation raubt ._.
Man sagt ja immer "Gut Ding will Weile haben"- aber mit solchen Phrasen winde ich mich sonst nicht raus XD°
Ich versuche, in Zukunft nicht mehr als die Woche zu warten. Ich möchte allerdings gerne möglichst vielen die Chance geben, mitzumachen.

Jetzt wirds losgehen :D
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13

Samstag, 31. Mai 2014, 14:54

04. Taverne

Insgesamt 1 Stimme

100%

Kartenspiel (1)

0%

Bett

0%

Sitzen

0%

Pöbeln

0%

Prostituierte

Die Wahl ist getroffen.
Drei Stimmen für den Schatzsucher und jeweils eine für Schmied und Arbeitslos. Niemand will, dass der Echsenmensch Söldner wird.

Starten wir.

Du bist seit nunmehr zwei Monaten im Geschäft. Also noch ein Frischling. Bisher konntest du noch keinen Schatz heben und reist nur ziellos im Land umher. Deine Vorräte gehen zur neige und dein Geldbeutel beherbergt auch fast nur noch Luft. Deine Eltern haben dich sowieso nicht gehen lassen wollen. Gehst du jetzt zu ihnen zurück, heißt es nur wieder "Wir habens dir ja gesagt!"\nGestern hast du in der Taverne "Zum roten Hund" übernachtet- hier ist es warm, stickig und voll- und den Tag hast du damit verbracht, dir die Stadt "Even" anzusehen, die ebenso warm, stickig und voll ist.
Nach einem frustrierenden Tag voller unverrichteter Dinge sitzt du nun im Gaststättenbereich der Taverne, einsam an einem Tisch in der Ecke. Dein Schwanz peitscht leicht mürrisch auf und ab, deine Stimmung ist grießgrämig. Die karge Mahlzeit, bestehend aus etwas Maisbrei mit laschem Gemüse hast du zwar verschlungen, aber nicht genossen. Dein warmes Bier ist fast alle.


Möchtest du...

  • ...dein Bier austrinken und ins Bett gehen?
  • ...noch etwas sitzen bleiben?
  • ...jemanden anpöbeln, um deinen Frust rauszulassen?
  • ...dich einem Kartenspiel anschließen?
  • ...die offensichtliche Prostituierte anbaggern, die am Thresen steht?

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Samstag, 31. Mai 2014, 14:57

05. Beschuldigung

Insgesamt 1 Stimme

100%

Sachlich (1)

0%

Aufbrausend

0%

Hochnäßig

0%

Provokant

0%

Aggressiv

0%

Passiv

Plötzliches Gegröle neben dir lässt dich aufsehen.
Dort sitzen vier Männer- ein Dunkelelf, ein Greifenmensch, ein einäugiger Söldner und ein menschlicher Magier- an einem Tisch und spielen Poker.
''Das sieht interessant aus.'', denkst du dir, lässt dein ungenießbares Bier stehen und gesellst dich mit einem knappen Nicken- welches ebenso kurz angebunden, aber zustimmend erwidert wird- hinzu.
Die Karten werden ausgeteilt, die Einsätze gemacht, die Runden laufen ganz gut für dich. Du hast gerade echt Glück.
Du entspannst dich langsam, siehst wie dein vormals fast leerer Geldbeutel sich langsam füllt und überlegst schon aufzuhören- da knallt der Einäugige plötzlich die Faust auf den Tisch. "Du bescheißt doch!", beschuldigt er dich. Alle Augenpaare ruhen auf dir.


Du antwortest...
  • "Was?! Spinnst du?! Was soll der Scheiß?" (Aufbrausend)
  • "Du beschuldigst mich ungerechtfertigt, du Unhold!?" (Hochnäßig)
  • "Und wenn, häh? Beweiß es!" (Provokant)
  • "Gehen wir vor die Tür und klären das wie Männer!" (Aggressiv)
  • "Das ist nicht wahr, ich hatte nur Glück." (Sachlich)
  • ...gar nichts und gehst einfach weg. (Passiv)

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Lucy Fox

Zee Captain

Motto: 'That is not dead which can eternal lie.' - 'And with strange aeons even death may die.'

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15

Samstag, 31. Mai 2014, 15:01

Ich hab keine Zugriffsrechte auf die Umfrage :/
Edit
Lo, jetzt hats doch gezählt o_O
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  • Jokes

    Spoiler: C vs. C++

    In C, you merely shoot yourself in the foot.

    In C++, you accidentally create a dozen instances of yourself and shoot them all in the foot. Providing emergency medical care is impossible, because you can't tell which are bitwise copies and which are just pointing at others and saying, "That's me, over there."
    zum Lesen den Text mit der Maus markieren

Josey

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16

Samstag, 31. Mai 2014, 15:02

Warte doch mal ab XD
Wir sind noch nicht am Ende >XD
Erst bei der letzten Umfrage zählen deine Stimmen :P

Ich poste gerade erst die alten Sachen rein, damit alles wieder auf einem Haufen ist :3
Außerdem verteile ich jeweils die Stimmen in den Umfragen, wie sie damals zumindest gewonnen haben :3
Damit man das schön nachvollziehen kann :D
  • Joseys Wuselei

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    • Endless Ending
      :rmxp: Endless Ending
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      :rmxp: Scripted Desaster
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      :rmxp: Pokemon EV
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      Ist nur ein Pokemonspiel mit üblicher Story und nicht so üblicher Story.
      Ist inzwischen alles schonmal dagewesen. XD
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      :rmxp: Harvest Moon - Lost Island
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      Ist momentan mein Hauptprojekt, weil bei EE die Scripts einfach fehlen :<
      Das Spiel ist ein Harvest Moon Abklatsch. XD
      Felder funktionieren, Tiere auch, Grafiken sehen schon gut aus, Maps sind fast fertig. Man kann in die Miene, man kann einkaufen. Auf dem Papier ist alles schon durchgeplant, einiges muss noch umgesetzt werden.
  • Joseys Fortschritt

    • Endless Ending
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      :ruby: Zeichnungen: 05%
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      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      ...ist nicht viel, huh? ^^°
    • Scripted Desaster
      :hourglass: Story: 10%
      :foaf: Charas: 60%
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      :ruby: Zeichnungen: 01%
      :color: Grafiken: 60%
      :clipboard: Scripte: 70%
      :music-beam-16: Musik: 00%
      Gut Ding...
    • Pokemon EV
      :hourglass: Story: 60%
      :foaf: Charas: 10%
      :leaf: Maps: 00%
      :ruby: Zeichnungen: 00%
      :color: Grafiken: 80%
      :clipboard: Scripte: 90%
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      Nicht ernstnehmen XD Das mache ich nur, wenn woanders nix mehr geht...
    • Lost Island
      :hourglass: Story: 100%
      :foaf: Charas: 10%
      :leaf: Maps: 90%
      :ruby: Zeichnungen: 00%
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      :clipboard: Scripte: 90%
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      Das macht richtig Spaß XD
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17

Samstag, 31. Mai 2014, 15:09

06. Angriff

Insgesamt 1 Stimme

100%

Geplant kämpfen (1)

0%

Totstellen

0%

Panisch weglaufen

0%

Wütend kämpfen

0%

Geordnet weglaufen

0%

Gelassen ausweichen

Souverän bleibst du sitzen und siehst den fast zwei Meter großen, düsteren Kerl ruhig in sein eines, blutunterlaufenes Auge. "Das ist nicht wahr, ich hatte nur Glück.", antwortest du in sachlichem Ton und legst deine Karten verdeckt auf den Tisch. Der Typ spuckt wütend auf den Boden, deine ruhige Art scheint ihn nur noch rasender zu machen.
"Schwachsinn!", zischt er und greift fahrig nach deinen Karten. Er starrt sie einige Sekunden lang an, der Alkohol in seinem Blutkreislauf scheint seine betäubende und enthemmende Wirkung zunehmend zu entfalten. Weiterhin entspannt siehst du ihm dabei zu.
Dann scheint dem Söldner eine Idee zu kommen. Er schaut unter den Tisch.
Als er sich wieder aufrichtet, hält er tatsächlich drei weitere Karten in der vormals freien Hand. "Ich habs doch gewusst. Du mießer Betrüger!", brüllt er und stößt dich mit einem Ruck vom Stuhl- du fällst hintenüber.


Du...
  • ...bleibst regungslos liegen und stellst dich tot. (Totstellen)
  • ...rappelst dich panisch auf und versuchst Hals über Kopf zu entkommen. (Panisch weglaufen)
  • ...stehst wütend auf und stellst dich mutig zum Kampf. (Wütend kämpfen)
  • ...wartest bis er näherkommt und holst ihn mit deinem Schweif von den Füßen- DANN läufst du geordnet davon. (Geordnet weglaufen)
  • ...wartest bis er näherkommt und holst ihn mit deinem Schweif von den Füßen- DANN greifst du den am Boden Liegenden an. (Geplant kämpfen)
  • ...stehst auf, klopfst dir den Staub von der Kleidung und antwortest: "Wie lächerlich.", dann weichst du dem nächsten Schlag gekonnt aus. (Gelassen ausweichen)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Josey« (10. Juni 2014, 13:13)


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18

Samstag, 31. Mai 2014, 15:12

Postings dazwischen:


Zitat

Das Interessante an der Sache ist, dass die Situation bei den meisten anderen Antworten NICHT eskaliert wäre ;D


Zitat

Nein :)
Wenn er geschummelt hätte, hätte ich euch vorher gefragt XD
Er war ja nur zufällig da, dementsprechend konnte er sich gar nicht vorbereiten.
Die Karten könnten zufällig unter den Tisch gelangt sein. Oder jemand anderes hat geschummelt... *geheimnisvolltu*


Zitat

Ich seh schon, wir werden ein eher kuhler Held ;D
Bisher sind die meisten Antworten in dieser und der letzten Umfrage eher lässig und durchdacht. Kein Chaot :P
Ich werde dennoch weiterhin chaotische Möglichkeiten bieten :3
Danke für die rege Teilnahme :D


Zitat

Ich mag Chaoten :O
Aber ich darf nicht mitmachen XD
Unser Held wird eben ganz besonders... Besonders. *roll*

Hey, am Samstag gibts den nächsten Teil der Geschichte- und im Moment müsste ich zwischen 3 Auswahlen auswürfeln ;D
Vielleicht will noch wer das Ruder rumreißen? :D


Zitat

Fein, so ein reges Interesse :D\nIch kümmere mich direkt morgen darum, heute wird das nix mehr XD
  • Joseys Wuselei

    • Meine Story - Pausiert
      Lust auf Abenteuer?
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      Und mit was Spannendem? Zum Spielen? Ohne Schokolade?
      "Eines, das mit dem leistungsstärksten Grafikchip der Welt läuft? Deiner Vorstellungskraft?"
      Hier die Antwort:
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      Hier könnt ihr euren Lieblingschar wählen ;D
      Und hier findet ihr das Minigame, das ab und an den Würfel ersetzt.
    • Meine Arbeiten
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      In unregelmäßigen Abständen fasse ich alles Neue, was so im Studio passiert ist, zusammen. -Pausiert-
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      :rmxp: Harvest Moon - Lost Island
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      Ist momentan mein Hauptprojekt, weil bei EE die Scripts einfach fehlen :<
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      Nicht ernstnehmen XD Das mache ich nur, wenn woanders nix mehr geht...
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19

Samstag, 31. Mai 2014, 15:19

07. Rückschlag

Insgesamt 1 Stimme

100%

Küssen (1)

0%

Gehen

0%

Frieden schließen

0%

Zuschlagen

0%

Dastehen

0%

Mutter Beleidigen

Einen Moment lang fühlst du dich schummrig, durch das Einrollen deines Körpers konntest du aber verhindern, auf den Kopf zu fallen.
Während der Söldner bedrohlich näher kommt, kannst du seine schweren Schritte regelrecht unter dir spüren. Anfeuerungsrufe erfüllen die Kneipe, Wetten werden bereits angenommen und die meisten haben sicher nicht auf dich gesetzt.
Inzwischen bist du wieder klar, dennoch entscheidest du dich dafür, liegen zu bleiben.
Du wartest bis er näherkommt. Dass du liegen bleibst scheint ihn sogar etwas zu irritieren, weswegen er kurz innehält und versucht mit seinem alkoholgedämpften Gehirn nachzudenken. Diesen Moment nutzt du aus und fegst ihn mit einem kräftigen Schlag deines Schweifes, seitlich gegen die Knie, von den Füßen. Seine Masse von gut 130kg trifft mit einem dumpfen Geräusch den Boden, welcher sogar leicht erzittert.
Dem Söldner entfleucht ein "Ummpf!", dann bleibt dieser liegen- denn er konnte sich nicht so elegant einrollen, wie du und hat einige Kilo mehr auf den Rippen.
Du nutzt deinen Schwung, mit dem du ihn eben umgeworfen hast und schwingst dich auf die Beine. Ohne zu zögern setzt du nach, rammst ihm dein Knie in den Magen, holst aus und schlägst ihm mit beiden Fäusten noch viermal so fest du kannst ins Gesicht. Du hörst nur auf, weil deine Knöchel wehtun, als hätte der Typ ein Kinn aus Stahl.
Du springst auf und bringst einen gebührenden Abstand zwischen euch beide.
Eine Sekunde lang tritt eine geschockte Stille ein.
Einige wenige jubeln, viele fluchen und schimpfen- sie haben verloren.
Ein dunkles Lachen ertönt. Es ist der Söldner, der sich bereits wieder aufrichtet. Er scheint amüsiert. "Du hast ja ''n bisschen was drauf!", dröhnt er offenbar erheitert, rafft sich auf und reicht dir die Hand.


Möchtest du...
  • ...abfällig schnauben und gehen.
  • ...die Hand nehmen und Frieden schließen.
  • ...nochmal zuschlagen.
  • ...irritiert dastehehen und nichts tun.
  • ...ihn küssen.
  • ...seine Mutter beleidigen.



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20

Samstag, 31. Mai 2014, 15:34

Zitat von »Playm«

Hier Bild einfügen :P (ich suchs nachher raus, habs auf dem PC XD)

Bild


Zitat

*rofl* XDDD

Ich geb euch nur die Möglichkeiten, wenn ihr euch so entscheiden solltet, ist das euer (Abhängigkeits-)Problem :P
Vielleicht mögt ihr es ja, geschlagen und beleidigt zu werden? :D


Zitat

So, jetzt könnt ihr alle eure Meinungen ändern, wie ihr wollt XD
In Zukunft lass ich das Häckchen gleich weg ;)
Die Umfragewahl kann nun nach belieben umgeändert werden- bis ich die Umfrage schließe.


Zitat

Als ich "Küssen" als Möglichkeit anbot, hätte ich nicht gedacht, dass tatsächlich jemand das wählen würde XD
*roll*
Jetzt ist es am gewinnen XDD


Zitat

So Leute, morgen gibts einen neuen Teil der Story.
Küssen steht immer noch am ersten Platz. Zweiter Platz bisher Frieden.
WIll sich noch jemand umentscheiden? XD
Noch jemand neues hinzu? ;3

Wollt ihr den einäugigen Söldner liebevoll küssen oder ihm brüderlich die Hand reichen? XD°


Zitat

Also Volgeon. Soll ich dich aufklären? :D\nMänner können keine Babys kriegen.\nAußer durchs Küssen. Da passierts.\n(Ist nur ein Spaß) ;)
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      Ist momentan mein Hauptprojekt, weil bei EE die Scripts einfach fehlen :<
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      Felder funktionieren, Tiere auch, Grafiken sehen schon gut aus, Maps sind fast fertig. Man kann in die Miene, man kann einkaufen. Auf dem Papier ist alles schon durchgeplant, einiges muss noch umgesetzt werden.
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