Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RPG Studio - Make your World real. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Yenzear

Rekrut

  • »Yenzear« ist der Autor dieses Themas

Motto: leben und leben lassen

  • Nachricht senden

1

Samstag, 24. Dezember 2011, 13:34

Der Antagonist - Selbstfindung für moderne Gegenspieler

Nachdem ich in einem anderen Thread knüppelhart am Thema vorbeigeschrammt bin, habe ich den Text hierher
kopiert.

Das Tut befasst sich wie die Überschrift schon vermuten lässt mit der Charakterformung des Antagonisten im allgemeinen.
Kritik, Lob und Feedback sind erwünscht ^^

Zunächsteinmal werden wir den Begriff "Antagonist" mal klären.
Es heißt Antagonist. Nicht Bösewicht.

Motive

Der Antagonist kann auf der selben Seite stehen wie der Held aber einfach andere Mittel bevorzugen.
Hier ein Beispiel:
Es gibt zwei Völker: Menschen unf Elfen.
Der Anta und Protagonist gehören den Menschen an beide wissen dass es Krieg geben wird und
beide wollen die Menschen retten. Der Antagonist zieht es vor, eine Armee aufzustellen und alle Elfen auszurotten
um die Gefahr einfürallemal zu bannen. Der Protagonist, will mit den Elfen frieden schließen.
Die Tatsache, dass der Antagonist nicht daran glaubt, dass man mit Elfen vernünftig reden kann, lässt den
Protagonisten in seinen Augen als fehlgeleitet dastehen und er versucht zunächst, ihn noch zu überzeugen
und vernünftig mit ihm zu reden, denn villeicht sind sie ja auch sowas wie Freunde.
Später gibt er dieses Vorhaben auf und sieht den Protagonisten als Elfensympatisanten sprich als Feind
doch auch in ihrem letzten Kampf am Heiligen Baum der Elfen, der ihnen ihre Magie gibt, wird noch deutlich, dass
beide tiefsten Respekt füreinander empfinden.
Die Gefühle, die der Antagonist beim Protagonisten auslöst müssen also nicht zwingend negativer Natur sein.
Hierdurch wird die Frage gestellt, bringt der Protagonist den Antagonisten doch noch zur Vernunft oder
wird einer der beiden drauf gehen? Werden die Elfen gerettet?
Das währe mal ein Gedanke zu den Motiven des Antagonisten.

Charakter

Wie bereits erwähnt kann der Antagonist durchaus ehrenvolle Züge haben.
Wer sagt eigentlich, dass der Antagonist die Gefahr ist?
Villeicht ist es der Held, dessen Handeln das Unglück heraufbeschwört und der Antagonist versucht das
nur zu verhindern ist doch der Antagonist auch nur der Gegenspieler des Protagonisten
und die Rollen "Gut" und "Böse" nach wie vor noch unbesetzt.
Für ein "Klassisches" FantasyRPG ist diese vorrangehensweise aber eher abstrakt und eignet sich für ein
Spiel mit Dramatischem ausgang. Wenn der Protagonist bis zum Ende nicht merkt, dass seine Mitstreiter ihn nur benutzen
und der vermeintliche Bösewicht eigentlich sein EINZIGER wirklicher
Verbündeter ist, was er jedoch erst herrausfindet, wenn es zu spät ist.


Man kann ruhig etwas experimentieren und der Story auf diese Weise eine völlig neue Richtung geben.
Der Antagonist ist nicht die Schwierigkeit, sondern vielmehr eine einzigartige Gelegenheit
der Story eine eigene Note zu verpassen.

Einen wirklich guten Antagonisten muss man verstehen können. Er muss einer
Logik folgen und darf ruhig auch sympatisch auf den Spieler wirken
denn so bekommt der Spieler das einzig wahre Spielerlebniss mit, mit dem
Antagonisten zu fühlen, seine Hintergründe zu verstehen und
ihn zu mögen, so dass der finale Kampf beider Parteien ein Feuerwerk der Gefühle wird.

Wer wird siegen? Wer wird unterliegen? Kann der Necromant (Antagonist) die
macht erlangen Tote wirklich zurückzubringen um seine
geliebte
Famile oder gar einen klugen Kopf seiner Zeit, der die Welt devinitiv
verbessern könnte und ihr den langersehnten Frieden zu schenken vermag beleben können
oder
wird der gottesfürchtige und ambitionierte Held, der nur böses
im Vorhaben des Necromanten sieht seinen Plan vereiteln und das
Gleichgewicht wiederherstellen
dessen Verlusst die Welt unweigerlich
in den Abgrund treiben könnte (zumindest so hat man ihm das im Orden ja
beigebracht, gäh? xD)
Die Möglichkeiten sind quasi endlos und wollen nur genutzt werden.
Wenn es eine Schwierigkeit gibt, dann die, dass man sich entscheiden muss, welchen weg man wie gehen will.

Mehr fällt mir auch gerade nicht ein und ich hoffe, das ist mehr eine Hilfe, als dass es Verwirrung stifftet ^^"
Ich stehe zu meiner Meinung, akzeptiere aber auch die Meinung anderer.
Du auch?

2

Montag, 27. Februar 2012, 20:15

Super! Klasse erklährt! Gibt bestimmt Vielen, die das lesen, neue Denkreize!
Um erlich zusein sind diese komplexe Charakterkonstellationen meinem
Geschmack nach das Interessante einer Geschichte.

Zitat von »Yenzear«

Einen wirklich guten Antagonisten muss man verstehen können. Er muss einer
Logik folgen und darf ruhig auch sympatisch auf den Spieler wirken
denn so bekommt der Spieler das einzig wahre Spielerlebniss mit, mit dem
Antagonisten zu fühlen, seine Hintergründe zu verstehen und
ihn zu mögen, so dass der finale Kampf beider Parteien ein Feuerwerk der Gefühle wird.


,find ich, ist der beste Part deines Tuts. Je stärker man von der Geschichte mitgerissen
wird, desto eher bleibt sie im Gedächnis und lobt man diese.
Ich fand es erstmal etwas schwer deinen Beispielen zu folgen, weil diese etwas
von deiner allgemeineren Art den Antagoniste zu erklähren abschweifte. xD
Aber gut gewählte Beispiele.

Was meiner Meinung nach fehlt, ist der Context von Antagonist und den Akten
aus denen Geschichten bestehen. Antagonisten sollten immer in jedem Akt
aus einer neuen Perspektive betrachtet werden.Hast du zwar erwähnt aber nicht
wirklich gennant.

Gutes Tut und super Denkanreger.
MfG
CloudMX

Ähnliche Themen

Verwendete Tags

Antagonist, Gegenspieler, Story

Social Bookmarks