Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RPG Studio - Make your World real. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sajenn

Ankömmling

  • »Sajenn« ist der Autor dieses Themas

Motto: Evil spelled backwards is "live", and we all want to live, don't we?

  • Nachricht senden

1

Freitag, 11. Januar 2008, 15:24

Sajis Weg zu einer atmosphärischen Handlung (Teil II)

Achtung:
Dieses Tutorial beruft sich auf ein Essay auf rpg-xp.net
Der Linkt führt somit von dieser Homepage fort.


Willkommen zum zweiten Teil von Sajis neuen Tutorial in dem sie euch ihren persönlichen Weg zu einer atmosphärischen, logischen und vor allem tiefgründigen Handlung eurer Games vorstellen möchte. ^^
Auch dieses Tutorial ist, wie mein Charaktererstellungs-Tut in verschiedene Abschnitte unterteilt:

Bereits in Teil 1 bearbeitet:
Vorwort
- Zu diesem Tutorial
- Game-Drehbuchautoren?!

1. Die Grundidee
- Von der Idee zum Konzept
- Vom Konzept zum Plot
- Vom Plot zur Arbeit

2. Grundlegende Dinge
- Die Welt
- "Worldbuilingquestions"?
- Die Charaktere
- Protagonisten
- Antagonisten
- Die Kultur

3. Fortführende Inhalte und Spieltiefe
- Die Geschichte
- Religionen
- Minderheiten
- Grausamkeiten
- Hierarchien
- Mentalität
- Die "Anstoß und Folge"-Regel

Nachwort
- Ein Wort in eigener Sache
- Nützliche Links



Dies ist Teil 2 des Tutorials, in dem wir und mit den grundlegenden Dingen einer Konzeption der Welt unserer Handlung kümmern.
Im ersten Teil haben wir bereits die Grundzüge der erzählerischen Kunst (Suspense und Tension) und die grobe Rahmenhandung (Plot), zusätzlich haben wir uns einige theoretische Überlegungen über die Konzeption von Spielen gemacht.

2. Grundlegende Dinge


- Die Welt

Ihr habt euch also bereits überlegt, dass eure Handlung nicht in der unsrigen Welt stattfinden soll, sondern in einer fremden Welt, die euren Gedanken entspringt.
Vielleicht habt ihr schon einige Ideen, wie diese Welt aussehen soll – Mittelalterlich, Fortschrittlich, Ursprünglich. Vielleicht spuken in eurem Kopf auch schon Ideen für die Gliederung der Welt herum. Gibt es Götter? Gibt es mehrere Kontinente? Wo spielt die Handlung?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an die Erstellung einer Welt heran zu gehen. Oftmals basiert diese Welt jedoch auf bestimmten Ideen, die wir bei der Konzeption der Handlung erhalten.
Wenn es zum Beispiel um den Krieg gegen eine Gottheit geht, steht schon einmal fest, dass es Götter gibt. Hierzu könnte man sich überlegen, wie diese sich zeigen und auf die Welt wirken. Wer sie anbeten, wer sie hasst, ob es, ähnlich der katholischen Kirche, eine übermacht an religiösen Gläubigen gibt.
Aus diesen Überlegungen kristallisiert sich dann langsam die Aufteilung der Welt. Deren Herachien und vielleicht auch weiterführende Handlungsstränge.

In diesem Tutorial werde ich euch jedoch einen anderen Weg weisen:
Wir werden eine Welt unabhängig von der Handlung erstellen und dann nur einige Veränderungen an der Zusammenarbeit der beiden Konzepte vornehmen.

Zwar nehmen wir aus der Rahmenhandlung einige Fakten heraus, die unbedingt berücksichtigt werden müssen, aber bei der Erstellung der Welt bleiben weitere Details außen vor.
Hier nehmen wir das Beispiel des berühmten RPG’s, dass ich im ersten Teil angesprochen hatte:
Spoiler
Ihr wisst also nun, dass eure Handlung nicht in unserer Welt stattfinden soll, dass eurer Protagonist ein Mann ist und er eine Mission hat.
Nun könntet ihr beginnen, grobe Ideen für die Handlung aufzuschreiben, bestimmte Punkte, die ihr unbedingt geschehen lassen wollt. Vielleicht noch etwas fürs Herz?
Also stellen wir unserem Helden ein junges Mädchen gegenüber, die ihm bei seiner Mission hilft. Sie ist besonders stark und besitzt den Schlüssel zur Lösung des Monster-Problems. Sie ist eher kindlich und etwas naiv und der heldenhafte Held möchte sie beschützen, geht in seiner Rolle so sehr auf, dass die beiden sich besonders nahe kommen.
Vergessen wir nicht den bösen Antagonisten - das Monster, dass eine geheime Beziehung zu dem Helden aufweist, die der Junge schmerzlich erkennen muss.
Dann stellen wir diesem Paar und ihrer Mission noch einige bunte Charaktere hinzu: Einen schweigsamen Kämpfer mit schlimmen Erinnerungen, eine kühle, aber wunderschöne Magierin, die mit Rat und Tat immer an der Seite des Helden steht, ein junges Mädchen, das einer anderen Rasse angehört und natürlich noch der Kumpel des Helden, der immer fröhlich und gut gelaunt ist.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Aus diesem Text ziehen wir folgende Fakten:
Ein Monster tyrannisiert die Welt.
Es gibt mindestens 2 Rassen.

Nicht viel, aber trotzdem sind das unverzichtbare Indizien für unsere Konzeption.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass wir in diesem Tutorial allein meinen Erfahrungen nacheifern und diese Art der Weltkonzeption nicht die beste oder effektivste ist – Jeder wird seinen eigenen Weg kennen.
Solltet ihr daher Probleme und Fragen zur Konzeption haben, könnt ihr mich im Zweifelsfall jederzeit über PN erreichen.

Wir beginnen damit, uns zu überlegen, wie die Welt geographisch aufgebaut ist.
Wie viele Kontinente oder Landesabschnitte haben wir?
Wo spielt der grossteil der Handlung?
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Landkarte zu entwerfen:
Entweder, ihr zeichnet nach Gutdünken ein Schnitzel auf ein weißes Stück Papier und benannt es danach als eurer Land/euren Kontinent
ODER
Ihr überlegt euch zuerst, welche Strecken in der Handlung abgeklappert werden müssen/sollten. Städte, die besucht werden und wie weit sie voneinander entfernt liegen. Wo ihr auf die fremde Rasse trefft und wo ihr Dungeons einbauen möchtet.
Stützend auf diese Daten beginnt ihr, eine schon durchdachte Karte zu entwerfen.

Beachtet die Lage des Äquators, die Lage der Kontinente auf der Weltkarte, Lagen der Tundra, etc. Flüsse entspringen oftmals in Gebirgen und fließen zum Meer.
Solltet ihr von diesem irdischen Umwelten abweichen, überlegt euch einen Grund. Es ist praktisch, wenn ihr in Erdkunde ein wenig aufgepasst habt und dahingehend logische Geographien aufbaut – Allerdings ist dies kein muss. Wenigen wird es auffallen, dass die Wüste an der falschen Stelle liegt, macht euch also nicht allzu viele Sorgen darum.

Sobald ihr die Karte erstellt habt, könnt ihr Städte, Dörfer, Provinzen und ähnlichen einstreuen. Beachtet die Dinge, die eine Stadt in eurem Setting zum Leben benötigt:
Eine mittelalterliche Stadt gibt es kein fließendes Wasser, also sollte eine natürliche Wasserquelle nicht allzu weit entfernt sein – Oder eine Oase, ein Brunnen, etc.
Eine futuristische Stadt kann theoretisch, je nach Stand der von euch erdachten Technik, an jeder Stelle anliegen – auch auf dem Wasser. (Bohrinseln)
Doch wird vor allem in einer futuristischen Welt viel Handel getrieben, daher sollte es genug Möglichkeiten geben, die Waren zu transportieren.


Versucht, den Ländereien und Landschaften Namen zu geben. „Ebenen von …“, „Berge von …“, „…-Gebirge“ und ähnliches. Dies gibt das Gefühls, als hätten die Menschen, die dieses Land bewohnen, tatsächlich schon einmal ihre Städten verlassen und den verschiedenen Landschaften Namen gegeben. Im Zweifelsfall beschränkt euch auf wirklich markante Gegenden: Wüsten, große Flüsse, große Gebirge.

Vielleicht benutzt ihr auch altertümliche Namen für Landschaften, die mit deren heutigen Aussehen nicht mehr viel gemein haben. Vielleicht stand einst eine Stadt mit dem Namen Laranez in den „Ebenen von Laranez“, aber heute ist diese Stadt eine Legende. Gebt eurer Welt eine Geschichte – Und sei es zunächst nur durch solche subtilen Hinweise.

Solltet ihr nicht wissen, wie ihr eine Landschaft am besten Betiteln könntet, dann sehr euch auf unserer Welt um:
Es gibt sowohl die „Alpen“ als auch die „Rocky Mountain“ – Vielleicht kommt es auf die benutze Sprache an, ob ein bezeichnendes Wort (wie „Fluss, See, Ebene, Berge, Gebirge“) vorkommt.

Verschiedene Sprachen?
Oh ja!
Die Rassen.
Habt ihr euch Gedanken darüber gemacht, wie eure Rasse entstand? Mussten sie sich an bestimmte Gegebenheiten anpassen, sind sie Nachfolger einer Rasse, die das früher musste Stammen sie vom Menschen ab – Und sehen daher noch so aus? Sind sie vielleicht die Vorfahren der Menschen, die langsam aussterben?
Es gibt unzählige Möglichkeiten – Wenn ihr Mythologie und Religion besonders ernst nehmt und dies eine große Rolle in euerer Welt spielt, wäre es auch möglich, dass die Götter diese Rasse nach ihrem Abbild schufen – oder was auch immer der Grund sein könnte.

Wo leben diese Rassen und warum?
Sind sie nur eine Rasse oder ein Volk, das zu einem Land gehört? Führen sie Handel, Bündnisse oder ähnliches mit anderen Rassen/Völkern – Leben sie auch in anderen Gebieten als ihrer Heimat?
(Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch!)
Wie viele ihrer Rasse gibt es … etc
Siehe „Woldbuildungquestions“?

Überlegt euch Fortbewegungsmittel und die Sicherheit der Menschen/anderen Wesen in eurer Welt.
Die Konzeption einer Welt ist nicht damit getan, eine Landkarte zu zeichnen. Es gibt unzählige Fragen, die man sich stellen kann, um eine Welt aufzubauen.

- „Worldbuildingquestions“?

In der amerikanischen Autorenszene hat sich in den letzten Jahren der Ruf nach komplexeren Fantasywelten laut gemacht. Im Zuge dessen kamen viele erfahrene Autoren mit sogenannte „Worldbuilding questions“ auf ihren Blogs daher – Eine Sammlung von Fragen, die für das Erdenken einer Fantasywelt ihrer Meinung nach von Bedeutung sind.

Es gibt unzählige Variationen dieser Fragebögen, die manchmal locker die 100 Seiten-Marke übertreffen. Ich selber habe einmal einen Bogen von 120 Fragen zu den Themen Kultur, Handel, Rassen, Geschichte und Geographie beantwortet – Und war davon beeindruckt, wie viel ich dadurch lernte. Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich eine logische Welt aufbauen möchte, einmal einen Blick auf einen solchen Bogen zu werfen.

Im dritten Teil dieses Tutorials werde ich in den Links einige Seiten dieser Art nennen, die ich für sehr gut durchdacht halte.

In diesem Teil jedoch werde ich einige Fragen auflisten, die mir für das Grundgerüst einer Welt am wichtigsten erscheinen:


Spoiler

  1. Wie ist die Welt geographisch aufgebaut? Ist es eine „alternative Erde“?
  2. Wie lange leben die Menschen bereits in dieser Welt? Haben sie sich entwickelt oder sind sie eingereist?
  3. Woher kommt die Magie? (Götter, „Mana“, persönliche Willenskraft?)
  4. Wie sieht es mit Phsyik und Chemie aus? Mit dem Wetter? Z.B. Wenn es mehr Monde gibt – wie wirkt sich das aus?
  5. Wie viel Land gibt es und wie viel davon ist bewohnbar?
  6. Wie sieht es mit Rohstoffen aus?
  7. Gibt es Städte mit der Spezialisierung auf Rohstoffe?
  8. Gibt es geschichtliche Aufzeichnungen?
  9. Wie weit sind geschichtliche Fakten verbreitet?
  10. Welche Konflikte gab es in der Vergangenheit?
  11. Was kann Magie tun, was nicht?
  12. Wie erlernen Magier Magie?
  13. Gibt es verschiedene Arten der Magie?
  14. Sind Magier organisiert? Wie?
  15. Wie lange braucht es, um Magie zu beherrschen?
  16. Wie arbeiten Magie und Technologie miteinander?
  17. Welche Erfindungen gibt es aufgrund von Magie?
  18. Können magische Gegenstände/Items massenhaft produziert und verteilt werden?
  19. Welches Ansehen genießen Magier?
  20. Wie verdeinen die meisten Leute ihr Geld?
  21. Wie viele Schichten der Gesellschaft gibt es?
  22. Wie weit sind Waffen verbreitet – wer darf sie wieso tragen?
  23. Gibt es ein Schulsystem?
  24. Gibt es bestimmte Gestiken für Respekt, Entschuldigen, etc?
  25. Wie viele Sprachen gibt es?
  26. Wie verbreitet sind sie?
  27. Gibt es eine Handelssprache? (Ähnlich unserem Englisch)
  28. Haben Magier eine bestimmte Sprache für Magie?
  29. Was ist das meistgewünschte Gut der Menschen – Gold, Drogen, Kinder – Was bringt ansehen und status?
  30. Wie sieht es mit dem Verhaältnis zu Homosexualität aus – Pädophillie, Polygamie?
  31. Gibt es Gruppen von Menschen, die keine Rechte besitzen – besondere Rechte besitzen? Warum?
  32. Was ist das ideale Leben der Menschen? Was erträumen sie sich?
  33. Gibt es verschiedene Religionen?
  34. Wie stehen sie zu Magie?
  35. Wie viel Macht und Einfluss haben sie?
  36. Sind die Menschen der Magie, der Regierung oder den Religionen gegenüber verpflichtet?
  37. Wie ist das Verhältnis von Regierung und Religion?
  38. Gibt es wissenschaftliche oder magische Untersuchungen –Universitäten, Gelehrte?

Dies ist nur ein grober Umriss – Bedenkt, dass ihr euch bei solchen detaillierten Ausarbeitungen auf das Handlungsrelevante begrenzen solltet, um nicht zu viele Details verarbeiten zu müssen.

- Die Charaktere
- Protagonisten

Der Protagonist ist der Charakter in eurem Spiel, der am schwierigsten zu handhaben ist. Er ist derjenige, dessen Weg ihr folgt und der euch über Gefühle und Eindrücke die Welt erklärt. Seine Handlungen müssen logisch und nachvollziehbar sein – Denn eines müsst ihr bedenken: Eurer Held ist gleichzeitig der Spieler.
Sofern ihr nicht verschiedene Protoganisten habt, die spielbar sind (!), ist der Held derjenige, mit dem sich der Spieler am ehesten identifizieren will. Gebt ihr jedoch mehrere spielbare Charakter aus, so habt ihr die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Charakter einzufangen, um irgendwo den Nerv des Spielers zu treffen.
Hierzu möchte ich nicht mehr so viel sagen – Squalls Essay wird euch viele wichtige Informationen zur Gestaltung des Helden geben und mein Charaktererstellungs-Tutorial wird euch zeigen, wie ihr euren Helden konzipiert.

- Antagonisten

Der Antagonist ist ein Mensch/ein Monster/ein Gott/ ein Was-weiß-ich.
Er arbeitet gegen das, was der protoganist zu verhindern versucht, er ist der direkt Gegenspieler – oder eine surreale Figur, die die Welt beherrschen möchte und dem Spieler nur als böser Schatten folgt.
Auch hierzu gibt es kaum etwas zu sagen. Squalls Essay wird euch viele wichtige Informationen zur Gestaltung des „Bösen“ geben und mein Charaktererstellungs-Tutorial wird euch zeigen, wie ihr euren Antoganisten konzipiert.


- Die Kultur

Kultur, meine Lieben!

Kultur ist für eine Welt unabdingbar. Kultur ist all das, was Kunst, Schaffen, Handwerk und Religion umfasst. Kultur ist das Wesen einer Menschengruppe, die zusammen lebt. Kultur ist so facettenreich wie ein Diamant und schwer fassbar.
Hierzu kann ich euch nur Worldbuildingquetions empfehlen. Kultur kann unwahrscheinlich unterschiedlich interpretiert werden. Dies, was ich euch hier zu bedenken gebe, kann niemals alle Aspekte der Kultur abdecken – Und sollte es auch gar nicht.

Völker und Gemeinschaften haben eine Kultur. Diese kann auf Geschichte, Kunst, Religionen und ähnlichen Dingen fußen und kann oftmals durch dadurch entwickelt werden.

Hierzu Wikipedia:
Spoiler

Zitat

Kultur (lat. cultura, Pflege des Körpers, primär aber des Geistes; später im Kontext mit dem Landbau: aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, ursprünglich etwa: emsig beschäftigt sein) bezeichnet nach der Definition von Tylor den Komplex von Kenntnissen, Glaubensvorstellungen, Kunst, Moralauffassung, Recht, Bräuchen und allen anderen Fähigkeiten und Sitten, die der Mensch als Mitglied einer Gesellschaft erworben hat ("that complex whole which includes knowledge, belief, art, law, morals, custom, and any other capabilities and habits acquired by man as a member of society").
zum Lesen den Text mit der Maus markieren

Zitat



Doch Kultur wirkt auch auf die Regierung und auf die Regelsetzungen aus – Nicht in jeder Kultur wird Homosexualität erlaut und in manchen gibt ein Gesetz dagegen.

Spoiler

Zitat

Die fünf entscheidenden Schritte des Menschen auf dem Weg zum Kulturwesen (Hominisation) sind vielleicht folgende gewesen, wobei sich der Übergang von der natürlichen zur kulturellen Weiterentwicklung nicht scharf trennen lässt und die Reihenfolge nicht chronologisch sein muss.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren

Wiki und ich sind Freunde. =)


Es lässt sich schwer definieren, wie man eine Kultur festhalten und festlegen soll – Daher will ich nicht zu sehr in diese Konzeption eingehen.
Jedoch ist es wichtig, zu verstehen, dass die Kultur das Wesen eines Volkes ist und somit ihren Alltag, ihr Denken und ihre Handlungen beeinflusst. Der Held wird andere Vorstellungen haben als die Diebin einer anderen Rasse – Was Konflikte und interessante Dialoge liefern kann.

Aus diesen kulturellen Klüften der verschiedenen Völker lässt sich auch wunderbar ein großer Konflikt, vielleicht ein Krieg, beschwören, der Einfluss auf das Denken der Menschen nimmt.

Hierzu möchte ich Trudi Canavans „Das Zeitalter der Fünf“ als Beispiel nennen:

Spoiler
In ihrer Welt gibt es 2 große Religionen – Der Zirkel der Weißen und die Pentadrianer.
Sie beide huldigen jeweils 5 Göttern, die den großen Krieg der Götter überlebt haben sollen und sich den Menschen des öftern offen zu erkennen geben. Sie leiten ihre Anhänger und haben auf jeder Seite 5 Vertreter auserkoren:
Bei dem Zirkel sind es die „5 Weißen“ und bei den Pentadrianern sind es die „5 Stimmen der Götter“.
Die Bücher der Autorin sind von dem Konflikt der beiden Religionen geprägt:
Jede Partei glaubt, dass nur ihre Götter real sind und ein Krieg entsteht. Die Pentadrianer verlieren und versuchen daraufhin die Mitglieder des Zirkels davon zu überzeugen, dass sie falschen Göttern huldigen.
Die Götter und ihre Anhänger nehmen großen Einfluss auf ihre Länder:
Jedes Land hat von den Göttern verordnete Regeln und Feiertage, es gibt die unterschiedlichsten Schichten und Gebräuche, die vom jeweils anderen Land immer negativ interpretiert werden können
zum Lesen den Text mit der Maus markieren



Hier sieht man die Unterschiede und ironischen Gleichheiten der beiden Parteien sehr schön. Vorurteile und Unverständnis sind oftmals eine Folge von unterschiedlichen Kulturen und dies kann sowohl zu Verbündungen wie auch zu Konflikten führen.

Mehr zu den einzelheiten der möglichen, kulturellen Entwicklungen im dritten Teil des Tutorials.

Bis dahin
~Byepai
Saji
zum Lesen den Text mit der Maus markieren

Social Bookmarks