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Montag, 31. August 2015, 19:51

Random Kurzgeschichte.

Er sah nach oben. Er nahm wahr wie klein er doch war. Und wie groß seine Probleme.
Er hatte einen Job. Und dieser Job war seine Existenzberechtigung. Solange er sich erinnern kann hatte er bei der gleichen Firma gearbeitet.
Nun stand er wieder davor Material aufzuladen das sich doppelt so schwer gab wie er selbst wog. Und Die Frau seines Herzens? Die hatte sicherlich tausende Verehrer.
Er war noch lange nicht dafür bereit zu ihr zu gehen.
Eine Wolke schwebt durch sein Blickfeld. Er wandte sich jetzt wieder seiner Traglast zu. Mit seiner maßgefertigten Schere konnte er sie entsprechend zum Tragen bereitmachen.

In letzter Zeit kam ihm die Welt ein bisschen weniger friedlich vor mit jedem Stampfen und Donnern was die Erde durchzog.
Seiner Familie könnte großes Unheil bevorstehen dachte er sich. Doch er lenkte sich von diesem Gedanken schnell ab und bewegte sich in Richtung seines Arbeitsplatzes/Zuhauses.
Er gluckste, und dachte wie komisch es wäre das der Satz: "Auf der Arbeit schlafen." Eine gänzlich andere Bedeutung hatte sofern man bedachte das er wohnte wo er arbeitete.

Es war bereits früher Abend als er ankam und sofort merkte er das etwas nicht stimmte. Seine Freunde und Verwandten die, ähnlich wie er, schliefen wo sie ihr Tageswerk verrichteten waren hektisch und es herrschte ein ungutes Gefühl. Er brachte seinen Auftrag zu Ende und rannte hinaus.
Draussen wurde er Zeuge eines unglaublichen Geschehens. Eine riesige blaue Säule mit einem schwarzen Sockel bewegte sich ganz langsam an seinem Zuhause vorbei. Jedesmal wenn der schwarze Sockel die Erde berührte und wieder abhob nur um sich erneut zu senken bebte die Erde. Kurz bevor er sein Zuhause erreichte hielt dieser Mörderische Himmelsstampfer an. Nach der blauen Säule bewegte sich jetzt auch noch eine Art riesiger Wurm aus dem Himmel auf ihn zu. Er machte sich bereit zu sterben. Gegen eine solch himmlische Macht konnte er noch soviel tun, hier würde er den Kürzeren ziehen. Also schloss er die Augen. Er wartete und wartete aber nichts geschah. Also blinzelte er kurz und plötzlich nahm er etwas herrliches wahr. Es roch süßlich. So unglaublich lecker und schmackhaft das alleine der Duft ihn betörte. Das war.. Ja eindeutig und Zweifelsfrei. ZUCKER! Alle Angst vergessend rannte er nun auf diesen Wurm los. Nur noch vom Gedanken an dieses köstliche Weiß gelenkt.
Kurz darauf drehte sich der Wurm plötzlich um 180° und ließ den Zucker wie zuviel Schnee aufeinmal auf den Boden vor ihm Fallen.

Tja dachte er sich. Ist doch ganz okay so ein Leben als Ameise.
Lg Cryztal

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Montag, 5. Oktober 2015, 10:53

Gute Geschicht. Das ist sehr gut und interessant. Super!

Werbelink entfernt, sorry. - Playm

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mixjah« (7. Oktober 2015, 09:13)


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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 02:33

Vielen dank :)
Lg Cryztal

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