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1

Dienstag, 1. Dezember 2009, 13:27

Welt der Magie

Hallo liebe Community :)

ich möchte euch mal meine Idee, welche mir schon seit Ewigkeiten im Kopf rumschwirrt vorstellen.

Das ganze habe ich schon versucht als Buch umzusetzen, von daher ist die Idee schnell beschrieben. Der Titel ist übrigens momentan nur ein "Projekt" Titel und NICHT endgültig (obwohl er gut passen würde...).

Also, fangen wir mal an:

Im großen und ganzen geht es um Folgendes: In einer Welt (Name noch nicht festgelegt) herrschen verschiedene Magie Mächte. Das ganze wird im Gleichgewicht gehalten, da es von jeder Variante 2 Mächte gibt. Auf der "guten" Seite wären das die Feuer und die Erde Mächte, auf der "bösen" Seite die "Wasser" und "Luft" Mächte. Doch um das ganze total auszubalancieren gibt es die zwei neutralen Mächte "Chaos" und "Ordnung".
Alle Mächte besitzen verschiedene Gebiete auf der Welt und genauso werden auch von jeder Macht Schüler ausgebildet um die Lehren der jeweiligen Magie weiter geben zu können.

Ich weiß, dass es viele Spiele/Bücher/etc. mit diesem Thema gibt, aber dennoch finde ich es ganz gut, das so umzusetzen.
Normalerweise wird auch das Element Feuer auf die Böse Seite gestellt, aber ich möchte es halt anders machen. Jetzt kommen wir mal zur eigentlichen Story:

Unser Held (Name noch nicht vergeben) ist Schüler im Turm des Feuers. An dem Tag seines Abschlusses stört ein gesandter des Turms der Erde die Zeremonie und redet auf den Alten Lehrmeister ein. Dieser bricht die Zeremonie ab und bittet unseren Helden an seine Seite. Da unser Held in seinen Augen ein fähiger Schüler ist, soll er als Kundschafter agieren und zu dem Turm der Ordnung reisen.

Worum es genau geht, weiß unser Held zu diesem Zeitpunkt nicht, aber die Wassermacht plant zusammen mit der Luftmacht das Gleichgewicht der Magie zu stören. Schon einen Tag später muss unser unbekannter Held den Turm des Feuers verlassen. Bepackt mit den wichtigsten Sachen für die Reise startet unser Held ein Abenteuer von ungewissem ausmaß für ihn selber. Den das Schicksal des Gleichgewichts liegt in seinen Händen...doch das weiß er noch nicht.

Gut, soweit der Umriss zur Geschichte. Das ganze könnte ich natürlich jetzt noch weiter ausführen, aber das sollte erst einmal einen kleinen Überblick geben.
Was haltet ihr davon?

MfG. sHiZo

2

Dienstag, 1. Dezember 2009, 14:45

huhu sHiZo

Ich fang mal gleich an zu kritisieren:
Wie ich sehe, und wie du schreibst, ist das alles noch nicht ausgereift. Warum stellst du es dann schon vor? Eine Ausreifphase hätte nicht geschadet. Aber kommen wir jetzt zu dem wirklich wichtigien.

Zitat von »sHiZo«

Das ganze wird im Gleichgewicht gehalten, da es von jeder Variante 2 Mächte gibt. Auf der "guten" Seite wären das die Feuer und die Erde Mächte, auf der "bösen" Seite die "Wasser" und "Luft" Mächte. Doch um das ganze total auszubalancieren gibt es die zwei neutralen Mächte "Chaos" und "Ordnung".

Böse... Gut... Standart... Warum sind die Magievarianten Feuer und Erde gut? Warum Wasser und Luft böse? Wo ist der große Unterschied? Was bedeutet für die "Magie"? "Chaos" und "Ordnung" sind neutral? Das sind, meiner Meinung nach, gerade die so genannten "bösen" und "guten" Varianten.
(Es sieht auch etwas komisch aus, dass Feuer und Erde nicht in "" sind, und Erde, Luft, Chaos und Ordung schon. Aber das ist eher ein "Schönheitsfehler")

Zitat von »sHiZo«

Da unser Held in seinen Augen ein fähiger Schüler ist, soll er als Kundschafter agieren und zu dem Turm der Ordnung reisen.

Ein einziger Schüler soll, bei einer so wichtigen Sache, alleine losziehen? Warum darf er nicht in einer Gruppe gehen? Mit Freunden oder anderen guten Schülern?

Zitat von »sHiZo«

Worum es genau geht, weiß unser Held zu diesem Zeitpunkt nicht, aber die Wassermacht plant zusammen mit der Luftmacht das Gleichgewicht der Magie zu stören.

Warum planen die Wassermacht und die Luftmacht das Gleichgewicht der Magie zu stören? Was würde passieren, wenn das Gleichgewicht gestört werden würde?

Fehler kann ich nicht finden. Aber "gut" und "böse" ist abgedroschen... Manche Ideen musst du noch Fortführen und/oder zu Ende denken.
Bark.

lg
Gnap
3

sHiZo

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3

Dienstag, 1. Dezember 2009, 15:02

Hallo Gnap :) Danke für deine Kritik.

Wie gesagt, das ganze ist eigentlich schon komplett ausgereift, allerdings auf Papier bei mir zu Hause (sitze momentan auf der Arbeit). Das ganze hier sollte auch mehr eine Vorschau, eine Art Vorgeschmack sein und auslooten wie das ganze überhaupt ankommt. Klar, die Thematik Gut/Böse ist ziemlich alt, aber dennoch wird sie immer wieder, auch heutzutage, benutzt ;)

Das Interessante an der Story sind halt die zwei "Neutralen" Parteien.

Eines kann ich dir aber sagen: Das der Held alleine los geschickt wird, hat seine Gründe, die ich hier jetzt noch nicht aufgeführt habe.

4

Dienstag, 1. Dezember 2009, 17:27

Mir gehts wie Gnap. Der grobe Umriss ist zu knapp, zu ausgelutscht, zu typisch und das einzig ungewöhnliche, die Aufteilung der Elemente, wird nicht logisch erklärt. Und mit Logik mein ich nicht physikalische Gesetze, sondern Nachvollziehbarkeit. Wie du die Elemente aufteilst, ist im Grunde dabei egal. Wobei uns jedes Spiel, dass sich damit beschäftigt hat, am Ende lehrt, dass die Elemente eigentlich neutral sind und nur gut oder böse genutzt werden.
Chaos und Ordnung dagegen sind ganz klassisch Böse und Gut. Was hat dich dazu bewegt, gerade diese als "neutral" einzustufen?
Was bedeuten in deinem Spiel Gut und Böse. Was macht diese andere Verteilung als üblich aus?
Und das sind keine Fragen, weil dein Text spannend wäre und ich mehr wissen will. Dazu reicht dein Text leider nicht, um richtig zu fesseln oder Spannung aufzubauen. Er hat bislang leider nichts was so richtig "Wow, DAS möcht ich spielen!" auslöst, eher "Mh, wieder sowas.".

^^ Wenn du das ganze sogar als Romanfassung ausgebaut hast, muss du doch nen bisschen spannender schreiben können und viel interessanteres darüber zu erzählen wissen. Vor allem auch über den Charakter, der jetzt nur ein gesichtsloser, uninteressanter Irgendwer ist. Farblos, platt und unbedeutend.

Zitat

Den das Schicksal des Gleichgewichts liegt in seinen Händen...doch das weiß er noch nicht.

Das haut heute keinen mehr vom Hocker. Sowas lesen wir bei jedem RPG. Nur du kannst die Welt retten, nur du kannst das Schicksal beeinflußen, nur du kannst das Böse aufhalten... Damit lässt du kein RPGler Herz höher schlagen.
Da muss was anderes her.
Bild Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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5

Dienstag, 1. Dezember 2009, 17:30

Hm ja stimmt...irgendwie hast du recht. Ich muss zwar sagen, das mich Spiele wie SOM und Lufia zwar immer noch fesseln, aber neue Spiele in dieser Richtung doch recht langweilig sind. Vielleicht war die Idee, das ganze als Buch zu veröffentlichen, doch um einiges besser, als das ganze in ein Spiel um zu bauen ^^

Ich hab zwar einige Ideen, aber die meisten haben mit dem typischen "Gut und Böse" zu tun. Anders geht es eigentlich, meiner Meinung nach, bei einem guten Fantasy MMO nicht. Es gibt IMMER irgendwo einen guten und einen Bösen, manchmal auch einen guten Bösen oder einen bösen Guten ;) Naja, ich schau mal. Danke auf jeden fall für die Kritik, ich werde mal eine anständige Story ausarbeiten, hier könntest du dann zu machen Wolfsmutter.

MfG. sHiZo

6

Dienstag, 1. Dezember 2009, 17:46

^^ Lufia ist und bleib mein Lieblingsspiel schlechthin. Auch SoM und die anderen Klassiker hab ich original auf SNES an meinem Tv angeschlossen und zocke sie von Zeit zu Zeit. Sie haben nie den Reiz verloren.

Gut und Böse haben auch nicht ihren Reiz als Thema verloren, nur gibt sich der Spieler ab 12 damit nicht mehr zufrieden, dass man alles mit einem Sticker auszeichnen und dabei belassen kann. Wenn wir erwachsen werden, lernen wir, dass es Gut und Böse gar nicht in so klaren Formen gibt und gerade die Grautöne werden interessant. Was bewegt das Böse, böse zu sein. Ist der gute Held so gut?

Auch als Romanschreiber musst du deine Leser fesseln können und mehr als nur an der Oberfläche kratzen. Einen Buchklappentext würdest du doch auch spannender verfassen, oder nicht?

Als Spieler wie als Leser möchte man sich in den Protagonisten einfühlen können und das fehlt bei deinem Text völlig. Schreib also vielleicht weniger in der groben Überbilck-Form und mehr aus der Sicht deines Charakters.
Hat man da jetzt einen stolzen Mann, der seine Ehre als vollwertiger Magier erhalten sollte, der entrüstet über die Störung ist und seine Reise eher als Strafe empfindet...
Hat man einen aufgeregten Jungen, der voll Freude über seinen Auftrag vor Stolz übersprudelt.
Wie denkt er über das Gut/Böse, was zeichnet ihn aus... Zeig uns die Welt durch seine Augen. Bring uns das Leben in deiner Welt näher.
Und das gilt wie für den Roman, genauso auch fürs Spielen.

Edit: Ach ja, auf eigenen Wunsch schließe ich erst mal. Schreib mir ne PN, wenn er wieder aufgemacht werden soll.
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