Shabraxxx

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Motto: Mein Luftkissenfahrzeug ist voller Aale.

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1

Montag, 20. August 2007, 18:09

Ist der Mensch ein Monster?

Leute, es ist eigentlich unglaublich.

In den letzten hundert Jahren hat der Mensch die Erde zu Großteilen zerstört. HUNDERT JAHRE!!! Das ist erdgeschichtlich gesehen eine Sekunde. Sind wir wirklich so dumm und sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen? Abgesehen davon, dass das der einzige Ast ist...



Was meint ihr dazu? (Vergesst nicht: Jede Sekunde am PC ist Strom, Strom ist C0² und damit für alles verantwortlich.. ;) )
„Albrecht Dürer, geboren 1471, gestorben 1530.
Der Nürnberger Maler, der ganz Europa faszinierte; mit seinem scharfen Auge, seiner Meisterschaft in Linienführung und Plastizität, sowie seiner Leihwagenfirma.“

2

Montag, 20. August 2007, 19:17

Indem wir hier schreiben, beweisen wir doch, wie du gerade selbst schon angemerkt hast, dass dem so ist.

Wir sägen den eigenen Ast ab, ja.

Lässt sich aber ziemlich einfach erklären: Jedes Wesen strebt nach den bestmöglichen Überlebenschancen. De facto sind die in einer modernen Gesellschaft ziemlich gut (wobei wir eh nicht mehr zurückkönnten, wenn es anders wäre, dafür ist es zu spät).

Du lebst besser mit Strom als ohne. Wenn in 200 Jahren die Erde zerstört ist, betrifft das zwar die Kinder deiner Kindeskinder, aber so weit reicht der Schutzinstinkt der eigenen Art nicht. Es liegt in so weiter Ferne, dass es uninteressant ist. Daher beschäftigt man sich weniger damit, als man vielleicht sollte.

sorata

Champion

Motto: Eines Tages werden auch Schildkröten fliegen, jawohl! Und wenn es nur wie bei Gamera ist! °^°

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3

Montag, 20. August 2007, 19:24

Der Mensch ist ein Mensch...das ist wohl die beste Bezeichnung...^^"

Es ist traurig, aber nicht zu ändern, dass die Natur des Menschen einfach...widersprüchlich ist...Da helfen auch Aufrufe zum Klimaschutz nicht. Bitte. Was ändert es groß am "Klimakollaps", wenn wir aufhören CO² auszustoßen? Geht das Loch in einer Wand einfach weg, wenn wir aufhören eins reinzuschlagen? Nein. Das einzige wäre, zukünftig vernünftiger mit der Erde umzugehen. All die Umweltverschmutzung und Zerstörung der Natur entstand doch nur durch die Unwissenheit der Menschen zu dem Zeitpunkt über die möglichen Risiken. Das wird sich in Zukunft auch nicht ändern.

Wenn es einen Gott gibt, der alles im Universum geplant hat, dann wird er auch für die paradoxe Natur des Menschen eine Erklärung haben.

MfG sorata
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4

Montag, 20. August 2007, 20:01

Ich würde den Menschen nicht als Dumm bezeichnen, sondern eher als jung und naiv. Das einzige wonach wir streben ist es weniger zu Arbeiten um unsere Urinstinkte auszuleben. Dabei ist Geld das Alpha und Omega, was mich zum Klima führt: denn erst seit dem jemand ausgerechnet hat, wieviel Geld uns der Klimawandel kosten würde wird darüber nachgedacht etwas zu tun (irgendeine Sendung auf 3Sat wo ein Wissenschaftler in der bahn gefahren ist und darüber erzählt hat) Das zeigt im Grunde, das die Leute sich nicht für die Natur interessieren, sonder nur um ihr Überleben = Geld.
So gesehen hätten wir auch überleben können ohne den ganzen Schnikschnakaber unsere Inteligenz zwingt uns dazu weiter zu gehen, was wiederum wirklich faszinierend ist ^^

Fazit: Menschen sind egoistisch und deshlab habe ich sie noch nie wirklich gemocht, weshalb ich mich manchmal Schäme das ich selber einer bin -.-
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sorata

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5

Montag, 20. August 2007, 20:51

Unwissenheit ist in meinen Augen ja auch nicht gleich "dumm", sondern halt naiv und unerfahren. Dummerweise geht das "Ausprobieren" der jungen Spezies Mensch ja auf Kosten der Natur...
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6

Montag, 20. August 2007, 23:06

Ach, der Natur an sich ist das egal. Die findet einen Weg, sich anzupassen. Das trifft eher uns selbst ;)

Selbst wenn es das ganze Universum durcheinanderwirft, werden wir es nicht mehr beobachten können.

7

Dienstag, 21. August 2007, 00:14

Der Mensch ist ein Monster? Fraglos. Nicht nur wegen der Umweltverschmutzung.

Wenn ich sehe, wie in dieser Welt umgegangen wird mit Mitmenschen, mit Mittieren, mit der Umwelt, dann schäme ich mich, ein Mensch zu sein. Und ich schäme mich immer mehr, je mehr andere versuchen, das runterzureden. Mit ein grund, warum ich versuche, mich von der normalen menschheit abzugrenzen.

Zum Thema UMweltverschmutzung: Dazu ist ja nun wirklich alles gesagt. Und das die Natur sich anpasst, naja, das Wissen wir ja. Aber wäre es nicht schön, wenn wir in 500 jahren noch Regenwald, Gletscher, Bäume, Gras, eine vielfalt an Säugetieren ... et cetera haben?

Ja, wie schon angesprochen, es ist auch eine Frage des Geldes. Allerdings muss Umwelt- und Klimaschutz nicht zwangsläufig bedeuten, das man mehr zahlt.
Vielleicht kennt ja jemand den Tesla Roadster, ein Strombetriebener Sportwagen, der vor kurzem in kleiner Stückzahl in England verkauft wurde. Jetzt fehlen Elektroautos natürlich die dicken Sounds, die ich von einem Sportwagen erwarte... aber dafür saugt er keine 20 Liter Super auf 100 KM, wenn man flott fährt, und Strom ist billig und ist, selbst wenn er nicht völlig "unverschmutzend" hergestelt wird, immer sauberer als Benzin. Auch fällt natürlich beim Autobau Müll an, aber das trifft auf normale wie Elektroautos zu. Und das Ding hat vor allem Pull! Fahren damit muss richtig Spass machen.

Das ist nur ein beispiel. Ich denke eigentlich, wenn man richtigen Umweltschutz mal konsequent fördern würde und Bürger wie Industrie mal richtig kreativ wären, hätten wir in 15-20 jahren kein anderes Preisniveau wie heute bei zB Autos und könnten sogar sparen. Das hat mittlerweile nichts freakiges mehr, ein Elektroauto zu fahren, wenn es so scharf verpackt ist wie der Tesla Roadster, dann macht man sowas auch Golf-GTI-Fahrern schmackhaft.

Also denke ich, das die Denkträgheit der Menschheit schuld ist, denn es ist im moment teurer, aber das liegt eben an fehlender Nachfrage und dem mangel an wirtschaftlichen Produktionstechniken. Wenn erstmal Nachfrage da ist nach Umweltverträglicher Technik, dann kommt der Rest schon ganz allein. Die Industrie wird sich der nachfrage anpassen, effektive ,schnellere, billigere Produktionsabläufe entwickeln, et cetera... wie man sieht, wäre der Kapitalismus ein Weg aus der Krise. Soviel zum Thema "Geld ist böse." :evil:



Und dann wieder zum Menschen zurück... "Unwissenheit"... "Dummheit"... der Mensch ist nicht dumm und nicht unwissend, er ist Ignorant, Sadistisch und Egoistisch. Jeder von uns mehr oder weniger, ich nehme mich da nicht aus. Was Umweltschützer von anderen unterscheidet, ist, das sie ein Gewissen haben, aber "Verstand" und "Gewissen" werden ja mehr und mehr zur Mangelware.
Wie gesagt, Menschen sind Monster. Verfressene, Bösartige, Tierquälende, Naturvergewaltigende Monster. Naja, aber immerhin hat das Menschsein den Vorteil, das man das realisieren und für sich was dagegen tun kann.

lucien

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8

Dienstag, 21. August 2007, 15:32

Es ist aber die Welt, die Natur an sich, die ein Monster hervorbringt. Das beginnt damit, dass es Tod gibt, und geht weiter, denn Lebewesen müssen andere Lebewesen töten, um übeleben zu können.
Die einzig gerechten sind also die Pflanzen mit ihrer Photosynthese.

Aber im Ernst, ihr verhaltet euch genauso wie es sich die medien, die euch mit dem ganzen zeugs aufgestachelt haben, es wollen. jetzt ist co2 an allem schuld? vorher wars das ausgehende erdöl, das waldsterben, die Eiszeit (das völlige Gegenteil)... es geht nicht um umwelt oder wissenschaft, es geht um verkäufe, auflagen, wähler, politik...
was kommt als nächstes?
Jedenfalls ist es doch beruhigend zu wissen, dass doch der Grund allen Unheils die gewaltfördernden Computerspiele sind;)

sorata

Champion

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9

Dienstag, 21. August 2007, 15:36

Wer hätte auch etwas anderes erwartet? ;)
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10

Dienstag, 21. August 2007, 16:26

Es ist aber die Welt, die Natur an sich, die ein Monster hervorbringt. Das beginnt damit, dass es Tod gibt, und geht weiter, denn Lebewesen müssen andere Lebewesen töten, um übeleben zu können.
Die einzig gerechten sind also die Pflanzen mit ihrer Photosynthese.

Aber im Ernst, ihr verhaltet euch genauso wie es sich die medien, die euch mit dem ganzen zeugs aufgestachelt haben, es wollen. jetzt ist co2 an allem schuld? vorher wars das ausgehende erdöl, das waldsterben, die Eiszeit (das völlige Gegenteil)... es geht nicht um umwelt oder wissenschaft, es geht um verkäufe, auflagen, wähler, politik...
was kommt als nächstes?
Jedenfalls ist es doch beruhigend zu wissen, dass doch der Grund allen Unheils die gewaltfördernden Computerspiele sind;)


Was hat das denn damit zu tun? Der Mensch jagt doch nicht nur, weil er seinen Nahrungsbedarf decken muss. Er jagt aus Geldgier (Seltene Pelze, Elfenbein, Waltran, et cetera), und aus Dekadenz (Wohoo, seht mich an, ich bin der grosse Willi, und dank meiner M-21 Kaliber 12 habe ich dem Tiger aus 1 KM Entfernung das Hirn weggefetzt! ich bin ja so MUTIG!). Ich meine, der Mensch hat es nicht nötig, zu jagen. Die Natur reguliert sich selbst, und wenn wir Fleisch essen wollen oder Leder nutzen wollen, kann man auch Vieh züchten und das auf schmerzlose Weise umbringen... ohne Stress und Halali...

So, wir verhalten uns also genau so, wie es die Medien wollen. Ich glaube, die Medien wollen, das wir ihren Kram kaufen. Und das ist im endeffekt alles. Es interessiert "Die Medien" am Ende einen Scheiss, was wir sonst tun. Allerdings ist "Die Medien" auch ein bisschen ungenau, es stecken immerhin auch Redakteure und andere menschen dahinter, die vielleicht keine Geldgeilen Fohlenfellmanteltragenden Egoisten sind.

Naja, und mit dem Kommentar zu Computerspielen übertreibst du ein bisschen. Das FCKW und Konsorten schädlich sind, ist ja wohl mittlerweile nachgewiesen, da kann doch am Ende nichts dran rumdiskutiert werden.

lucien

Schaffender

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11

Dienstag, 21. August 2007, 16:56

Zitat


Was hat das denn damit zu tun? Der Mensch jagt doch nicht nur, weil er seinen Nahrungsbedarf decken muss. Er jagt aus Geldgier (Seltene Pelze, Elfenbein, Waltran, et cetera), und aus Dekadenz (Wohoo, seht mich an, ich bin der grosse Willi, und dank meiner M-21 Kaliber 12 habe ich dem Tiger aus 1 KM Entfernung das Hirn weggefetzt! ich bin ja so MUTIG!). Ich meine, der Mensch hat es nicht nötig, zu jagen. Die Natur reguliert sich selbst, und wenn wir Fleisch essen wollen oder Leder nutzen wollen, kann man auch Vieh züchten und das auf schmerzlose Weise umbringen... ohne Stress und Halali...

Aber dennoch gehts nicht ohne zu töten...Egal ob schmerzlos oder durch Qualen...
Ich mein damit nicht, dass das eine Ausrede ist für das handeln der Menschen, sondern wollte nur darauf hinweisen, dass unsere liebe Natur nicht so friedlich und ideal ist, wie man immer gern tut. Wie der Mensch lebt ist auch nur ein Anpassungsprozess... aber da möchte ich jetzt eig. nicht gross weiter ausführen

Zitat


So, wir verhalten uns also genau so, wie es die Medien wollen. Ich glaube, die Medien wollen, das wir ihren Kram kaufen. Und das ist im endeffekt alles. Es interessiert "Die Medien" am Ende einen Scheiss, was wir sonst tun. Allerdings ist "Die Medien" auch ein bisschen ungenau, es stecken immerhin auch Redakteure und andere menschen dahinter, die vielleicht keine Geldgeilen Fohlenfellmanteltragenden Egoisten sind.

Ja, denn viele interessieren sich plötzlich brennend für das Thema. Also hatte die Berichterstattung durchaus ihre Wirkung. Und hinter vielen Medien stehen Lobbys, die ihre Ziele verfolgen. Klar ist der Begriff Medien hier stark vereinfacht. Ich bezeichne jetzt die Medien einfach mal als das System, welches die Gesellschaft beobachtet , das heisst, das System, das Selbstbeobachtung der G. ermöglicht(in etwa nach niklas lumann). Indem die Medien Themen bedeutungen zuschreiben, erhalten auch Firmen oder der Staat gewisse Issues, die höhere und niedere Dringlichkeiten haben.
Das bedeutet zum Beispiel, dass man gewisse Themen durch die Medien bewusst in den Vorder- oder Hintergrund stellen kann. Da geht es also nicht mehr bloss um Auflagen oder Einschaltquoten.
Beispiel Autoindustrie: War doch vor Kurzem noch die Rede vom ausgehenden Erdöl, jetzt ist dieses Thema zurückgetreten und es dreht sich viel mehr um Benzinverbrauch. Die Autohersteller müssen sich anpassen und Kampagnen dazu veranstalten. Es geht nicht mehr darum, wie viel Benzin ein Auto braucht, sondern wie viel CO2 es ausstösst. Natürlich hängen diese beiden Variablen sehr eng zusammen, aber genau das ist auch der Punkt.
Die Menschen werden dadurch nicht umweltbewusster oder so, sondern geben den Dingen neue Bedeutungen.
Andere Themen, wie Personalpolitik, Löhne, Gleichstellung, oder Arbeitsbedingungen treten für das Klima in den Hintergrund. Für manche Firmen ist das von Vorteil. Andere müssen sich völlig umstellen, um ihre Reputation nicht zu verlieren. Dies setzt unendlich viel Mechanismen in Gang, die am Ende, da sind wir uns einig, mit Geld zu tun haben.

Was das jetzt ausmacht: Ganz vereinfacht gesagt, eine Firma, welche 100 Leute einstellt, aber sich in Sachen PR nicht mit Umwelt befasst hat, steht schlechter da als diejenige, die 100 Leute entlässt, dafür aber ein dutzend Umweltkampagnen macht.

Zitat


Naja, und mit dem Kommentar zu Computerspielen übertreibst du ein bisschen. Das FCKW und Konsorten schädlich sind, ist ja wohl mittlerweile nachgewiesen, da kann doch am Ende nichts dran rumdiskutiert werden.

Das ist mir auch klar, aber schliesslich glauben dieselben, die vor 50 Jahren Angst vor einer Eiszeit hatten, jetzt an eine rapide Erderwärmung.
Ausserdem können auch Filme, oder Bücher gewaltfördernd sein. Aber da interessierts keinen mehr (hat es aber, als diese Medien neu waren, von daher ist die Reaktion "verbietet Computerspiele" aus historischer Sicht nichts neues und war zu erwarten, denn jedes neue Medium muss sich erst durchsetzen. Man Glaubt es kaum, aber Goethe kämpfte mit Ähnlichem zu kämpfen wie heute die Videospielindustrie, man denke an Werther oder Faust).

Ich denke aber nicht, dass einem die Umwelt egal sein muss.
Aber 1. muss nicht plötzlich jeder damit kommen nur weil das jetzt "in" ist, und vor einem jahr noch wars ihm/ihr egal und 2. soll man nicht die spezies mensch oder unsere welt bemittleiden, sondern lieber was tun und lösungen suchen.
Es geht irgendwie immer nur um Angstmacherei, keiner schaut vorwärts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lucien« (21. August 2007, 17:03)


12

Dienstag, 21. August 2007, 18:46

Ich finde es auch besch****** dass die meisten Leute einfach ihre Zeitung lesen oder die Nachrtichten gucken, eine Zeit lang über das Thema nachdenken und mit anderen darüber sprechen und plötzlich nach einiger Zeit das alles irrelevant ist.
Trotzdem erzählen die Meiden nichts über die eigentlichen Probleme des Klimawandels, das Geld (wie ich schon sagte). Es ist der arme Planet und wir müssen ihn schonen und wir lieben ihn ja alles so und ... PAH, es ist irrelevant wo wir leben, den Menschen ist es egal!

Aber was ich eigentlich sagen wollte: wenn man nur die Medien vor Augen hat und sich mit solchen Dingen wie Weltklima und Ressourcenverschwendung nie beschäftigt hat, dann ist es kein Wunder das man glaubt es wird einem extra vorgesetzt. Denn mal ehrlich, ich habe vor 3 Jahren ein Buch gelesen was 1985 geschrieben wurde und dort wurden solche Dinge, als wäre es selbstverständlich, nebenbei beschrieben... man sieht, im Grunde sind soclhe Themen nichts neues ^^
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lucien

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13

Mittwoch, 22. August 2007, 22:21

Natürlich erfinden die Medien (grösstenteils, hoffentlich...) nichts neues, es geht lediglich um Auswahl, Themengewichtung, Art der Berichterstattung. Die Massenmedien bestimmen, worüber die Menschen nachdenken, nichts anderes.
Da passt halt der Slogen der New York Times ganz gut: All that's fit to print.

sorata

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14

Mittwoch, 22. August 2007, 22:32

Selbst wenn man etwas dagegen tun wollen würde, es fehlt das Geld. Geld und die wichtigen Wirtschafts-Lobbys kontrollieren die Welt. Ein Beispiel wären Rüstungsunternehmen, die fleissig Kriege und Konflikte (siehe Afghanistan- und Irak-Krieg) einleiten, um einen Absatzmarkt zu haben...

Und wozu kostpielig in neue Technologien investieren, wenn man bestehende bis zum Erbrechen ausreizen kann, um noch mehr Geld zu scheffeln?

Im Endeffekt kümmert es die Erde sicherlich wenig, die regeneriert sich irgendwann, wenn wir uns nicht vorher mit ihr wegbomben, aber wir müssen ja auf ihr leben und sollten auch mit ihr leben, damit wir davon auch profitieren können. Was bringt uns denn unsere ach so tolle Technik, wenn ein Rütteln der Erdkruste ganze Städte einstürzen lassen kann? Da wäre es ja nicht so verkehrt, diese Natur"katastrophen" so zu belassen und nicht durch die beschleunigte Veränderung des Klimas, das wir eh nur ansatzweise verstehen, zu verstärken...O.ò

Aber irgendeinen Sinn muss es doch geben, wenn der Mensch als einziges Tier in der Lage ist, sich perfekt an so gut wie jede Umgebung anzupassen und sich seine Umwelt zu Nutze zu machen...O.o

MfG sorata
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15

Donnerstag, 23. August 2007, 00:18


Aber irgendeinen Sinn muss es doch geben, wenn der Mensch als einziges Tier in der Lage ist, sich perfekt an so gut wie jede Umgebung anzupassen und sich seine Umwelt zu Nutze zu machen...O.o


Jedes Tier passt sich an eine neue Umgebung an. Würde es das nicht tut, stärbe es aus.

Zitat


Selbst wenn man etwas dagegen tun wollen würde, es fehlt das Geld. Geld und die wichtigen Wirtschafts-Lobbys kontrollieren die Welt. Ein Beispiel wären Rüstungsunternehmen, die fleissig Kriege und Konflikte (siehe Afghanistan- und Irak-Krieg) einleiten, um einen Absatzmarkt zu haben...


Unternehmen gehen dahin, wo der Profit ist, Richtig. Bald wird man aber mit Öl keinen Profit mehr machen können. Jetzt bleibt die Frage, was wird passieren...

Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber ich habe gehört, das Ölkonzerne wie Shell sich vielversprechende Ökotechnologien gesichert haben,
die ihren Profit schmälern könnten, weil sie Benzin oder Erdöl obsolet machen. Die Hoffnung bleibt, das diese Technologien dann ausgereizt werden, wenn das Öl leer ist oder die Förderung zu teuer wird. Da Shell sicher nicht die Pforten dichtmachen wird, wenn das Öl leer ist, wird das früher oder später geschehn.

Was Rüstungskonzerne angeht: Das mag im Land der begrenzten Unmöglichkeiten so sein, aber ob Thyssen-Krupp oder Heckler & Koch (Beides grosse Waffenfirmen unseres Landes, bauen zB Panzer und Maschinenpistolen und verkaufen diese Weltweit) Konflikte anheizen, na ich weiss nicht. Man kann das auch nicht pauschalisieren. Nicht alle Konzernbosse sind Seelenlos.


Zitat


Und wozu kostpielig in neue Technologien investieren, wenn man bestehende bis zum Erbrechen ausreizen kann, um noch mehr Geld zu scheffeln?


Naja, ein Weg aus dem Dilemma, oder zumindest eine Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, ist das verbessern altbewährter Technologie. Ich bringe mal ein Beispiel - Es gibt da einen Motor von VW mit 1,4 Litern Hubraum, der brachiale 180 PS bringt und trotzdem nur rund 5 Liter super kombiniert verbraucht. Tolle Sache, nur: Keiner wollte ihn haben. Habe mal gehört, das er in den neuen Golf eingebaut werden sollte, aber ob das geschehen ist? Auch das 3-Liter-Auto ist wohl in der Pfütze ertrunken.

Klar, ich fahre auch nur sportliche Autos, aber auch ein Diesel mit TDI, der mit Rapsöl betrieben werden kann, ist sportlich.

Die Industrie richtet sich nach der Nachfrage. Denn da liegt das Geld. Wäre Nachfrage da nach Umweltschonenden Gütern, sie würden preiswert und Massenhaft produziert. Die Schuld liegt eigentlich mehr beim Verbraucher, den es einen Scheissdreck interessiert, ob sein Audi A8 jetzt 15 oder 25 Liter Super verbraucht, wenn er mit 270 über die Autobahn heizt. Der billige T-Shirts kaufen will. Kaffee zu Spottpreisen. Das führt dann dazu, das Waren via Flieger um die halbe Welt kutschiert werden, weil sie in Indien eben noch einen Tick billiger produziert werden können. Würde man nur mal darauf verzichten, empfindliche Lebensmittel umherzufliegen (Schiffe können auch mit Elektrischen Antrieben betrieben werden - und werden es sogar, nämlich bei der US Navy zum Beispiel!), könnte schon unmengen an Kerosin und CO2 eingespart werden. Aber nein, wir brauchen ja frische Bananen.

lucien

Schaffender

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16

Donnerstag, 23. August 2007, 06:56

Zitat


Zitat


Aber irgendeinen Sinn muss es doch geben, wenn der Mensch als einziges Tier in der Lage ist, sich perfekt an so gut wie jede Umgebung anzupassen und sich seine Umwelt zu Nutze zu machen...O.o


Jedes Tier passt sich an eine neue Umgebung an. Würde es das nicht tut, stärbe es aus.


Und es gibt Lebewesen, die passen sich noch viel schneller und besser an als der Mensch. Beispiel die Insekten.
Nicht umsonst wird auch viel Forschung betrieben, wie man Fähigkeiten von Insekten (z.B. Spinnennetze als Grundlage für Kugelsichere Westen) nutzen kann.
Auch die Photosynthese ist als Energiespeichermethode unseren Technologien überlegen, und man forscht, wie man das nachbauen könnte.

Nach Kernreaktorunfällen waren es übrigens die Insekten, die sich als erste wieder angesiedelt hatten...
Wenn wir uns also vernichten, wird die Welt denen gehören...

Zitat


Was Rüstungskonzerne angeht: Das mag im Land der begrenzten Unmöglichkeiten so sein, aber ob Thyssen-Krupp oder Heckler & Koch (Beides grosse Waffenfirmen unseres Landes, bauen zB Panzer und Maschinenpistolen und verkaufen diese Weltweit) Konflikte anheizen, na ich weiss nicht. Man kann das auch nicht pauschalisieren. Nicht alle Konzernbosse sind Seelenlos.


Das könnte auch damit zusammenhängen, dass bei uns im Gegensatz zu den USA eine Wehrpflicht besteht und wir Waffen usw auch ohne Kriege benötigen.
Dennoch würde ich jetzt nicht alles auf die USA schieben. Man weiss ja selten, was alles läuft. Und in der heutigen globalisierten Welt...

Zitat


Tolle Sache, nur: Keiner wollte ihn haben.


Tja, die Japaner sind in der Autoindustrie bezüglich neuen Technologien meilenweit voraus. Ein japanischer Ingenieur sagte auch mal, die einzige Möglichkeit, die Menschen von einem Auto mit alternativen Technologien zu überzeugen sei, wenn es schneller undb esser ist, als die andern. Darum haben diese Technologien erst in naher Zukunft eine Chance, wo das auch umgesetzt werden kann.

sorata

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17

Donnerstag, 23. August 2007, 08:58

@lucien: Da wären wir wieder beim uralten Kampf zwischen Wirbel und wirbellosen Tieren...aber das ist eine andere geschichte. Trotzdem: So schlecht der Mensch auch sein mag, Städte etc. bauen, Technologien erfinden nach denm Vorbild der Natur...kann das ein Anderes Tier auf diesem Planeten? Nicht das ich wüsste. Aber wer weiß, was in ein paar 1000 Jahren los ist.... ;)
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18

Sonntag, 9. September 2007, 13:42

lol wasn das fürn thema ^^

Lies die Regeln und unterlasse bitte in Zukunft solchen Spam. -> General
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »General« (9. September 2007, 14:02)


19

Sonntag, 9. September 2007, 14:03

Kein Spam hier! Isn ernstes Thema ;)

Mensch 1:0 Erde


Ne jetzt mal ehrlich. Wir sollten besorgt sein, sollten einiges ändern, aber wir werden auf langer Sicht hin überleben, bis wir durch eine Katastrophe (Meteor oder so) ausgelöscht werden.



Gruß Bermuda

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