21

Samstag, 7. Juli 2007, 10:29

Ich glaub ich krich Kinder!
Die Zeigen doch tatsaechlich auf N-TV gerade einen Film, der aussagt, dass der Mensch nicht am Klimawandel schuld ist! Und wen lassen die da ran? Pseudowissenschaftler und Meterologen! Sowie mindestens 5 Professoren aus den US of A, die bekanntlich auf der Gehaltsliste der Oel und Autoindustrie stehen.. was soll denn der Scheiss bitte?
Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.

22

Samstag, 7. Juli 2007, 12:07

Wie haben sie es denn dargestellt?
Wer soll den ihrer Meinung nach schuld sein?
Müsstest schon etwas genauer sein, damit man
deine Reaktion nachvollziehen kann ; )

~Bye Hybbie
Nichts und unbrauchbar...
Sollte mich jemand suchen, ich habe mich nun komplett aus der Szene zurückgezogen und
habe momentan auch keinen festen Internetzugang...Ich wünsche euch allen viel Erfolg.

23

Samstag, 7. Juli 2007, 13:11

Nicht nur der Globale Klimawandel spielt eine große Rolle,sondern auch die immer dünner werdende Ozonschicht, in Australien gib es bereits schon ein Ozonloch, über ein Ozonloch spricht man dann wenn die Dicke der Ozonschicht an einer Stelle weniger als 50% beträgt, in Australien ist die Hautkrebs Gefahr ziemlich hoch dadurch, denn die gefährliche UV-Strahlung kann nicht mehr so gut abgeschirmt werden, deswegen brauchen sie Sonnencreme mit einem so hohen Faktor, die wir hier nur in Apotheken kriegen, um sich zu schützen. Am meisten Schuld hat das Spurengas FCKW, welches viele Jahre verwendet wurde und die Wissenschaftler für ungefährlich hielten, auch die nächsten Jahre wird die Ozonschicht noch weiter zerstört, weil es bis zu 20 Jahre dauert bis das FCKW die Ozonschicht errreicht.

~Sonic333

24

Samstag, 7. Juli 2007, 13:41

Naja, das FCKW Problem ist weitestgehend behoben - im moment sind andere Ozonschaedliche Gase unterwegs - die aber nicht ganz so aggressiv sind..

Zu NTV: Es hiess dort, dass niemand daran Schuld sei und am wenigsten die Menschen. Laut deren 'Experten' gab es schliesslich schon immer Klimaschwankungen (Deren Beispiel war um 1600 eine kaelteperiode..) und das waere halt alles nicht hausgemacht..
Zudem haben die Diagramme falsch dargestellt (Temperatur und CO2 anstieg waren immer um 10 Jahre verschoben auf der Graphik (Keine Quelle angegeben) - und immer wenn CO2 stieg stieg 10 Jahre spaeter die temperatur etwas an. Naja, aber nur weil CO2 und T nicht gleichzeitig anstiegen meinte der 'Wissenschaftler' erklaeren zu muessen, dass CO2 nichts mit einem Temperaturanstieg zu tun - besser noch - fuer 1940 hat er erklaert, dass die Temperatur sogar trotz oder eher wegen CO2 gesunken ist.

Das ist nicht nur volksverdummung gewesen - das war eher schon volksverhetze... wuesst gern wer das NTV gesponsort hat...
Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.

25

Samstag, 7. Juli 2007, 22:12

also ich machs kurz.. ich glaube NTV/RTL (da kams auch ^^ ) eher als des, dass wir dran schuld sind. Wärs wirklich so wichtig würde die Politik mal den Autoherstellern ihre Filter vorschrieben, sonst kein Verkauf.. usw. Wir könnten trotzdem was für die Umwelt tun.. und Autos umbauen, Fahrrad fahren.



Und außerdem wurde bei NTV gesagt, dass der meiste C0² austoss von Tieren verursacht wird :P (ob ich DAS glauben soll weiß ich nicht :S )

26

Sonntag, 8. Juli 2007, 01:15

Das ist in der Tat nicht dumm, Kühe verursachen einen geradezu irrsinnigen CO2-Ausstoss. Seht also zu, das ihr die Bestände in dieser Grillsaison schön dezimiert ;P

Nun, das Problem ist, wir Menschen können noch nicht mal das Wetter der übernächsten Woche 100%ig vorhersagen - wie wollen wir vorhersagen, das sich die Erde stärker erwärmt, als sie das sollte? Ich bin kein Experte, habe die Diskussion in letzter Zeit nicht so aktiv verfolgt, aber wenn ich eins aufgeschnappt habe... vor Eiszeiten wird es erstmal wärmer, und die nächste Eiszeit sei schon überfällig, viellecht liegt es wirklich daran?

Man weiss halt auch nicht, wem man noch glauben soll... beide Wissenschaftlerseiten bezeichnen sich als Lügner, und dieses Hippie-Argument der Marke "Ehhh wer kein freier Wissenschaftler ist wird von der Industrie bezahlt und sagt nur lügen" stösst mir auch sauer auf. Nicht alle Amerikaner sind Geldgeile Konzernjünger und auch nicht alle Großkonzerne sind böse. Als normaler Mensch, als Klimalaie, empfände ich die erklärung mit den immer wieder hoch- und runterschwankenden Temperaturen, den Eis- und Warmzeiten als wahrscheinlicher als das von der Industrie ausgestossenes Kohlenstoffdioxid, welches sowieso nur einen Bruchteil der Jährlichen Gesamtproduktion der Erde ausmacht, Schuld ist, das hier beim Klima der Punk abgeht.

Nichtsdestotrotz kann und sollte man natürlich was für die Umwelt tun. Solange man es weder endgültig beweisen noch widerlegen kann, sollte man auf der vorsichtigen Schiene fahren und den Ausstoss zurückfahren. Kann nicht schaden ;)

27

Sonntag, 8. Juli 2007, 02:42

Nun, das Problem ist, wir Menschen können noch nicht mal das Wetter der übernächsten Woche 100%ig vorhersagen - wie wollen wir vorhersagen, das sich die Erde stärker erwärmt, als sie das sollte? Ich bin kein Experte, habe die Diskussion in letzter Zeit nicht so aktiv verfolgt, aber wenn ich eins aufgeschnappt habe... vor Eiszeiten wird es erstmal wärmer, und die nächste Eiszeit sei schon überfällig, viellecht liegt es wirklich daran?

Naja, das Argument hoere ich in letzter Zeit sehr sehr haeufig - interessanter weise, wird es umso lieber benutzt je schlechter die Prognosen fuer die Menschheit sind ;0) (War jetzt nicht gegen dich gerichtet, sondern generell eine Feststellung ;0))

Aber ich denke es ist recht gut verstaendlich, dass eine Prognose ueber einen weiten Zeitraum einfacher ist als eine ueber einen kurzen.
Wenn wir ueber das Wetter der naechsten Zwei wochen sprechen muessen wir verdammt detaillierte Ergebnisse liefern koennen - ansonsten ists schwachsinn ueberhaupt Prognosen zu stellen. Ich will nicht eine Minute mit einem Meterologen tauschen - solche arbeiten waeren mir zu hoch und zu unsicher ;0)
Sprechen wir aber ueber einen langen Zeitraum - also einige Jahrzehnte (hunderte, tausende..) ist das ganze schon einfacher. Da arbeiten wir nicht mehr mit absoluten Daten sondern mit Wahrscheinlichkeiten.
Wir wissen, dass das Klima (nicht das wetter!) zyklischen Schwankungen unterliegt und koennen so mit ganz einfachen mitteln aussagen was passieren koennte. Zuegeben, derzeit ist es so, dass wir uns in einer Aufwaermphase befinden - aber wir sitzen auch in einer Temperaturanomalie innerhalb dieser Phase - die interessanterweise mit dem vergroesserten CO2 Ausstoss (+ einigen anderen Parametern) korreliert. Diese Daten zeigen einen deutlichen Trend - und wenn wir noch aus der historischen Geologie Daten mit hinzunehmen koennen wir ein, zwar ungenaues, aber dennoch hoch wahrscheinliches Bild zusammenfuegen, welches uns das Klima zwar nicht von morgen, aber in 100 Jahren recht deutlich zeigen kann.
Das Problem nun ist aber, dass wir anhand der derzeit vorliegenden Daten wissen, dass es wechsel von Warm nach Eiszeit in wenigen Jahrzehnten gab - aber die folgende Kaelteperiode sehr lang wurde (nach menschlichen Massstaeben). Ausserdem ist bekannt, dass die Dryas Eisperiode durch veraenderungen des Thermohalinen Kreislaufs Verursacht wurde - etwas, dass wir auch heute wieder beobachten koennen.
Wenn man jetzt - egal ob als Laie oder als Wissenschaftler - die Fakten zusammennimmt, die klar bekannt sind, dann muss man darauf kommen, dass wir ZUMINDEST sicher gehen sollten, dass wir alles getan haben um einen moeglichen Klimawandel abzuwenden.

Achja, was das mit den Vorwuerfen zu den Gehaltslisten angeht: Leider muessen Forscher Geld verdienen um ihre Forschungen bezahlen zu koennen - und naja.. leider gibt es viele, die ihre Forschungen dahingehend frisieren, dass ihre Geldgeber mehr Geld dafuer bereit sind auszugeben. Ich sage nicht, dass jeder, der sich mit dem Klima beschaeftigt entweder zur IPCC oder zu General Motors und Exxon gehoert, aber leider ist es so, dass viele Forscher entweder der einen oder der anderen Gruppe angehoeren und ihre Prognosen/Thesen leider oft entsprechend ausfallen. Es wird mit sicherheit auch freie Wissenschaftler geben, die sagen werden, dass es keinen Klimawandel gibt - und mit denen bin ich bereit mich auseinanderzusetzen. Aber Wissenschaftler die den Wandel ignorieren oder dementieren und entweder keinerlei Ahnung vom Thema haben oder schlimmer noch, ihre Daten fehlerhaft interpretieren/vortragen um Geld zu verdienen oder sich zu profilieren stehen fuer mich auf der selben Ebene wie Kreationisten: In der Nahrungskette unter dem Moos.
Ich wuenschte, dass die Wissenschaftliche Welt wirklich noch frei von Lobbyarbeit waere.. ist sie aber leider nicht.



*edit* habs grad erst gelesen *G*


also ich machs kurz.. ich glaube NTV/RTL (da kams auch ^^ ) eher als des, dass wir dran schuld sind. Wärs wirklich so wichtig würde die Politik mal den Autoherstellern ihre Filter vorschrieben, sonst kein Verkauf.. usw. Wir könnten trotzdem was für die Umwelt tun.. und Autos umbauen, Fahrrad fahren.
Und außerdem wurde bei NTV gesagt, dass der meiste C0² austoss von Tieren verursacht wird :P (ob ich DAS glauben soll weiß ich nicht :S )


Ja, tiere stossen einen riese Berg CO2 aus... aber auch nur die Menge CO2 die sie ueber Nahrung aufnehmen. Anders als beim Verbrennen von Oel haben Pflanzen den CO2 aus der Luft genommen, und O2 produziert. Diese Pflanzen wurden gefressen. Bei der Zellatmung dieser Tiere wird O2 wieder zu CO2 umgewandelt und ausgestossen. Stichwort CO2 Kreislauf ;0)
Kein Tier aber (ausser dem Homo Sapiens (welch ironie diesen Namen in diesem zusammenhang zu benutzen ;0)) geht an Oel heran, dass sich ueber millionen Jahre gebildet hat und setzt das dort gebundene Kohlenstoffdioxid frei, oder? Dieses CO2 wurde (in juengster Zeit) nicht gebunden und ist daher etwas, dass wir der Atmosphaere hinzugeben und somit schaedlicher als alle tiere der Welt zusammen.
Was die Politik angeht... Schoener Zufall, dass ja seit neuestem alle Politiker auflisten muessen, fuer wen sie arbeiten, wenn sie nicht gerade damit beschaeftigt sind fuer das Wohl unserer Wirtschaft zu arbeiten. Guck dir mal ttp://bundestag.de/ausschuesse/a16/mitglieder.html an. Das sind die Politiker, die im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sitzen. Ich hab mir grad mal die Muehe gemacht und mir alle Leute mal angeschaut. Zugegeben, bei keinem steht Exxon, Shell, Daimler oder sowas drin, bei einigen sind sogar wirklich interessante Eintraege zu finden, die darauf schliessen lassen, dass sie es ernst mit ihrem Ausschuss meinen, aber knapp 1/3 wuerde ich jetzt einfach mal in eine Kategorie setzen die besagt: "Ich bekomm Geld wenns der Wirtschaft besser geht"
Nimm dir einfach mal die Zeit und guck dir an, wer der Wirtschaft Vorschriften machen wuerde - und dann schau auch mal in den Ausschuss fuer Wirtschaft und Technologie an... dort sieht es auch nicht anders aus.
Nein, unsere Politiker tun ihr bestes um die Wirtschaft anzukurbeln - das ist aber dann auch wirklich alles. Nimm mal Japan als Beispiel, dort haben sie ein Gesetz, dass aussagt, dass man immer das heute umweltfreundlichste Auto als Mindeststandard in 6 Jahren ansehen muss.. DAS waere ein Gesetz, dass wirklich etwas bringen wuerde - aber solange Politiker als Unternehmensberater, Aufsichtsratsvorsitzende von Energieunterhmen oder jemand sind, der ueber Banken Geld dadurch macht, dass die Wirtschaft boomt, dem glaube ich nicht, dass er zum Wohle der Menschen arbeiten wird/kann.
Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nachtwind« (8. Juli 2007, 03:06)


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